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:: Klimawandel verletzt Menschenrechte
Die Hauptleidtragenden des Klimawandels sind die Menschen in den Ländern des Südens. Ihre Lebensräume werden zerstört, ihre Menschenrechte verletzt.
Die bestehenden Menschenrechtsstandards bieten gleichzeitig die Möglichkeit, bei den internationalen Klimaverhandlungen Orientierungspunkte zu setzen: Gleich ob es um Fragen der Anpassung an die Klimaveränderungen, um Vermeidung von Klimagasen, um Technologietransfers und Fragen der zukünftigen Entwicklung geht – die Menschenrechte ermöglichen als Bezugsrahmen eine recht genaue Bewertung der Politik und ihrer Versäumnisse, insbesondere mit Blick auf die Schwächsten.
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Die vorliegende Publikation des Politikwissenschaftlers Theodor Rathgeber zeigt anhand von Beispielen die Gefährdungen, denen vor allem indigene Völker ausgesetzt sind, sowie die Instrumente, die das UN-Menschenrechtssystem auch ihnen an die Hand gibt, um ihren Kampf für eine gerechte Klimapolitik zu stärken.
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Der Autor:
Theodor Rathgeber, Politologe, Dr. rer. pol., ist freiberuflich als wissenschaftlicher Autor sowie Gutachter für die Bereiche Menschenrechte, Minderheiten, indigene Völker und entwicklungspolitische Zusammenarbeit tätig. Seit 1987 Lehrbeauftragter an der Universität Kassel im Bereich Sozialwissenschaften. Seit 2003 Repräsentant des Forums Menschenrechte für die vormalige UN-Menschenrechtskommission und den heutigen UN-Menschenrechtsrat. Zahlreiche Veröffentlichungen.
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Inhalt
- Vorwort
- Einführung
- Die Entwicklung eines ergänzenden Verhandlungs- und Handlungsrahmens
- Der Klimawandel im UN-Menschenrechtssystem
- Verletzte Menschenrechte im Zuge des Klimawandels
- Fallbeispiele: Afrika; Asien; Lateinamerika; Inselstaaten; Indigene Völker
- Schlussfolgerungen und Perspektiven
- Literatur
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