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:: Australien: Sonnenschutz statt Klimaschutz
Albert Einstein wusste: "Zwei Dinge sind grenzenlos. Das Universium und die Dummheit der Menschen. Wobei ich mir beim Universium nicht ganz sicher bin."
Diese Erkenntnis bewahrheitet sich zur Zeit wieder einmal bei der konservativen Regierung Howard in Australien. Bislang hat Howard ähnlich wie sein Freund George W. Bush das Kyoto-Protokoll nicht unterschrieben.
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Doch weil die Umweltprobleme sich nicht an Regierungen orientieren, leidet Australien zur Zeit unter Hitze und fehlendem Regen wie seit 100 Jahren nicht mehr. Also muss Australiens Regierung handeln. Und da fiel einigen Beamten dieser Regierung folgendes ein: Die sterbenden Korallenriffe sollen nicht durch Klimaschutz, sondern durch Sonnenschutz noch ein paar Jahre am Leben gehalten werden. Das ist weltweit mal was Neues: Riesige Stoffbahnen sollen das größte Korallenriff der Welt, das über 2600 Kilometer lange Great Barrier Reef an Australiens Ostküste zu schützen. Das hat Tourismusministerien Bailley angekündigt.
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Die Regierung sei besorgt, so die Ministerin, dass künftig die Touristen ausbleiben, wenn die Riffe abgestorben sind. Der Tourismus bringt Australien pro Jahr 3,5 Milliarden Euro ins Land. Die Ministerien meint: An Stegen befestige Stoffbahnen könnten den Korallen an besonders gefährdeten oder on vielen Touristen besuchten Stellen Schatten spenden. Vor der australischen Nordküste laufen bereits erste Versuche. An vielen Stellen des Barrier Reef haben Forscher bereits Schäden ausgemacht. Weltweit sind nach ihren Angaben bereits die Hälfte bis drei Viertel aller Riffe gefährdet und damit einer der vielfältigsten Lebensräume des Planeten. Marinebiologen schlugen gleichzeitig vor, die Wasseroberfläche über den Korallen mit Meerwasser zu besprühen. Durch die Wassertropfen würde das Sonnenlicht weiter gestreut und gedämpft.
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Sonnenschutz statt Klimaschutz – das ist eine späte Bestätigung für Einsteins Erkenntnis über die grenzenlose Dummheit der Menschen. Als Al Gore in Australien seinen Film "An Inconvenient Truth" vorführte, schlug er der australischen Regierung vor, wenigstens jetzt in Zeiten der Trockenheit, Dürre und des Korallensterbens, das Kyoto-Protokoll zu unterschreiben. Doch Premier John Howard, ließ Al Gore ausrichten, er denke nicht daran!
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Doch weil die Umweltprobleme sich nicht an Regierungen orientieren, leidet Australien zur Zeit unter Hitze und fehlendem Regen wie seit 100 Jahren nicht mehr. Also muss Australiens Regierung handeln. Und da fiel einigen Beamten dieser Regierung folgendes ein: Die sterbenden Korallenriffe sollen nicht durch Klimaschutz, sondern durch Sonnenschutz noch ein paar Jahre am Leben gehalten werden. Das ist weltweit mal was Neues: Riesige Stoffbahnen sollen das größte Korallenriff der Welt, das über 2600 Kilometer lange Great Barrier Reef an Australiens Ostküste zu schützen. Das hat Tourismusministerien Bailley angekündigt.
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Die Regierung sei besorgt, so die Ministerin, dass künftig die Touristen ausbleiben, wenn die Riffe abgestorben sind. Der Tourismus bringt Australien pro Jahr 3,5 Milliarden Euro ins Land. Die Ministerien meint: An Stegen befestige Stoffbahnen könnten den Korallen an besonders gefährdeten oder on vielen Touristen besuchten Stellen Schatten spenden. Vor der australischen Nordküste laufen bereits erste Versuche. An vielen Stellen des Barrier Reef haben Forscher bereits Schäden ausgemacht. Weltweit sind nach ihren Angaben bereits die Hälfte bis drei Viertel aller Riffe gefährdet und damit einer der vielfältigsten Lebensräume des Planeten. Marinebiologen schlugen gleichzeitig vor, die Wasseroberfläche über den Korallen mit Meerwasser zu besprühen. Durch die Wassertropfen würde das Sonnenlicht weiter gestreut und gedämpft.
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Sonnenschutz statt Klimaschutz – das ist eine späte Bestätigung für Einsteins Erkenntnis über die grenzenlose Dummheit der Menschen. Als Al Gore in Australien seinen Film "An Inconvenient Truth" vorführte, schlug er der australischen Regierung vor, wenigstens jetzt in Zeiten der Trockenheit, Dürre und des Korallensterbens, das Kyoto-Protokoll zu unterschreiben. Doch Premier John Howard, ließ Al Gore ausrichten, er denke nicht daran!
Quelle:
Franz Alt 2006
Franz Alt 2006
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