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:: Naturschutz ohne Natur
Wie Umweltschützer die Natur abschaffen.
Panzerketten und Motorsägen, Schrotgewehre und Feuerspritzen: Es ist abenteuerlich, mit welchen Mitteln Naturschützer vermeintliche Ursprünglichkeit bewahren möchten.
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Was am Amazonas Entsetzen hervorrufen würde, wird in Deutschland bejubelt: Kahlschläge in Laubwäldern, Brandrodung in alter Kulturlandschaft oder das Abschießen zurückgekehrter, einst seltener Tierarten sind nur einige der Merkwürdigkeiten, die in heimischen Schutzgebieten zu beobachten sind.
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Und während Nationalparks & Co zur Spielwiese experimentierfreudiger Behörden und Verbände werden, scheint nur eines gut zu funktionieren: die Öffentlichkeitsarbeit. Sie deckte bisher zuverlässig einen Schleier über das abenteuerliche Treiben.
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Peter Wohlleben, der als Beamter über 20 Jahre lang Erfahrungen in der Forstwirtschaft gesammelt hat, gewährt einen Blick hinter die Kulissen und zeigt, dass es sich bei der Umweltpolitik häufig um einen gewaltigen Etikettenschwindel handelt: Von der ursprünglichen Natur ist keine Spur mehr zu finden; statt dessen wird eine romantisch verklärte Kulturlandschaft mit allen Mitteln gegen die Rückkehr der Wildnis verteidigt.
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Der Autor
Peter Wohlleben, geboren 1964, studierte an der Fachhochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg am Neckar und arbeitete 23 Jahre in der Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz. 2006 gab er seine Stelle auf, um seine Vorstellungen von einem ökologisch wie ökonomisch vertretbaren Naturschutz als Förster eines 1200 Hektar großen Waldgebietes in die Tat um zusetzen. Nebenbei entdeckte er seine Lust am Schreiben. Bisher erschienen "Wald ohne Hüter. Im Würgegriff von Jagdinteressen und Forstwirtschaft2 (2007) und "Holzrausch. Der Bioenergieboom und seine Folgen" (2008).
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