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Das Meereis wird dünn
Große Flächen des arktischen Meereises sind in diesem Jahr nur einen Meter dick und damit etwa 50 Prozent dünner als im Jahr 2001. Dies ist das erste Ergebnis einer vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft geleiteten Expedition ins Nordpolarmeer.
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:: Ein neuer Ozean entsteht: Nordwestpassage eisfrei
Ist das nun eine gute oder eine schlechte Nachricht? Ein neuer Ozean entsteht und ein Traum wird wahr: Schon seit Jahrhunderten wollten die Seefahrer aus Nordeuropa und USA schneller nach Asien.
Der Norweger Roald Amundsen segelte zwischen 1903 und 1906 von Grönland nach Alaska. Er kam nur langsam vorwärts. Inzwischen geht es schneller. Der Klimawandel macht es möglich.
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Die Nordwestpassage ist erstmals eisfrei. Das Eis war bisher das gefährlichste Hindernis für die sagenumwobene Schiffsroute entlang der Nordküste Kanadas. Jetzt ist das Eis vor der Küste Kanadas nach Angaben der Weltraumbehörde Esa komplett geschmolzen.
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Klimaforscher haben diese Entwicklung vorhergesagt - etwa bis 2030. Sie sind aber überrascht, dass es so schnell kam. Die Klimaskeptiker sind wieder einmal widerlegt. Auch sie müssen jetzt zugeben, dass der Rückgang des Eises "extrem schnell" vor sich ging.
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In diesem Sommer war die Nordwestpassage erstmals für einige Tage eisfrei befahrbar. Experten gehen davon aus, dass jeden Sommer mehrere eisfreie Tage dazukommen. Für große Warenströme wird es freilich noch lange nicht reichen.
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Zwischen Kanada, Grönland, Norwegen, Russland und den USA wird der Warenverkehr künftig einfacher. Die Routen werden vielfach halbiert gegenüber den bisherigen Südrouten.
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Bis Ende des 21. Jahrhunderts könnte der gesamte Nordpol eisfrei sein. Aber auch danach werde die Eisbildung und heftige Stürme ein Problem für die Schifffahrt bleiben. Deshalb weigert sich Kanada bisher die Nordwestpassage als internationales Fahrwasser zuzulassen.
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Russland, skandinavische Länder, die USA und Kanada streiten schon jetzt um die Gasvorkommen am eisfreien Nordpol. Fest steht: Wer auch immer das Erdgas abbauen wird, die riesigen Gasvorkommen werden den Klimawandel noch beschleunigen. Und diese Nachricht ist eine schlechte Nachricht für die ganze Welt.
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Die Nordwestpassage ist erstmals eisfrei. Das Eis war bisher das gefährlichste Hindernis für die sagenumwobene Schiffsroute entlang der Nordküste Kanadas. Jetzt ist das Eis vor der Küste Kanadas nach Angaben der Weltraumbehörde Esa komplett geschmolzen.
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Klimaforscher haben diese Entwicklung vorhergesagt - etwa bis 2030. Sie sind aber überrascht, dass es so schnell kam. Die Klimaskeptiker sind wieder einmal widerlegt. Auch sie müssen jetzt zugeben, dass der Rückgang des Eises "extrem schnell" vor sich ging.
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In diesem Sommer war die Nordwestpassage erstmals für einige Tage eisfrei befahrbar. Experten gehen davon aus, dass jeden Sommer mehrere eisfreie Tage dazukommen. Für große Warenströme wird es freilich noch lange nicht reichen.
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Zwischen Kanada, Grönland, Norwegen, Russland und den USA wird der Warenverkehr künftig einfacher. Die Routen werden vielfach halbiert gegenüber den bisherigen Südrouten.
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Bis Ende des 21. Jahrhunderts könnte der gesamte Nordpol eisfrei sein. Aber auch danach werde die Eisbildung und heftige Stürme ein Problem für die Schifffahrt bleiben. Deshalb weigert sich Kanada bisher die Nordwestpassage als internationales Fahrwasser zuzulassen.
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Russland, skandinavische Länder, die USA und Kanada streiten schon jetzt um die Gasvorkommen am eisfreien Nordpol. Fest steht: Wer auch immer das Erdgas abbauen wird, die riesigen Gasvorkommen werden den Klimawandel noch beschleunigen. Und diese Nachricht ist eine schlechte Nachricht für die ganze Welt.
Quelle:
Franz Alt 2007
Franz Alt 2007
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