Eine Welt
"Neia" möchte den Kindern Hoffnung auf ein lebenswertes Leben wiedergeben.
10 bis 15 Kinder sollen bald ein neues Zuhause finden.
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:: UGANDA: Waisenhaus "Home of Hope"
Ein Interview mit der Volontärin Natalia Hellmann-Brose, die gerade auf dem Weg nach Uganda ist. Das Interview führte Annika Willer, 20 Jahre von sz-jugendseite.de
Im ugandischen Katovu sind rund 15 elternlose Kinder auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Die engagierte Hebamme Geraldessa Gladys möchte den Kindern die Hoffnung auf ein lebenswertes Leben wiedergeben. Mit finanzieller und tatkräftiger Unterstützung von NEIA e.V. will sie das leer stehende Haus ihres verstorbenen Mannes in einen Zufluchtsort für die Kinder verwandeln.
Im August werden die NEIA-Mitglieder Julia Blueml und Natalia Hellmann-Brosé sowie die NEIA-Vorsitzende Nicole Borgmann nach Uganda fliegen um sich ein genaues Bild von der Lage vor Ort zu machen. Sie werden das Haus wieder herrichten und so einrichten, dass dort 10 bis 15 Kinder ein neues Zuhause finden können.
SZ-Jugendseite:Du willst in Uganda ein Waisenhaus gründen. Wie kommst du denn dazu?
Natalia Hellmann-Brose: Ich war schon dreimal in Uganda, einmal für ein Praktikum bei einem Straßenkinderprojekt, und auch, um Freunde zu besuchen. Die Idee für das Waisenhaus hatte ich schon länger im Kopf, und jetzt ergibt sich die Möglichkeit, das mit einer Freundin und einer Hebamme aus Uganda zusammen zu realisieren: Wir haben endlich einen Verein für unser Projekt gefunden – Neia heißt der. Die Hebamme kenne ich seit zwei Jahren, sie ist eine gute Freundin. Und im Dorf eine angesehene Frau, da ist das Waisenhaus auch später in sicheren Händen. Das Projekt soll hauptsächlich von den Menschen dort gemacht werden, auch wenn natürlich Kontakt entstehen soll. Wir wollen ein nachhaltiges Projekt, das auch läuft, wenn wir nach ein paar Monaten wieder fahren.
SZ-Jugendseite:Was genau wirst du in Uganda machen?
Natalia Hellmann-Brose: Erst einmal müssen wir das zukünftige Waisenhaus renovieren. Das Gebäude gehört der Hebamme, die in dem Dorf eine kleine Klinik betreibt. Ihr Mann war Landwirt, der ist aber vor einigen Jahren gestorben, und jetzt liegt das Land um das Haus herum brach. Wir wollen Leute einstellen, die das Land bewirtschaften. Dadurch soll sich das Waisenhaus später finanzieren, und auch durch Handarbeiten der Frauen dort. Ein genauer Plan steht allerdings noch nicht.
SZ-Jugendseite:Macht das nicht Angst, diese Ungewissheit?
Natalia Hellmann-Brose: Nö. Das ist Uganda! Wir können von hier aus einfach nichts planen. Von der ersten Sekunde an läuft alles anders, aber es ergeben sich ständig neue Möglichkeiten. Ich weiß, dass es funktionieren wird. Mit der deutschen Planungswut kommt man da einfach nicht weiter. Da funktioniert alles anders, aber nicht schlechter. „Mpola mpola“ heißt langsam, Schritt für Schritt, und das ist das Motto der Menschen dort.
SZ-Jugendseite:Wie finanziert ihr euch die Reise und die Zeit in Uganda?
Natalia Hellmann-Brose: Arbeiten. Wir bezahlen selbst für uns – die Spendengelder kommen also direkt dort an.
SZ-Jugendseite:Und was machst du, wenn du wieder in Deutschland bist?
Natalia Hellmann-Brose: Dann geht die Vereinsarbeit richtig los. Wenn unser Haus dann endlich renoviert ist und wir Fotos haben, können wir richtig los legen. Außerdem stecke ich gerade mitten in den Diplomvorbereitungen. Aber das Diplom werde ich vielleicht über das Waisenhaus machen.
Die "Sonnenseite" wird über dieses Projekt weiter berichten.
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Hilfsorganisation Neia e. V.
