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:: Alle Militärflugzeuge nach Pakistan, um den 20 Mio. in den Fluten zu helfen
GRÜNHELME zu Pakistans größter Katastrophe. Man stelle sich nur einmal vor: Die westliche Staatengemeinschaft hätte Phantasie und würde mal etwas zugunsten von Menschen in der Not wagen: Die Riesen-Transportflotte von Luftwaffen aus aller Herren Länder in Afghanistan würde einfach für drei Monate nur in Pakistan für Not-Operationen eingesetzt. Auch die Tornados, um herauszufinden, wo sich noch Menschen auf einsamen Inseln inmitten der Flutmassen bewegen. Kommentar von Rupert Neudeck
Auch die Hubschrauber, die das Material zum Aufbau von Unterkünften in die versprengten Gegenden bringen würden.
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Das würde einen Aufschrei der Freude und der Begeisterung bringen bei den Menschen, denen man zu Hilfe kommen würde.
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Mich erinnert das an eine Hilfsoperation aus der Luft, zu der sich in der Zeit des Höhepunktes der Hungerkatastrophe in Äthiopien 1984ff die Luftwaffen der Bundeswehr und der NVA gemeinsam zu einer Operation zusammenfanden. Diese Hilfe bestand darin, Nahrungsmittel in den Bergen von Tigray (Nord-Äthiopien) aus der Luft abzuwerfen. Diese gemeinsame Luftflotte hatte ihr gemeinsames Hauptquartier in Diredawa im Osten Äthiopien – in der Zeit des roten Negus Haile Mariam Mengistu.
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Die Deutschen wissen kaum, dass PAKISTAN der unmittelbare Nachbar ist zu Afghanistan. Dass alle Fragen, die die Welt heute stellt, sich in Afghanistan und in Pakistan stellen, und wenn man so will auch in Indien. Und weil wieder so viel darüber berichtet wird, dass die falschen Leute, die islamischen Organisationen helfen: Wir werden uns bemühen, unsere alte Kooperation herauszustellen: Muslime und Christen wissen am besten, dass - wenn Menschen in Not sind - sie nicht als Muslime, Hindus oder Christen, Alewiten, Bahai oder Zeugen Jehovas in Not sind, sondern als Menschen, oder religiös gesagt: als Kinder Gottes.
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Da die Katastrophe der Dächer über den Häusern und der Unterkünfte noch sehr lange dauern wird, wollen die Grünhelme in Kooperation mit den Muslimen in Pakistan etwas tun. Deshalb wollen wir ein Häuser und Dächer-Programm in einigen konkreten Dörfern beginnen. Auch das afghanische Flüchtlingscamp in Karachi lebt ohne zureichend Nahrung und Wasser, auch dort wäre es nötig, etwas zu tun.
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Am besten wäre es, die reichen Ölemirate könnten sich ebenfalls zu einer großen Summe entscheiden und wir könnten die Operation von Dubai oder von Qatar aus aufnehmen (u.a. auch ökologisch sinnvoll mit einem Schiff bis Karachi), dort alles einkaufen, um dann nach Pakistan in die Gebiete zu gehen. Wir werden den Menschen helfen wollen in vollem Respekt vor ihrer Kultur.
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Wir sind in Kontakt mit der Frau, die am besten weiß, wie man in Pakistan hilft: Die dort seit 40 Jahren lebt und arbeitet: Dr. Ruth Pfau.
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Ruth Pfau hat mit ihrer Organisation LEPCO in den  letzten Jahrzehnten in Pakistan die Lepra ausgerottet. Mit ihrer Organisation, in der seit ihrer Gründung Muslime, Christen und Hindus zusammenarbeiten, werden wir etwas in Pakistan tun.
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KONTO d. Grünhelme
Deutschen Bank München
BLZ 70070024 - Kto Nr. 2000008
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