Eine Welt
Der Dalai Lama im ARD-Gespräch mit Franz Alt © guido frebel | lichtblick-fotos.de
Weitere Informationen
Der Dalai Lama: "Tibet ist ein Teil Chinas"
Der Dalai Lama im Gespräch mit Franz Alt
Mehr zum Thema Politik/Gesellschaft auf der Sonnenseite:
|
Artikel 146 von 369
:: Warum lacht der Dalai Lama so viel?
Was fasziniert am Dalai Lama? Warum gilt der Papst des Ostens bei allen Umfragen als der sympathischste Mensch der Welt? Als er am Dienstag dieser Woche aus Berlin kommend in London landete, sagte er: „Wirtschaft ist wichtig, aber menschliche Werte sind wichtiger. Auch Wirtschaftsmanager sollten die Rangfolge der Werte nicht vergessen.“
Kritiker werfen dem Dalai Lama vor, er predige und schreibe „viel zu einfach“ und auf dem Niveau von „Kalendersprüchen“. Aber die wahren Werte unseres Menschseins wie Liebe, Vertrauen und Hoffnung s i n d einfach und manchmal auch in Kalendersprüchen enthalten. Die wirklich Großen der Menschheitsgeschichte wie Buddha, Jesus, Lao Tse oder auch Mahatma Gandhi und Albert Schweizer sprachen immer einfach und eindeutig und nicht zwiespältig und zweideutig. „Das Große und Wahre ist immer einfach,“ hatte auch Konrad Adenauer erkannt. Auch er hatte mit einfachen Sätzen großen Erfolg.
Auch andere Botschaften des Dalai Lama klingen ganz einfach. Als ich ihn einmal fragte, was Liebe sei, sagte er: „Das was ich von meiner Mutter gelernt habe.“ Und genau für diese Einfachheit lieben ihn die Menschen auf der ganzen Welt.
Außerdem ist er der toleranteste Religionsführer, den man sich denken kann. In der Schweiz wurde er gefragt, ob es ihn störe, dass einige junge Tibeter vom Buddhismus zum Christentum übergetreten seien.  „Warum soll mich das stören? Es ist doch nicht wichtig, dass jemand Buddhist ist. Wichtig ist vor allem, dass jemand glücklich ist. Und wenn junge Tibeter in der christlichen Schweiz als Christen glücklich sind, dann freut mich das.“
Und Millionen lieben den Dalai Lama wegen seines unerschöpflichen Humors. In England sagte er kichernd, er hoffe, dass die vielen chinesischen Studenten in Großbritannien während seines jetzigen Besuches erfahren, dass er kein „Teufel mit Hörnern“ sei wie ihn die chinesische Presse oft bezeichnet, sondern ein „einfacher Mensch und Mönch“.
Ein Journalist wollte wissen, was das größte Problem der Menschheit sei. „Das starke Bevölkerungswachstum“, war die Antwort. Und wie das Problem zu lösen sei? „Wenn mehr Menschen ins Kloster gehen, löst sich das Problem von selbst,“ kicherte „Seine Heiligkeit“ und lachte sein gurgelndes Lachen. Wissenschaftler haben festgestellt, dass ein Kind pro Tag etwa 200mal lacht, aber Erwachsene noch 20mal.
Die Popularität des Tibeters basiert auch darauf, dass er im besten Sinne des Wortes naiv und einfach wie ein Kind sein kann und auch deshalb so oft lacht wie ein Kind. „Lachen ist die beste Medizin. Ich kann gar nicht anders. Das ist meine Natur“, erklärt er selbst seine Heiterkeit. „Wenn ich nicht lache, schade ich mir selbst und nutze meinen Feinden,“ sagte er einmal und lachte besonders laut.
Lächelnd seine Feinde lieben anstatt sie zu hassen, das hat auch der wunderbare junge Mann aus  Nazareth als Heilmittel für die Weltgeschichte vorgeschlagen.
Franz Alt spricht am Sonntag um 23.30 Uhr im Südwestfernsehen mit dem Dalai Lama
SWR3|25.05.08|23.30Â mehr
Â
Wiederholung:
Montags, 10.35 Uhr in SWR cont.ra (Radio) mehr
Auch andere Botschaften des Dalai Lama klingen ganz einfach. Als ich ihn einmal fragte, was Liebe sei, sagte er: „Das was ich von meiner Mutter gelernt habe.“ Und genau für diese Einfachheit lieben ihn die Menschen auf der ganzen Welt.
Außerdem ist er der toleranteste Religionsführer, den man sich denken kann. In der Schweiz wurde er gefragt, ob es ihn störe, dass einige junge Tibeter vom Buddhismus zum Christentum übergetreten seien.  „Warum soll mich das stören? Es ist doch nicht wichtig, dass jemand Buddhist ist. Wichtig ist vor allem, dass jemand glücklich ist. Und wenn junge Tibeter in der christlichen Schweiz als Christen glücklich sind, dann freut mich das.“
Und Millionen lieben den Dalai Lama wegen seines unerschöpflichen Humors. In England sagte er kichernd, er hoffe, dass die vielen chinesischen Studenten in Großbritannien während seines jetzigen Besuches erfahren, dass er kein „Teufel mit Hörnern“ sei wie ihn die chinesische Presse oft bezeichnet, sondern ein „einfacher Mensch und Mönch“.
Ein Journalist wollte wissen, was das größte Problem der Menschheit sei. „Das starke Bevölkerungswachstum“, war die Antwort. Und wie das Problem zu lösen sei? „Wenn mehr Menschen ins Kloster gehen, löst sich das Problem von selbst,“ kicherte „Seine Heiligkeit“ und lachte sein gurgelndes Lachen. Wissenschaftler haben festgestellt, dass ein Kind pro Tag etwa 200mal lacht, aber Erwachsene noch 20mal.
Die Popularität des Tibeters basiert auch darauf, dass er im besten Sinne des Wortes naiv und einfach wie ein Kind sein kann und auch deshalb so oft lacht wie ein Kind. „Lachen ist die beste Medizin. Ich kann gar nicht anders. Das ist meine Natur“, erklärt er selbst seine Heiterkeit. „Wenn ich nicht lache, schade ich mir selbst und nutze meinen Feinden,“ sagte er einmal und lachte besonders laut.
Lächelnd seine Feinde lieben anstatt sie zu hassen, das hat auch der wunderbare junge Mann aus  Nazareth als Heilmittel für die Weltgeschichte vorgeschlagen.
Franz Alt spricht am Sonntag um 23.30 Uhr im Südwestfernsehen mit dem Dalai Lama
SWR3|25.05.08|23.30Â mehr
Â
Wiederholung:
Montags, 10.35 Uhr in SWR cont.ra (Radio) mehr
Quelle:
Franz Alt 2008
Franz Alt 2008
|
Artikel 146 von 369
















