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:: Mehr Gute Geschäfte bitte!
Franz Alt und der Soziologe Peter Spiegel haben ein Buch mit dem Titel „Gute Geschäfte“ geschrieben – und das Buch ist richtig gut!
Die Finanz- und Wirtschaftswelt braucht eine neue Ordnung. Der Traum vom unbegrenzten Wirtschaftswachstum ist endgültig geplatzt und in der Vergangenheit sind zugenüge Geschäfte mit schlechten Ergebnissen für die Allgemeinheit gemacht worden.
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Die Verantwortung für das Gemeinwohl zukünftiger Generationen hängt ganz entscheidend von den jetzigen Weichenstellungen ab, die in den Händen von uns allen liegen. Jedoch lenkt das von der Koalitionsregierung verabschiedete „Wirtschaftsbeschleunigungsgesetz“ die Geschäfte in bekannte Fahrwasser und steuert damit zielstrebig auf den nächsten Sturm zu. Die Verantwortlichen sind aus der Krise nicht klug geworden, weil sie genau mit dem weitermachen, was in die Krise geführt hat. Man könnte meinen, sie sind mit ihrem Latein am Ende. Mit dem Buch von Alt und Spiegel hätten sie eine Gebrauchsanweisung für eine mögliche grundlegend neue Unternehmenskultur in den Händen!
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Die Autoren Alt und Spiegel zeigen anhand weltweit umgesetzter Geschäftsideen, dass „miese Geschäfte“ der Vergangenheit angehören könnten. Sie plädieren für ein „Social Business Konzept“, das die Weichen für ein „globales ökosoziales Wirtschaftwunder“ stellen könnte. Der Zweck von Unternehmen, die dem Social-Business-Gedanken folgen, ist nach seinem Initiator Muhammad Yunus die Lösung von gesellschaftlichen Problemen.
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Social-Business-Unternehmen sind dem Dienst für individuellen, gemeinschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt im Sinne einer sozial und ökologisch nachhaltigen Entwicklung gewidmet und zu diesem Zweck gegründet. Social-Business-Unternehmen arbeiten dabei ebenso wie normale Unternehmen gewinnorientiert, aber der Hauptteil des Gewinns verbleibt im Unternehmen und wird zur Ausweitung von dessen jeweiligem sozialen bzw. ökologischen Zweck eingesetzt. Während eine auf Gier ausgerichtete Ökonomie auf monetäre Gewinnmaximierung setzt, setzt eine Social-Business-Ökonomie auf eine Maximierung des sozialen und ökologischen Gewinns bei gleichzeitig hoher ökonomischer Vernunft. Bei einer Weltbevölkerung von bald 7 Milliarden Menschen ist eine dauerhafte Sicherung widerstandsfähiger und humaner Lebensbedingungen nur mit der schrittweisen Entkopplung von Energie- und Ressourcenverbrauch möglich!
Beratung und Pressebüro für Geowissenschaften & Agrarwirtschaft, Köln
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