|
:: Weltsozialforum in Dakar: Globaler open space mit Aktionsorientierung
Wie schon das Weltsozialforum 2009 im Brasilianischen Belém fand das Forum in Dakar unter dem starken Eindruck der tiefen Krise des neoliberalen Globalisierungsprojekts statt. In einigen Weltregionen läuft die Wirtschaft schon länger wieder gut, in anderen hat sie sich an der Oberfläche erholt. Das kann jedoch nicht über die tiefen sozialen, ökonomischen und ökologischen Probleme hinwegtäuschen. Ein Kommentar von Sven Giegold![]()
:: Ägypten und Tunesien: Die ersten Klima-Revolutionen
„Brot und Freiheit“ stand auf vielen Plakaten der Aufständischen in Kairo und Tunis. Der Hunger von Millionen und die steigenden Lebensmittelpreise gehörten zweifellos zu den Auslösern der beiden Revolutionen. Eine der Hauptursachen des Hungers ist der Klimawandel und die ihm vorausgehenden Wetterextreme, welche die Klimaforscher seit Jahren vorhersagen.![]()
:: Die Menschenrechtssituation in Tibet
Das Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD) hat seinen Jahresbericht 2010 zur Menschenrechtssituation in Tibet veröffentlicht. Dieser neunzigseitige Bericht (1) dokumentiert Verstöße im Bereich der bürgerlichen und politischen Rechte, der Religionsfreiheit, des Rechts auf Bildung und des Rechts auf Lebensunterhalt.![]()
:: Der Frieden zwischen Israel und Palästina ist möglich
Was jetzt in Ägypten geschieht, wird unser Leben verändern. WIE GEWÖHNLICH sah es keiner voraus. Der viel gefeierte Mossad war total überrascht, genau wie der CIA und all die anderen gefeierten Dienste dieser Art. Doch sollte es überhaupt keine Überraschung gewesen sein – abgesehen von der unglaublichen Wucht des Ausbruchs. In den letzten Jahren haben wir viele Male hier erwähnt, dass in der ganzen arabischen Welt eine Menge junger Leute heranwächst, die eine tiefe Verachtung für ihre Führer hat, und dass es früher oder später zu einem Aufstand kommen werde. Dies waren keine Prophezeiungen, sondern eher eine nüchterne Analyse von Wahrscheinlichkeiten. Kommentar von Uri Avnery![]()
:: Deutsch-marokkanische Kooperation - grüne Energie wird blutrot
Deutschland baut Wirtschaftszusammenarbeit mit Westsahara-Besatzungsmacht Marokko aus. Die Wahrscheinlichkeit wächst, dass Deutschland in Zukunft vermeintlich saubere Energien aus Marokko beziehen wird. Beispielsweise im Rahmen der Desertec-Initiative aus solarthermischen Kraftwerken, die unter anderem in der von dem Königreich besetzten Westsahara errichtet werden sollen. Der Strom wäre nicht grün, sondern blutrot.![]()
:: Menschenrechte und Kinderarbeit in indischen Steinbrüchen
In indischen Steinbrüchen herrschen größtenteils Verhältnisse, die man sich als Europäer kaum vorstellen kann bzw. möchte. Die dort verbreiteten Probleme sind sehr vielfältig und gehen über die in den deutschen Medien angeprangerte Kinderarbeit deutlich hinaus. Doch es gibt faire Alternativen. Ein Bericht von Elisabeth Michels![]()
:: Wie sich Bolivien an den Klimawandel anpasst
Der Klimawandel droht die Wasserkrisen in vielen Regionen der Welt zu verschärfen. Anpassungsmaßnahmen sind daher gefragter denn je. Ein innovatives Projekt der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in Bolivien zeigt, wie mit einfachen Mitteln Großes gelingen kann: In sogenannten Atajados oder Regenauffangbecken wird der Regen gesammelt. Die Einwohner wappnen sich so gegen eine Zeit verkürzter Regenperioden und Extremwetterereignisse.![]()
:: Weltweiter Ausbau von Energie aus Biomasse erfordert schwierige Abwägungen
Energie aus Pflanzen kann bis zu 20 Prozent des weltweiten Bedarfs an Strom und Wärme im Jahr 2050 decken, davon rund die Hälfte aus Biomasseplantagen – dies aber nur um den Preis einer deutlichen Ausweitung der Anbauflächen zu Lasten der Natur. Das ist Ergebnis einer Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), „die erstmals das Potenzial und die Risiken der Energiegewinnung aus Biomasseplantagen in einer aufwändigen biogeochemischen Computersimulation ermittelt“, wie der Leitautor Tim Beringer erklärt. Die vom Menschen genutzte Landfläche würde sich je nach Szenario um zehn bis dreißig Prozent gegenüber dem heutigen Wert vergrößern, die nötige Bewässerung könnte sich im Extremfall verdoppeln.![]()
|
















