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:: Nachhaltigkeitsstudie: Gute Umsätze mit gutem Gewissen
Verbraucher strafen Produkte und Handelsunternehmen durch Kaufentscheidung rigoros ab. Die Konsumgüterindustrie und der Handel stehen durch das Thema 'Nachhaltigkeit' vor entscheidenden Veränderungen, so das Ergebnis der bislang umfangreichsten Studie zum Thema Nachhaltigkeit, die jemals in Deutschland erschienen ist. Erstellt wurde die Studie von den IBH RETAIL CONSULTANTS, einer auf Managementberatung spezialisierten Tochtergesellschaft des namhaften Instituts für Handelsforschung (IFH Köln) in Zusammenarbeit mit der Münchener one sustainability GmbH, die Nutzen stiftende Nachhaltigkeits-Lösungen für den Mittelstand entwickelt.![]()
:: Welt-Atombilanz 2010
Erneut kein Wiederaufstieg der Atomkraft. Nach den Statistiken der IAEA (International Atomic Energy Agency) wurden im Jahr 2010 weltweit fünf Atomkraftwerke (AKW) mit zusammen 3.700 Megawatt (MW) in Betrieb genommen und vierzehn AKW-Bauten begonnen; acht davon in China. Damit sind 441 Kernkraftwerke in Betrieb und 65 in Bau. Allerdings wurden 12 dieser AKW-Bauten schon vor 1990 begonnen. Es sind eher Bauruinen als Baustellen.![]()
:: Munich Re: Schäden in Milliardenhöhe durch Naturkatastrophen 2010
Mehrere Großkatastrophen haben 2010 zu erheblichen Schäden und außergewöhnlich vielen Todesopfern geführt. Geprägt wird die Naturkatastrophen-Bilanz des vergangenen Jahres von einer Häufung von schweren Erdbeben, wie sie in den letzten Jahrzehnten nur selten zu beobachten war. Die hohe Anzahl von Wetterkatastrophen sowie Temperaturrekorde global und in den verschiedensten Regionen der Erde sind weitere Indizien dafür, dass der Klimawandel voranschreitet.![]()
:: Globalisierung belastet kommende Generationen mit biologischen Invasionen
Wie beim Klimawandel zeigen sich auch bei biologischen Invasionen die Folgen mitunter erst ein Jahrhundert später Washington/Wien/Leipzig. Die Langzeitwirkungen von gebietsfremden Tier- und Pflanzenarten auf die biologische Vielfalt und die Wirtschaft könnten größer sein als bisher angenommen. Das schließt ein internationales Wissenschaftlerteam aus dem Vergleich der Verbreitung invasiver Arten mit der sozialen und ökonomischen Entwicklung in Europa.![]()
:: Klimaschutz in zwei Geschwindigkeiten steht bevor
Die Kommentare auf den Ausgang der UN-Klimaschutzkonferenz in Cancún hätten kaum unterschiedlicher ausfallen können. Teilnehmende Politiker und Wissenschaftler strahlten Feierlaune aus, während ihnen Kritiker jeglichen Fortschritt absprachen. "Man ist einer Verlängerung des 2012 auslaufenden Kyoto-Vertrags zwar näher, gewiss ist dessen Zustandekommen jedoch weiterhin nicht", urteilt der Ökonom Reimund Schwarze vom Climate Service Center, der selbst in Cancún einer Verhandlungsdelegation angehörte.![]()
:: Hoffnungszeichen aus Cancún
In der Schlussphase gab es dann doch noch eine positive Überraschung: Der Klimagipfel in Cancun fasste in der letzten Nachtsitzung drei wichtige Beschlüsse: Alle 190 Teilnehmerstaaten sind sich erstmals einig, dass die globale Temperatur nicht mehr als zwei Grad ansteigen darf. Außerdem wurde ein globales Waldschutzprogramm beschlossen und ein „grüner Fonds“ mit dem die Wald-Rettung finanziert werden soll und die armen Länder ihre Klimaschutz-Maßnahmen bezahlen können.![]()
:: Klimagipfel Cancún: Klimaschäden namens LULUCF
Klimaschäden aus Flächenversiegelung, Waldrodung, intensive Landwirtschaft firmieren in der Klimasprache unter LULUCF. Dieses gilt als eines der größten ungelösten Probleme. Wird in Deutschland auf der grünen Wiese ein Parkplatz gebaut, schadet das dem Klima: Sowohl im Gras als vor allem auch im Humus ist jede Menge Kohlendioxid gespeichert, dass bei der Umnutzung der Fläche frei wird. Ein Bericht aus Cancún von Nick Reimer![]()
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