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:: Worldwatch-Bericht "Zur Lage der Welt 2011"
Noch immer leiden knapp eine Milliarde Menschen weltweit an Hunger und chronischer Unterernährung – das Milleniumsziel der Vereinten Nationen, bis zum Jahr 2015 die Zahl der Hungernden zu halbieren, liegt damit noch in weiter Ferne.
Und das obwohl niemals zuvor mehr Nahrungsmittel produziert wurden. Im Juli 2009 startete das Worldwatch Institute (WWI) ein zweijähriges Projekt, um weltweit agrarwissenschaftliche Innovationen zu erfassen.
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Ein Ergebnis dieses Projekts ist der vorliegende 27. Bericht der renommierten Reihe "Zur Lage der Welt", der in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung und Germanwatch herausgegeben wird.
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Neue Strategien gegen Unterernährung und Armut
Die landwirtschaftliche Entwicklung steht am Scheideweg: Beinahe ein halbes Jahrhundert nach der Grünen Revolution leidet ein großer Teil der menschlichen Weltfamilie immer noch chronisch Hunger. Gleichzeitig befinden sich Investitionen in die landwirtschaftliche Entwicklung auf einem historischen Tiefstand.
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Im Juli 2009 erhielt das Worldwatch Institute (WWI) einen Zuschuss der Bill und Melinda Gates Stiftung zur Förderung eines zweijährigen Projektes: Es sollte agrarwissenschaftliche Innovationen zur Ernährung der Menschen und des Planeten Erde erfassen und bewerten.
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Das Projekt gipfelt in dem mittlerweile 27sten Band der renommierten Serie „State of the World“ (dt.: Zur Lage der Welt). Das Buch stellt politischen Entscheidern, Landwirten und Kreditgebern praktische und nachhaltige Lösungen vor, um Hunger und Armut auf der Welt zu verringern.
Das Buch "Hunger im Überfluss. Neue Strategien gegen Unterernährung und Armut" stellt praktische und nachhaltige Lösungen zur Zukunft der Welternährung vor – von der Tropfbewässerung über den Biolandbau bis zu Urban Gardening und Agroforstwirtschaft.
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