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Peter Spiegel „Muhammad Yunus – Banker der Armen“
Der Friedensnobelpreisträger. Sein Leben. Seine Vision. Seine Wirkung.
Friedensnobelpreis für Muhammad Yunus und seine Grameen Bank
Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an den Wirtschaftsfachmann Muhammad Yunus und seine Organisation Grameen Bank aus Bangladesch.
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:: Grameen Shakti: Solarstrom für die Ärmsten
Vor 10 Jahren wurde in Bangladesch die Grameen Shakti als Tochter der Grameen-Bank gegründet. Grameen heißt Dorf und Shakti heißt Energie. Muhammad Yunus, der diesjährige Friedensnobelpreisträger, wollte den Armen nicht nur Kredite geben, sondern auch günstige Kredite zur Finanzierung von Solar Home Systems - also zur Finanzierung von kleinen netzunabhängigen Photovoltaikanlagen.
Bis Ende 2006 wird Grameen-Shakti knapp 100.000 Photovoltaikanlagen in Bangladesch finanziert und installiert haben. Bis 2010 sollen es eine Million und bis 2015 über fünf Millionen sein.
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Muhammad Yunus und der Direktor von Grameen Shakti, Dipal Chandra Barua räumen damit auch in einem Land der Dritten Welt mit dem Vorurteil auf, dass Arme keine Solaranlagen finanzieren können. Im Gegenteil: Bei einem Gespräch kurz vor der Verleihung des Friedensnobelpreises an Muhammad Yunus sagte mir Dipal Chandra Barua: "Nichts ist so preiswert wie Solarstrom - auch in Bangladesch." Grameen Shakti finanziert inzwischen auch in Biogasanlagen und hat auch die ersten Windräder in Bangladesch installiert.
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Die Ziele von Grameen Shakti:
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Grameen Shakti hat bereits 500 Biogasanlagen installiert und finanziert, aber auch viele Windrad-Diesel-Hybridsysteme in vier Zyklon-Zentren von Bangladesch. In 20 Technologie-Zentren werden über 6.000 Frauen an verschiedenen Solarsystemen ausgebildet. Und 10.000 Studenten studieren das Fach erneuerbare Energien.
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Künftig sollen 5000 Angestellte bei der Grameen Shakti beschäftigt sein. Bis 2015 sollen in Bangladesch eine Million Solar Home Systems installiert sein. Etwa 10 Millionen Menschen sollen bis dahin mit erneuerbaren Energien versorgt werden - durch Biogasanlagen und Photovoltaik-Systeme.
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Schon 2003 erhielt Grameen Shakti den Europäischen Solarpreis und 2002 den "Energy Globe", 2004 den "Best Organisation Award" und 2006 für Dipal Chandra Barnua den "Europäischen Solarpreis".Â
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Muhammad Yunus und der Direktor von Grameen Shakti, Dipal Chandra Barua räumen damit auch in einem Land der Dritten Welt mit dem Vorurteil auf, dass Arme keine Solaranlagen finanzieren können. Im Gegenteil: Bei einem Gespräch kurz vor der Verleihung des Friedensnobelpreises an Muhammad Yunus sagte mir Dipal Chandra Barua: "Nichts ist so preiswert wie Solarstrom - auch in Bangladesch." Grameen Shakti finanziert inzwischen auch in Biogasanlagen und hat auch die ersten Windräder in Bangladesch installiert.
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Die Ziele von Grameen Shakti:
- Erneuerbare preiswerte Energie für die Armen in Bangladesch, wo 65 Prozent der Menschen noch ohne Strom leben.
- Mit Hilfe von erneuerbaren Energien den Lebensstandard der Armen erhöhen.
- Arbeitsplätze durch erneuerbare Energien schaffen.
- Mit Hilfe von Photovoltaikstrom sollen Schulkinder die Möglichkeit bekommen, am Abend mit Solarlampen ihre Hausaufgaben machen zu können.
- Die Armen sollen die Chance bekommen, Radios, Computer und Fernseher zu installieren, aber auch elektrische Haushaltsgeräte.
Geschäfte, Moscheen, Fabriken sollen Solarstrom bekommen. Fischer sollen ihre Boote mit Solarstrom betreiben.Â
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- Kunden werden Besitzer von elektrisch betriebenen Geräten.
- Keine monatlichen Rechnungen, sondern kostenlose Energie.
- Keine Ölrechnung oder Holzrechnung.
- Emissionsfrei
- Keine Umweltschäden
- Kann überall installiert werden
- Lebenszeit über 20 Jahren
- Leicht und sicher zu bedienen und zu gebrauchen.Â
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Grameen Shakti hat bereits 500 Biogasanlagen installiert und finanziert, aber auch viele Windrad-Diesel-Hybridsysteme in vier Zyklon-Zentren von Bangladesch. In 20 Technologie-Zentren werden über 6.000 Frauen an verschiedenen Solarsystemen ausgebildet. Und 10.000 Studenten studieren das Fach erneuerbare Energien.
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Künftig sollen 5000 Angestellte bei der Grameen Shakti beschäftigt sein. Bis 2015 sollen in Bangladesch eine Million Solar Home Systems installiert sein. Etwa 10 Millionen Menschen sollen bis dahin mit erneuerbaren Energien versorgt werden - durch Biogasanlagen und Photovoltaik-Systeme.
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Schon 2003 erhielt Grameen Shakti den Europäischen Solarpreis und 2002 den "Energy Globe", 2004 den "Best Organisation Award" und 2006 für Dipal Chandra Barnua den "Europäischen Solarpreis".Â
Quelle:
Franz Alt 2006
Franz Alt 2006
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