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:: Angela Merkel fordert Klimagerechtigkeit
Der heikelste Punkt des Klimaschutzes sei "Klimagerechtigkeit" - schrieb die Süddeutsche Zeitung. Und dafür habe sich Angela Merkel bei ihrem Besuch in China und Japan stark gemacht.
Tatsächlich sind die Ärmsten auf dieser Welt bislang am stärksten vom Klimawandel betroffen. Sie sind bei Umweltkatastrophen wie Dürre, Wassermangel und Überschwemmungen fast immer die ersten Opfer. Von ihnen "mehr Klimaschutz" zu fordern wie es die USA unter George W. Bush tun, ist politisch pervers. Vor allem dann, wenn man selbst nichts fürs Klima tun will, obwohl ein US-Amerikaner zur Zeit etwa 40 mal mehr Energie verbraucht als ein Schwarzafrikaner, 20-mal mehr als ein Inder und immer noch zehnmal mehr als ein Chinese.
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Klimaschutz ist ein Gebot für alle - oder er wird in einer sich globalisierenden Welt nicht funktionieren.
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Wir müssen zwar alle das Klima schützen, aber Indien, China, Afrika und Lateinamerika haben zugleich das Recht auf wirtschaftliches Wachstum wie wir es seit 60 Jahren ganz selbstverständlich für uns beanspruchen.
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Erst wenn auch die US-Regierung begreift, dass Klima- und Umweltgerechtigkeit die Voraussetzung für effektiven Klimaschutz ist, wird ein Kyoto2-Protokoll zu Stande kommen, das diesen Namen auch verdient.
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Die Klima-Kanzlerin hat den schwierigsten Teil ihrer Klimaschutz-Vision noch vor sich. Immerhin hat sie das Thema während ihrer Fernost-Reise präziser formuliert als je zuvor. Und zwar am richtigen Ort und zur richtigen Zeit.
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Der Vorschlag ist logisch, einfach und gerecht. Jeder kann an Hand der Bevölkerungszahl ausrechnen, wie viel Treibhausgase ein Land ausstoßen darf. Nur gleiches Recht für alle führt zum Klimaschutz für alle. Denn jeder Mensch unter dem Himmel hat das gleiche Recht an der Atmosphäre. Ohne das Anerkennen dieses Rechts, kann es niemals zu einem fairen Klimakompromiss zwischen den Reichen und den Armen kommen.
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Die gleichen Treibhausgasemissionen für alle ist zugleich das Versprechen der Armen: Wir werden niemals mehr emittieren als die Reichen. Aber zunächst einmal müssen natürlich die Reichen ihre Emissionen stark reduzieren. Wir müssen die bisherige Klima-Apartheid beenden.
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Klimaschutz ist ein Gebot für alle - oder er wird in einer sich globalisierenden Welt nicht funktionieren.
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Wir müssen zwar alle das Klima schützen, aber Indien, China, Afrika und Lateinamerika haben zugleich das Recht auf wirtschaftliches Wachstum wie wir es seit 60 Jahren ganz selbstverständlich für uns beanspruchen.
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Erst wenn auch die US-Regierung begreift, dass Klima- und Umweltgerechtigkeit die Voraussetzung für effektiven Klimaschutz ist, wird ein Kyoto2-Protokoll zu Stande kommen, das diesen Namen auch verdient.
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Die Klima-Kanzlerin hat den schwierigsten Teil ihrer Klimaschutz-Vision noch vor sich. Immerhin hat sie das Thema während ihrer Fernost-Reise präziser formuliert als je zuvor. Und zwar am richtigen Ort und zur richtigen Zeit.
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Der Vorschlag ist logisch, einfach und gerecht. Jeder kann an Hand der Bevölkerungszahl ausrechnen, wie viel Treibhausgase ein Land ausstoßen darf. Nur gleiches Recht für alle führt zum Klimaschutz für alle. Denn jeder Mensch unter dem Himmel hat das gleiche Recht an der Atmosphäre. Ohne das Anerkennen dieses Rechts, kann es niemals zu einem fairen Klimakompromiss zwischen den Reichen und den Armen kommen.
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Die gleichen Treibhausgasemissionen für alle ist zugleich das Versprechen der Armen: Wir werden niemals mehr emittieren als die Reichen. Aber zunächst einmal müssen natürlich die Reichen ihre Emissionen stark reduzieren. Wir müssen die bisherige Klima-Apartheid beenden.
Quelle:
Franz Alt 2007
Franz Alt 2007
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