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:: Hoffnungszeichen aus Cancún
In der Schlussphase gab es dann doch noch eine positive Überraschung: Der Klimagipfel in Cancun fasste in der letzten Nachtsitzung drei wichtige Beschlüsse: Alle 190 Teilnehmerstaaten sind sich erstmals einig, dass die globale Temperatur nicht mehr als zwei Grad ansteigen darf. Außerdem wurde ein globales Waldschutzprogramm beschlossen und ein „grüner Fonds“ mit dem die Wald-Rettung finanziert werden soll und die armen Länder ihre Klimaschutz-Maßnahmen bezahlen können.![]()
:: Klimagipfel Cancún: Klimaschäden namens LULUCF
Klimaschäden aus Flächenversiegelung, Waldrodung, intensive Landwirtschaft firmieren in der Klimasprache unter LULUCF. Dieses gilt als eines der größten ungelösten Probleme. Wird in Deutschland auf der grünen Wiese ein Parkplatz gebaut, schadet das dem Klima: Sowohl im Gras als vor allem auch im Humus ist jede Menge Kohlendioxid gespeichert, dass bei der Umnutzung der Fläche frei wird. Ein Bericht aus Cancún von Nick Reimer![]()
:: Euphorie-Rausch in Cancún
China bewegt sich, die USA auch und dann gibt es auch noch ein sensationelles Reduktionsangebot. Großbritannien erwägt, seinen Treibhausgas-Ausstoß bis 2030 um 60 Prozent zu senken. Zu Beginn der zweiten Woche ist der Klimgipfel in Cancún in einen wahren Euphorie-Rausch geschlittert. Selbst die in der Regel kritischen Umweltorganisationen sind davon ergriffen. So erklärte beispelsweise Tara Rao vom WWF, "ein Gefühl der Erleichterung" zu verspüren. Aus Cancún Christian Mihatsch und Nick Reimer von klimaretter.info![]()
:: Gemeinsam für mehr Menschlichkeit
Der Weg der tausend Meile beginnt bekanntlich mit dem ersten Schritt. Und der war getan, als  vor genau 50 Jahren 400 Weihnachtspäckchen den Weg von Köln nach Andheri, einem Vorort von Mumbay, antraten. Absender waren 400 Schüler und Schülerinnen einer Kölner Berufs- und Berufsfachschule, Empfänger ebenso viele indische Waisenkinder. Anstoß dazu gab ein eindrucksvoller Bericht im Magazin STERN über die Not dieser Kinder im St. Catherine’s Home, von einer „sozial infizierten“ Schülerin ihrer Religionslehrerin Rosi Gollmann übergeben. Ein Bericht von Rosi Gollmann![]()
:: Kampf gegen Klimawandel und globale Armut kann nur zusammen gewonnen werden
MISEREOR und die Münchener Rück Stiftung haben heute gemeinsam mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und dem Institut für Gesellschaftspolitik an der Hochschule für Philosophie München (IGP) den Report „Global aber Gerecht – Klimawandel bekämpfen, Entwicklung ermöglichen“ in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Bündnis aus Kirche, Wissenschaft und Finanzwelt fordert in seinem Report eindringlich dazu auf, Klima- und Entwicklungspolitik kohärent miteinander zu verbinden. Konkrete Schritte dafür haben Klimawissenschaftler, Ökonomen, Ethiker und Entwicklungsexperten in einem dreijährigen Projekt gemeinsam erarbeitet.![]()
:: Elektroschrott in Afrika – jenseits von gut und böse
Wie Elektroschrott umweltgerecht recycelt und entsorgt werden kann sowie gleichzeitig Sozialstandards eingehalten werden können, zeigen die Ergebnisse einer Studie über Elektroschrott-Recycling in Ghana, die das Öko-Institut im Auftrag des niederländischen Umweltministeriums (VROM-Inspectorate) und dem niederländischen Recyclingverband (NVMP) durchgeführt hat.![]()
:: „Ich brauche kein Geld. Ich brauche Gerechtigkeit“
Eine wunderbare und gespenstische Szene an der Auguste Victoria-Strasse in dem vornehmen Grunewald-Viertel Berlins in der Nacht vom 26. auf den 27. August. Hier in unmittelbarer Nähe die vor Licht explodierende Botschaft Israels. Nur 40 Meter entfernt sitzt unter einer Buche Firaz Maraghy: Dünn, noch abgemagerter als ich ihn auf einem Foto in einer Tageszeitung gesehen habe. Wie lange lassen wir Firaz Maraghy noch vor Israels Botschaft um sein Recht hungern? Von Rupert Neudeck![]()
:: Alle Militärflugzeuge nach Pakistan, um den 20 Mio. in den Fluten zu helfen
GRÜNHELME zu Pakistans größter Katastrophe. Man stelle sich nur einmal vor: Die westliche Staatengemeinschaft hätte Phantasie und würde mal etwas zugunsten von Menschen in der Not wagen: Die Riesen-Transportflotte von Luftwaffen aus aller Herren Länder in Afghanistan würde einfach für drei Monate nur in Pakistan für Not-Operationen eingesetzt. Auch die Tornados, um herauszufinden, wo sich noch Menschen auf einsamen Inseln inmitten der Flutmassen bewegen. Kommentar von Rupert Neudeck![]()
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