Wer an der freiwilligen Mitarbeit interessiert ist und noch dazu gerne mit Kindern arbeitet, kann sich für das Kinderbetreuungsprojekt des Vereins Neia e.V. in Namibia bewerben. Die Kosten für Flug und Aufenthalt muss man selbst übernehmen, die E-Mail-Kontaktadresse lautet: info@neia-ev.deÂ
Hier erfahren Sie mehr über die Projekte von Neia e.V.
Im August werden die NEIA-Mitglieder Julia Blueml und Natalia Hellmann-Brosé sowie die NEIA-Vorsitzende Nicole Borgmann nach Uganda fliegen um sich ein genaues Bild von der Lage vor Ort zu machen. Sie werden das Haus wieder herrichten und so einrichten, dass dort 10 bis 15 Kinder ein neues Zuhause finden können.
SZ-Jugendseite:Du willst in Uganda ein Waisenhaus gründen. Wie kommst du denn dazu?
Natalia Hellmann-Brose: Ich war schon dreimal in Uganda, einmal für ein Praktikum bei einem Straßenkinderprojekt, und auch, um Freunde zu besuchen. Die Idee für das Waisenhaus hatte ich schon länger im Kopf, und jetzt ergibt sich die Möglichkeit, das mit einer Freundin und einer Hebamme aus Uganda zusammen zu realisieren: Wir haben endlich einen Verein für unser Projekt gefunden – Neia heißt der. Die Hebamme kenne ich seit zwei Jahren, sie ist eine gute Freundin. Und im Dorf eine angesehene Frau, da ist das Waisenhaus auch später in sicheren Händen. Das Projekt soll hauptsächlich von den Menschen dort gemacht werden, auch wenn natürlich Kontakt entstehen soll. Wir wollen ein nachhaltiges Projekt, das auch läuft, wenn wir nach ein paar Monaten wieder fahren.
SZ-Jugendseite:Was genau wirst du in Uganda machen?
Natalia Hellmann-Brose: Erst einmal müssen wir das zukünftige Waisenhaus renovieren. Das Gebäude gehört der Hebamme, die in dem Dorf eine kleine Klinik betreibt. Ihr Mann war Landwirt, der ist aber vor einigen Jahren gestorben, und jetzt liegt das Land um das Haus herum brach. Wir wollen Leute einstellen, die das Land bewirtschaften. Dadurch soll sich das Waisenhaus später finanzieren, und auch durch Handarbeiten der Frauen dort. Ein genauer Plan steht allerdings noch nicht.
SZ-Jugendseite:Macht das nicht Angst, diese Ungewissheit?
Natalia Hellmann-Brose: Nö. Das ist Uganda! Wir können von hier aus einfach nichts planen. Von der ersten Sekunde an läuft alles anders, aber es ergeben sich ständig neue Möglichkeiten. Ich weiß, dass es funktionieren wird. Mit der deutschen Planungswut kommt man da einfach nicht weiter. Da funktioniert alles anders, aber nicht schlechter. „Mpola mpola“ heißt langsam, Schritt für Schritt, und das ist das Motto der Menschen dort.
SZ-Jugendseite:Wie finanziert ihr euch die Reise und die Zeit in Uganda?
Natalia Hellmann-Brose: Arbeiten. Wir bezahlen selbst für uns – die Spendengelder kommen also direkt dort an.
SZ-Jugendseite:Und was machst du, wenn du wieder in Deutschland bist?
Natalia Hellmann-Brose: Dann geht die Vereinsarbeit richtig los. Wenn unser Haus dann endlich renoviert ist und wir Fotos haben, können wir richtig los legen. Außerdem stecke ich gerade mitten in den Diplomvorbereitungen. Aber das Diplom werde ich vielleicht über das Waisenhaus machen.
Die "Sonnenseite" wird über dieses Projekt weiter berichten.
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Spendenkonto:Â
NEIA e.V.
VR Bank Dormagen
BLZ: 305 605 48
Kto: 4610 9100 12
Â
IBAN: DE61305605484610910012
BIC-Code: GENODED1NLD
Â
Wenn Ihre Spende einem konkreten von NEIA betreuten Projekt zugute kommen soll, geben Sie dies bitte im 'Verwendungszweck' an.
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Quelle:
Annika Willer - sz-jugendseite.de 2007
Sonnenseite 2007
Annika Willer - sz-jugendseite.de 2007
Sonnenseite 2007
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