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Artikel 157 von 364
:: „Die Menschen in Kenia wollen Frieden“
Bericht aus Nairobi, Kenia - Gespräche mit der kenianischen Selbsthilfegruppe der "Warriors" von Caren Alt.
"Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt." Mahatma Gandhi.
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An dieses Zitat erinnern uns in diesen Tagen Menschen, die selbst in einer lebensgefährlichen Situation sind. Die "Warriors", eine junge kenianische Selbsthilfegruppe und Band, halten momentan in Nairobi zusammen mit anderen Jugendlichen organisierte Nachtwachen damit die Menschen in der Stadt sicher schlafen können. Durch das Chaos, welches in Kenia seit der Wahl im Januar 2008 herrscht, gibt es vor allem in den Slums keine Sicherheit mehr. Es kommt zu gewalttätigen Übergriffen von vereinzelten Gruppen, welche die Situation ausnützen und Anschläge verüben. Die Betonung liegt auf vereinzelten Gruppen. Die Bevölkerung Kenias möchte einfach in Frieden leben.
Das „Wahltheater“ zeigt, dass die Politiker den Frieden im Land und das Wohl der Bevölkerung nicht als oberste Priorität setzen. Umso wichtiger erscheint es der Selbsthilfegruppe der Warriors, dass sie ihre Kraft positiv einsetzen und mit Jugendlichen aus den Slums weiter an ihren Projekten arbeiten.
Dabei ist im Moment vor allem ein Projekt in großer Gefahr: Das Waisenhaus Gladicare. Es liegt in Korogocho, dem drittgrößten Slum von Nairobi. 20 Kinder leben hier in einem Raum, versorgt werden sie von ihren „neuen Eltern“ Gladis und Zablon und von der Selbsthilfegruppe der Warriors. Seit einigen Monaten ist der Umzug des Waisenhauses nach Kosele im Osten Kenias geplant.
Dort hätten die Kinder ein neues zu Hause, raus aus den Slums von Nairobi. Dort besteht weiterhin die Möglichkeit des Schulbesuches für alle Kinder.
Der Umzug wird gerade jetzt dringender denn je. In den Slums von Nairobi bedeutet ein Brand meist die Zerstörung eines ganzen Bezirkes, da die Hütten so dicht stehen, dass die Flammen schnell um sich greifen. Die Warriors möchten die Kinder deshalb so schnell wie möglich aus der Gefahr in den Slums von Nairobi rausholen und in ihr neues Zu Hause bringen.
25. Januar 2008
Die Kinder konnten inzwischen nach Koselle (Kenia) umziehen und sind so außer Gefahr - DANKE für Ihre Hilfe und Spenden!
SpendenkontoÂ
NEIA e.V.
VR Bank Dormagen
BLZ: 305 605 48
Kto: 4610 9100 12
Wichtig: Verwendungszweck "WARRIORS"
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An dieses Zitat erinnern uns in diesen Tagen Menschen, die selbst in einer lebensgefährlichen Situation sind. Die "Warriors", eine junge kenianische Selbsthilfegruppe und Band, halten momentan in Nairobi zusammen mit anderen Jugendlichen organisierte Nachtwachen damit die Menschen in der Stadt sicher schlafen können. Durch das Chaos, welches in Kenia seit der Wahl im Januar 2008 herrscht, gibt es vor allem in den Slums keine Sicherheit mehr. Es kommt zu gewalttätigen Übergriffen von vereinzelten Gruppen, welche die Situation ausnützen und Anschläge verüben. Die Betonung liegt auf vereinzelten Gruppen. Die Bevölkerung Kenias möchte einfach in Frieden leben.
Das „Wahltheater“ zeigt, dass die Politiker den Frieden im Land und das Wohl der Bevölkerung nicht als oberste Priorität setzen. Umso wichtiger erscheint es der Selbsthilfegruppe der Warriors, dass sie ihre Kraft positiv einsetzen und mit Jugendlichen aus den Slums weiter an ihren Projekten arbeiten.
Dabei ist im Moment vor allem ein Projekt in großer Gefahr: Das Waisenhaus Gladicare. Es liegt in Korogocho, dem drittgrößten Slum von Nairobi. 20 Kinder leben hier in einem Raum, versorgt werden sie von ihren „neuen Eltern“ Gladis und Zablon und von der Selbsthilfegruppe der Warriors. Seit einigen Monaten ist der Umzug des Waisenhauses nach Kosele im Osten Kenias geplant.
Dort hätten die Kinder ein neues zu Hause, raus aus den Slums von Nairobi. Dort besteht weiterhin die Möglichkeit des Schulbesuches für alle Kinder.
Der Umzug wird gerade jetzt dringender denn je. In den Slums von Nairobi bedeutet ein Brand meist die Zerstörung eines ganzen Bezirkes, da die Hütten so dicht stehen, dass die Flammen schnell um sich greifen. Die Warriors möchten die Kinder deshalb so schnell wie möglich aus der Gefahr in den Slums von Nairobi rausholen und in ihr neues Zu Hause bringen.
25. Januar 2008
Die Kinder konnten inzwischen nach Koselle (Kenia) umziehen und sind so außer Gefahr - DANKE für Ihre Hilfe und Spenden!
SpendenkontoÂ
NEIA e.V.
VR Bank Dormagen
BLZ: 305 605 48
Kto: 4610 9100 12
Wichtig: Verwendungszweck "WARRIORS"
Quelle:
Caren Alt 2008
Caren Alt 2008
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