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Artikel 208 von 369
:: Weltsozialforum: Für eine bessere Welt
Mit einem Konzert für Straßenkinder wurde in Nairobi das Weltsozialforum eröffnet. Dem Dalai Lama wurde die Einreise nach Nairobi zum Weltsozialforum verweigert.
80.000 Menschen aus allen Kontinenten versammeln sich erstmals auf dem Kontinent der Armen, um friedlich dagegen zu protestieren, dass die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden.
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Wie sieht die globalisierte Welt Anfang 2007 aus:
Die Welt ist sozial, aber auch ökologisch nicht in Balance.
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Das Programm in Nairobi umfasst mehr als 1000 Veranstaltungen, in erster Linie Diskussionsforen über Themen wie Aids, Landbesitz, Handel, Migration und Schuldenerlass. "Das Wichtigste ist, dass diese Themen in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden", sagte Vita Ramazzo, eine der Organisatorinnen. Eine gemeinsame Stellungnahme wird es allerdings nicht geben.
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Aus Deutschland beteiligten sich knapp 30 Organisationen an dem Treffen in Nairobi, unter ihnen das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Attac und Misereor. Nach Einschätzung des katholischen Hilfswerks ist der Kongress ein Zeichen, dass Afrika etwas bewegen will. "Afrika wird immer als hoffnungsloser Kontinent dargestellt", sagte Pressesprecher Gottfried Baumann.
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Der südafrikanische Bischof Desmond Tutu oder die kenianische Nobelpreisträgerin Wangari Maathai gehören zu den prominenten Rednern. Auch wenn politische Prominenz rar ist, habe der Kongress einen hohen Stellenwert. "Für die Hilfsorganisationen und die Partner ist das ein ganz wichtiges Treffen", sagte Baumann. Es sei eine Plattform für den Austausch der Armen, die wenig Geld für Fortbildungen und ausgefeilte Kommunikationstechnik haben.
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Dem Dalai Lama wurde die Einreise nach Nairobi zum Weltsozialforum verweigert
Schon 1999 durfte er nicht nach Kenia reisen. Damals sagte Staatspräsident Daniel Arap Moi: Kenia wolle seine guten Beziehungen zur Volksrepublik China nicht gefährden.Â
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Wie sieht die globalisierte Welt Anfang 2007 aus:
- Jeden Tag verhungern 26.000 Menschen - alle 5 Sekunden verhungert ein Kind.
- Zurzeit verfügen die vier reichsten US-Amerikaner über mehr Geld als die eine Milliarde der Ärmsten.
- 850 Millionen Menschen verdienen weniger als einen Euro am Tag.
- Die USA geben zurzeit etwa 70-Mal so viel Geld für Rüstung wie für Entwicklung aus.
- Auch der deutsche Militärhaushalt ist etwa sechsmal höher als der Haushalt für Entwicklungspolitik.Â
Die Welt ist sozial, aber auch ökologisch nicht in Balance.
- An einem Tag verbrennen wir heute so viel Kohle, Gas und Öl wie die Natur in 500.000 Tagen geschaffen hat.
- Täglich produzieren wir zusätzlich 30.000 Hektar Wüste.
- Täglich rotten wir mehr als 100 Tier- und Pflanzenarten aus.Â
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Das Programm in Nairobi umfasst mehr als 1000 Veranstaltungen, in erster Linie Diskussionsforen über Themen wie Aids, Landbesitz, Handel, Migration und Schuldenerlass. "Das Wichtigste ist, dass diese Themen in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden", sagte Vita Ramazzo, eine der Organisatorinnen. Eine gemeinsame Stellungnahme wird es allerdings nicht geben.
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Aus Deutschland beteiligten sich knapp 30 Organisationen an dem Treffen in Nairobi, unter ihnen das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Attac und Misereor. Nach Einschätzung des katholischen Hilfswerks ist der Kongress ein Zeichen, dass Afrika etwas bewegen will. "Afrika wird immer als hoffnungsloser Kontinent dargestellt", sagte Pressesprecher Gottfried Baumann.
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Der südafrikanische Bischof Desmond Tutu oder die kenianische Nobelpreisträgerin Wangari Maathai gehören zu den prominenten Rednern. Auch wenn politische Prominenz rar ist, habe der Kongress einen hohen Stellenwert. "Für die Hilfsorganisationen und die Partner ist das ein ganz wichtiges Treffen", sagte Baumann. Es sei eine Plattform für den Austausch der Armen, die wenig Geld für Fortbildungen und ausgefeilte Kommunikationstechnik haben.
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Dem Dalai Lama wurde die Einreise nach Nairobi zum Weltsozialforum verweigert
Schon 1999 durfte er nicht nach Kenia reisen. Damals sagte Staatspräsident Daniel Arap Moi: Kenia wolle seine guten Beziehungen zur Volksrepublik China nicht gefährden.Â
Quelle:
Franz Alt 2007
Badisches Tagblatt 2007
Franz Alt 2007
Badisches Tagblatt 2007
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