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:: Muss die Erde kaputtgehen?
Rinderwahn, Salmonellen, Klimawandel, Hungersnot: Wir alle sind von den Folgen industrialisierter Landwirtschaft und dem zunehmend technischen Weltverständnis betroffen.
Standardisierte EU-Auflagen und die Verantwortungsdelegation nach oben machen die Dinge meist noch schlimmer.
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Aber es geht auch anders: mit einem durchgängigen Würdekonzept, mit mehr Vertrauen statt nur Kontrolle, mit individuellen statt Standardlösungen, schlicht: mit mehr Kultur statt Technik.
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Durch seine kritische Perspektive auf aktuelle landwirtschaftliche und gesellschaftliche Problemstellungen sowie konkrete Reformvorschläge für eine Umsetzung der Nachhaltigkeit, wie wir uns sie schon lange vorgenommen haben, bietet Nikolai Fuchs Alternativen zu eingefahrenen Denk- und Handlungsmustern, und weist damit Wege in die Zukunft.
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Einleitung - Muss die Erde kaputtgehen?
Wer Anfang der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts auf die Welt kam, tat dies zeitgleich mit dem Erscheinen von Rachel Carsons Buch "Der stumme Frühling".
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Dieses Buch gilt heute als Wegmarke für ein ökologischeres Zeitalter. Es wurde geschrieben, um am Beispiel des gedankenlosen Einsatzes des Insektizids DDT auf die zunehmenden ökologischen Katastrophen hinzuweisen.
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Neben dem Atombombenpotenzial, das schon die Sprengkraft hatte, um die Menschheit aussterben zu lassen, war der Mensch auch noch an anderen Stellen dabei, seine Lebensumwelt unwiederbringlich zu schädigen. Als junger - ruhig auch naiver - Mensch beginnt man in dieser Welt aufzuwachen und sich zu fragen, warum das so ist.
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Man kann es eigentlich gar nicht fassen und fragt sich immer häufiger, worin diese nicht-nachhaltige Lebensweise der Spezies Mensch eigentlich begründet ist. Natürlich kommen mit zunehmendem Alter die Relativierungen dazu - man reflektiert, dass auch das eigene Tun und Lassen seinen Umweltpreis fordert; man realisiert, dass Wohlstand - und damit Freiheit - ihren Preis haben.
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Aber die letzte Gewöhnung an den "Realismus" ("So sind die Welt und der Mensch eben"), der heute den Zeitgeist, oft auch schulterzuckend, prägt, mochte sich zumindest bei mir, wie bei so vielen Umweltbewegten, nicht einstellen.
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Auch wenn das naiv klingen sollte: Jedes Mal, wenn ich fiktive Abbildungen des Kosmos sehe, die Erde irgendwo ein winziger Punkt in der Milchstraße oder im Andromeda-Nebel, vielleicht der einzige Ort in diesem Riesen-Universum, an dem es Leben gibt, dann denke ich, dass das Leben so unendlich kostbar und es an uns ist, es zu erhalten und zu pflegen ... Den kompletten Text finden Sie hier
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