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:: Klimawandel und Gerechtigkeit
Der Klimawandel ist von Menschen verursachtes Unrecht, das bestehende Ungerechtigkeiten noch zu verschärfen droht.
Zu diesem Urteil gelangt Andreas Lienkamp, der in Berlin als Professor für Theologische Ethik lehrt, in seinem Buch.
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Der gegenwärtige Klimawandel, der gefährliche Ausmaße anzunehmen beginnt, ist keine Naturkatastrophe, kein unabwendbares Schicksal, sondern menschengemacht und als solcher eine Ungerechtigkeit, die bestehendes Unrecht noch verschärft.
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Um der bedrohten Würde des Menschen und des gefährdeten Eigenwertes der außerhumanen Natur willen müssen darum unverzüglich wirkungsvolle Maßnahmen des Klimaschutzes sowie der Anpassung an die Folgen der globalen Erwärmung ergriffen werden.
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Die Studie bereitet zunächst die wesentlichen aktuellen Erkenntnisse über den Klimawandel, seine Symptome, Ursachen und Folgen auf. Daran anknüpfend wird ein ethisches Gerüst entfaltet, von dem ausgehend eine Beurteilung des Klimawandels vorgenommen wird. Im Mittelpunkt dieser normativen Überlegungen steht dabei ein Konzept von Gerechtigkeit, das die globale, intergenerationelle und ökologische Dimension umgreift.
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Ausgehend davon werden Lösungsansätze diskutiert und in eine integrierte Politik des nachhaltigen Klimaschutzes eingebettet.Anhand des äußerst brisanten und drängenden Problems des Klima-wandels leistet der Band einen wichtigen Beitrag zu einer Ethik der Nachhaltigkeit in christlicher Perspektive.
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Lienkamp's Ausführungen fordern dem Leser dabei an hohes Maß an Konzentration ab, überzeugen aber mit Fülle und Tiefe der Informationen. Vor allem christlichen Lesern bietet es vielfältige Denkanstöße.
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