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:: Weltaidstag am 1. Dezember - Meine Kraft ist die Hoffnung
Positive Geschichte einer starken Frau aus der WM-Stadt Johannesburg.
„Sie ist mit dem, was sie erlebt und durchlitten hat, ein Beispiel für Millionen Frauen in Afrika. Sie ist auch ein Beispiel dafür, was eine einzelne Frau bewirken kann. Sie ist Inspiration für andere und gibt denen eine Stimme, die Hilfe brauchen.“ Sabine Christansen, Botschafterin für UNICEF
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Kenia – USA – und zurück
Nais Mason erlebt bei ihren Großeltern in Kenia eine unbeschwerte Kindheit, obwohl ihre Eltern sie für ein Studium in den USA verlassen haben. Dorthin kommt sie später nach, und lernt dort das Leben amerikanischer Teenager kennen. Doch mit 15 schickt ihr Vater sie plötzlich nach Kenia zurück, in eine ihr inzwischen fremde Welt. Die Großeltern leben auf dem Land in einfachsten Verhältnissen, ohne fließend Wasser, ohne Strom. Das westlich geprägte Mädchen gilt unter den Lehrern als aufmüpfig, aber unter ihren Mitschülerinnen als mutig. Die junge Frau lässt sich nicht wie andere von ihren Lehrern belästigen oder erpressen.
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Diagnose AIDS – der Zustand des absoluten Verlusts
Nach der Schulzeit trifft sie in Nairobi die Liebe ihres Lebens und bekommt ihr erstes Kind, doch es ist ein kurzes Glück. Ihr Mann fängt an zu trinken, schlägt sie, betrügt sie. Kurz nachdem ihr zweites Kind geboren wird, erfährt sie, dass er sie mit HIV infiziert hat. All ihre Träume, von einer glücklichen Zukunft mit ihren Kindern, einer Rückkehr in die USA, einem Studium, scheinen verloren. Sie erlebt den Zustand des absoluten Verlusts: „Du verlierst die, die du liebst. Du verlierst deine Freunde, deine Arbeit, deine Zukunft. Aber irgendwann hört es auf. Dann bist du entweder so leer, dass du nichts mehr zu verlieren hast – oder aber der Verlust macht dich stark: Dann findest du mehr als du jemals hattest.“
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Engagement in weltweiten Hilfsorganisationen
Für ihre Kinder bringt Nais Mason die unglaubliche Kraft auf, sich ohne ihren verstorbenen Mann und ohne ihren alten Job ein neues Leben aufzubauen. Sie engagiert sich in der ersten kenianischen Aids-Organisation, und gelangt so zu den weltweit agierenden Organisationen WHO und UNICEF. Sie erzählt ihre Geschichte und erfährt überall Unterstützung. In den USA bekommt sie lebensrettende Medikamente, sogar kostenlos, die sie in Kenia niemals bekommen hätte. „Warum haben Aidskranke in Kenia nicht die selben Möglichkeiten?“, fragt sie in ihrem Buch.
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Ihren Traum hat sie sich doch noch erfüllt: Mit 37 Jahren beginnt sie in den USA Gesundheitserziehung zu studieren, um den Kampf gegen AIDS noch professioneller angehen zu können. Heute lebt sie in Johannesburg und ist für den Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen als Aids-Beraterin für ganz Afrika tätig.  Erlöse aus dem Buch kommen ihrer eigenen Organisation Women Fighting AIDS in Kenya zugute.
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Mit einem Vorwort von Sabine Christiansen
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