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:: Bürger retten die Welt, nicht Konsumenten
So ganz taufrisch sind die Erkenntnisse ja nicht, dass eine Minderheit auf diesem unseren Planeten deutlich mehr verbraucht als das auf Dauer zu verkraften ist. Auch die Frage: Was tun? Hat mittlerweile schon ein paar Generationen von Forschern beschäftigt. Die Antworten freilich sind bislang eher unbefriedigend.![]()
:: Globaljournalismus - Zu einem Buch von Claus Kleber über die Erde
Das ist ein erstes globalgeschichtliches Buch. Der Claus Kleber ist ein wenig in die Rolle des Vorbilds aller Journalisten in der Zeit vor dem Handy und dem Laptop geschlüpft, die des rasenden Reporters Egon Erwin Kisch. Und das Rasen geht innerhalb des Buches und seiner Endfertigung noch ein Stück weiter. Ein alter Chinese hatte Kleber noch vor vielen Jahren in San Francisco eingetrichtert: Wenn Sie auf der Welt irgendwo jemanden treffen, der behaupten würde, China gut zu kennen, dann müsste er diesen fragen, wann er dort zuletzt gewesen sei. „Wenn es mehr als drei Monate her ist, dann brauchen Sie sich mit ihm nicht länger zu unterhalten“.![]()
:: Gaza Israel – Noch ein überflüssiger Krieg
WIE HAT er angefangen? Eine dumme Frage! Auseinandersetzungen entlang des Gazastreifens beginnen nicht. Sie sind nur eine anhaltende Kette von Vorfällen, von denen behauptet wird, sie seien nur „Vergeltungen“ für den letzten Vorfall. Einer Aktion folgt eine Re-Aktion, der wieder eine Vergeltung folgt usw. usw. Dieser besondere Vorfall „begann“ mit dem erfolgreichen Abfeuern einer Antipanzerrakete aus Gaza auf ein gepanzertes Militärpatrouillenfahrzeug auf der israelischen Seite des Grenzzauns. Von Uri Avnery![]()
:: Klimapolitik nach "Sandy"
Überflutete Straßen und U-Bahn-Tunnel nach einer über vier Meter hohen Flutwelle, Hochwasseralarm in US-Atommeilern, zerstörte Gebäude, explodierende Trafo-Stationen und nicht zuletzt der tragische Tod von Menschen: Die Nachrichten und Bilder aus New York und umliegenden Gegenden verdeutlichen die schreckliche Verwüstung und die Kräfte des "Monstersturms" Sandy, der als größter tropischer Sturm der Geschichte gewertet wird. Jetzt endlich wird in manchen US-Medien die Frage erörtert, warum das Thema Klimawandel im Wahlkampf bisher keine Rolle gespielt hat.![]()
:: Welternährung in der öffentlichen Wahrnehmung
Ergebnis einer repräsentativen Verbraucherbefragung der Universität Göttingen zur Wahrnehmung des Themas Welternährung in der deutschen Bevölkerung: Beitrag der Landwirtschaft zur Bekämpfung des Welthungers wird unterschätzt Hunger wird als Verteilungsproblem wahrgenommen. Konsumverhalten in der EU wird für die Welternährung wichtiger empfunden als die EU-Agrarproduktion. Bei tatsächlichen Konsumentenentscheidungen spielt das Thema Welternährung aber keine Rolle. Verbraucher sehen Problemlösungskompetenz bei NGOs und Wissenschaftlern.![]()
:: Einfluss des 11-Jahres-Rhythmus der Sonne auf das Klima bestätigt
Rhein-Beobachtung liefert Erkenntnisse zur Verbindung zwischen Perioden geringer Sonnenaktivität und extremen Kälteereignissen in Mitteleuropa. Wissenschaftler haben lange vermutet, dass der 11-Jahres-Rhythmus der Sonne Einfluss auf das Klima bestimmter Regionen der Welt haben könnte. Allerdings reichen die Temperaturaufzeichnung häufig nicht weit genug zurück, um eindeutige Muster aufzeigen zu können. Jetzt hat ein internationales Team von Forschern einen neuen Ansatz gefunden, der genau diese Vermutung bestätigt. Sie zeigten nicht nur, dass ungewöhnlich kalte Winter in Mitteleuropa während Phasen geringer Sonnenaktivität vorkamen, sondern auch dass die Anzahl der Sonnenflecken zu dieser Zeit auf ein Minimum reduziert war. Der Schlüssel zu dieser Forschung ist Deutschlands größter Fluss: Der Rhein.![]()
:: Antikriegstag 2012: Im Schatten von Krieg, Rüstung und neonazistischen Umtrieben
Der Antikriegstag 2012 steht unter keinen guten Vorzeichen: Kriege und Bürgerkriege in der Welt haben nicht abgenommen, bewaffnete Konflikte drohen sich regional auszuweiten, die weltweiten Rüstungsaufwendungen sowie der internationale Waffenhandel befinden sich auf einem Rekordhoch und die rassistischen und neonazistischen Provokationen gehen unvermindert weiter.![]()
:: Hiroshima: Der Mahnruf des missachteten Gewissens
Vor 67 Jahren warfen US-Soldaten erstmals in der Menschheitsgeschichte eine Atombombe. Ihr Ziel am 6. August, morgens um 8.15 Uhr, war die südjapanische Stadt Hiroshima. Nur drei Tage später fiel die zweite Atombombe auf Nagasaki. Am 6.August 1945 starben in Hiroshima 140.000 Menschen und kurz danach in Nagasaki 73.000.![]()
:: Der Stern, um den sich alles dreht
Die Sonnenblume dreht sich, um der Sonne folgen zu können. So hat es vor über 500 Jahren Leonardo da Vinci erstmals in seinen botanischen Studien beschrieben. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die Sonnenblume von den Spaniern aus Südamerika nach Europa gebracht. Sie galt den Azteken als heilig und war das Emblem des Sonnengotts der Inka. Diesen Zusammenhang kann man heute noch am Sonnentempel in Machu Pichu erkennen.![]()
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