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:: Kulturlandschaften im globalen Klimawandel
Nicht nur Naturdenkmäler sind gefährdet, auch archäologische Fundstätten und historische Bauwerke sind durch die Auswirkungen des Klimawandels bedroht.
Durch Überschwemmungen, Wüstenbildung und Temperaturanstieg können zudem noch nicht ausgegrabene Teile der UNESCO-Welterbestätten Schaden nehmen.
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Der Klimawandel gefährdet die Artenvielfalt in Biospährenreservaten. Durch Gletscherschmelze werden nicht nur Landschaften zerstört, auch der Lebensraum für seltene Tiere wie den Schneeleoparden in Nepal verschwindet. 70 Prozent der Tiefseekorallen sind laut UNESCO-Studie bis 2100 durch steigende Temperaturen gefährdet.
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Am Weltnaturerbe „Great Barrier Riff“ vor Australien bleichen Korallen immer häufiger aus, so zu lesen in der Symposiumsankündigung „Kulturlandschaften im globalen Klimawandel“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission von 2009.
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Antike Stätten sind durch den Klimawandel in ihrem Bestand gefährdet. So bedroht die Wüstenbildung die Moschee von Timbuktu in Mali. Risiken für Kulturerbestätten ergeben sich ebenfalls, wenn der Meeresspiegel ansteigt. Dies betrifft beispielsweise die Welterbestätten in London und Venedig.
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Der Symposiumsband „Kulturlandschaften im globalen Klimawandel“ beinhaltet insgesamt elf Beiträge und unternimmt eine systemische und interdisziplinäre Betrachtung deutscher und internationaler Kulturlandschaften, die als UNESCO-Weltkulturerbestätte oder Biosphärenreservat besonders im Fokus stehen.
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Die Beiträge renommierter Referenten aus Wissenschaft, Politik und Praxis eröffnen Fachleuten und interessierten Leserinnen und Lesern ein breites Spektrum der Thematik.
Beratung und Pressebüro für Geowissenschaften & Agrarwirtschaft, Köln
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