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Die Solartechniker empfehlen den Kunden, die Module verpackt nach Hause zu tragen. Manche packen jedoch gleich aus, um mit Stolz ihr Modul zu zeigen. © stiftung-solarenergie.org

Die Solartechniker arbeiten Hand in Hand. Bereits im Solar-Center werden die Batterien aufgeladen. Vor Ort weiß jeder genau, was zu tun ist. Innerhalb kurzer Zeit können die Menschen ihr Tukul erstmals im Innenraum auf Schalterdruck hell erleben. © stiftung-solarenergie.org
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:: HYBRID-NETZWERK – non-profit und for-profit

Mit Spenden Strukturen schaffen. Mit einem Solarhandwerk Einkommen generieren. Mit der modernsten Energieerzeugung eine selbstbestimmte Zukunft ermöglichen. Seit Jahren gibt es die Versuche, mit Solarenergie die Armut in ländlichen Gebieten zu bekämpfen. Hundertausende Solarlampen wurden verteilt, verkauft, verschenkt. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist ernüchternd und legt nahe, andere, neue Wege zu gehen. Von Harald Schützeichel

Die Stiftung Solarenergie verfolgt deshalb eine andere Strategie. Nicht die schnelle Vermarktung von Solarlampen steht am Anfang, sondern der Aufbau verlässlicher wirtschaftlicher Strukturen. Mit jeder Solarlampe, die nicht Teil eines zuverlässigen Wartungssystems ist, entsteht zwangsläufig Enttäuschung. Können LED-Lampen und Batterien nicht ausgewechselt werden, wird aus jeder noch so guten Solarlampe zwangsläufig Solarmüll. So entsteht kein Vertrauen in diese modernste Technik. Im Gegenteil, Enttäuschungen sind vorprogrammiert.

 

Unsere Prämisse ist deshalb: Solarprodukte werden nur dort angeboten, wo Wartung und Beratung für die Nutzer verfügbar sind. Um das zu gewährleisten, hat die äthiopische Stiftung Solarenergie vier Bausteine entwickelt und in der Praxis getestet: 1. Schule für Solartechniker, 2. Netzwerk von Solar-Centern für Installation, Wartung und Beratung, 3. Mikrokreditangebot (Revolving Fund) für den Kauf von Solar-Home-Systemen, 4. Solar Valley als Solar-Kompetenz- Zentrum für Forschung und Entwicklung.

 

Die Nachfrage anderer NGOs aus Afrika, Asien und Lateinamerika nach diesen vier Bausteinen ist groß. Bisher konnten wir keine Hilfe anbieten. Jetzt sind wir soweit, unser Know-how zur Verfügung zu stellen.

 

Der nächste Schritt lautet deshalb: HYBRID-NETZWERK, die Verbindung aller Aspekte für einen dauerhaften Ansatz. So zum Beispiel das Zusammenwirken von gemeinnützigen Organisationen (non-profit) und Wirtschaftsbetrieben (for-profit), die sich den gleichen Werten verpflichtet fühlen: der Armutsbekämpfung mit Solarenergie.

 

Um weltweit dieselben Standards zu erfüllen, haben wir im März 2011 den Dachverband StS International Federation für den Aufbau des HYBRID-NETZWERKS gegründet.

 

Ein HYBRID-Netzwerk ist mehr als eine theoretische Idee. Es ist die konkrete Umsetzung von Entwicklungshilfe in der Wirklichkeit der Menschen. In Äthiopien und auf den Philippinen funktioniert es bereits.

 

Partnerorganisationen in anderen Ländern werden hinzu kommen. Immer geleitet von den Menschen vor Ort. Denn HYBRID-NETZWERK bedeutet auch, die Menschen in den ländlichen Gebieten nicht als Empfänger von Spenden zu betrachten, sondern als Gestalter ihrer eigenen, wirtschaftlichen und sozialen Zukunft.

 

Mit Spenden Strukturen schaffen. Mit einem Solarhandwerk Einkommen generieren. Mit der modernsten Energieerzeugung eine selbstbestimmte Zukunft ermöglichen.

 

99 % der Menschen in den ländlichen Regionen Äthiopiens leben ohne Strom. Für sie ist eine wirtschaftliche und soziale Perspektive erst dann gegeben, wenn die Rahmenbedingungen existieren: Zugang zu Bildung, Strom / Energie, sauberes, gesundes Trinkwasser und ein Arbeitsmarkt.

 

Diese Voraussetzungen sind nur durch Spenden und Förderprogramme zu leisten. Kein Wirtschaftsbetrieb kann diese Kosten erwirtschaften. Um keine Abhängigkeiten von Spenden zu schaffen, müssen diese eine dauerhafte Entwicklung in Gang setzen, muss ein tragfähiges Handwerk entstehen. Deshalb braucht es noch die Entwicklungsschritte eins bis vier (siehe Abbildung unten).   Die Stiftung Solarenergie hat diese Bausteine entwickelt und fünf Jahre in der Praxis erfolgreich getestet. Sie haben sich bewährt und werden jetzt anderen Ländern zur Verfügung gestellt.

 

Solarenergie ist DIE Zukunftstechnik für Afrika. Sie ist der Motor für eine wirtschaftliche Entwicklung vor allem in ländlichen Regionen, die sonst vom Boom der Hauptstädte abgehängt werden würden. Solarenergie schafft Unabhängigkeit von Energieimporten und internationalen Preisentwicklungen. Die Technik ist zukunftssicher und von den Menschen beherrschbar.

 

„Solarlicht verbessert das Leben. Zuverlässiges Solarlicht gibt meinen Kindern eine Zukunft in ihrer Heimat“, so eine Mutter von vier Kindern.

 

Ich freue mich, Ihnen mit der Broschüte "Der nächste Schritt" Menschen und deren Engagement für ihre eigene Zukunft vorstellen zu können. Aktuelle Neuerungen finden Sie jederzeit auf der Seite www.solar-federation.org

 

Ihr Dr. Harald Schützeichel Gründer und Präsident Stiftung Solarenergie

 

..............................................................................................

 

Spendenkonto - Deutschland

Konto 04 261 471 00

Commerzbank FreiburgBLZ 680 800 30

Online-Spendenformular

Die Stiftung Solarenergie ist als gemeinnützig anerkannt.

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