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:: Klimawandel und Gerechtigkeit
Anhand des äußerst brisanten und drängenden Problems des Klimawandels leistet dieses Buch einen wichtigen Beitrag zu einer Ethik der Nachhaltigkeit in christlicher Perspektive.
Der gegenwärtige Klimawandel, der gefährliche Ausmaße anzunehmen beginnt, ist keine Naturkatastrophe, kein unabwendbares Schicksal, sondern menschengemacht und als solcher eine Ungerechtigkeit, die bestehendes Unrecht noch verschärft. Um der bedrohten Würde des Menschen und des gefährdeten Eigenwertes der außerhumanen Natur willen müssen darum unverzüglich wirkungsvolle Maßnahmen des Klimaschutzes sowie der Anpassung an die Folgen der globalen Erwärmung ergriffenwerden.
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Die Studie bereitet zunächst die wesentlichen aktuellen Erkenntnisse über den Klimawandel, seine Symptome, Ursachen und Folgen auf. Daran anknüpfend wird ein ethisches Gerüst entfaltet, von dem ausgehend eine Beurteilung des Klimawandels vorgenommen wird. Im Mittelpunkt dieser normativen Überlegungen steht dabei ein Konzept von Gerechtigkeit, das die globale, intergenerationelle und ökologische Dimension umgreift. Ausgehend davon werden Lösungsansätze diskutiert und in eine integrierte Politik des nachhaltigen Klimaschutzes eingebettet.
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Der Autor:
Andreas Lienkamp, Dr. theol. habil., geb. 1962, Studium der Katholischen Theologie und der Sozialwissenschaften in Münster, dort 1999 Promotion, Habilitation 2008 aufgrund vorliegender Arbeit an der Fakultät Katholische Theologie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, ist seit 2002 Professor für Theologische Ethik an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin und seit 2008 gleichzeitig Privatdozent für Christliche Sozialethik an der Universität Bamberg.
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