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Erneuerbare Energien

© wodtke.com

Grafik 1 © IKEE, BMU | Stand: 3/2008

Bürgermeisterin Hannelore Reinbold-Mench © unendlich-viel-energie.de

Grafik2: In Zukunft wird aufgrund des erheblich wachsenden Anteils dezentraler und fluktuierender Einspeisungen auf Basis Erneuerbarer Energien der vorrangige Einsatz von flexiblen Kraftwerken nötig. Grundlastkraftwerke passen mit diesem Ausbau schwer zusammen und könnten den Vorrang der Erneuerbaren Energie bei der Netzeinspeisung gefährden. © unendlich-viel-energie.de
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:: Countdown bis zur Bundestagswahl - 50 gute Gründe für Erneuerbare Energien (26-30)

"Was ist der Unterschied zwischen der aktuellen Wirtschaftskrise und dem Klimawandel? Die Wirtschaftskrise ist eine Krise für vielleicht zwei Jahre. Der Klimawandel ist  d i e  Krise der nächsten tausend Jahre. Wir müssen lernen, nachhaltig zu wirtschaften, denn es geht ums Ganze – um Luft, Wasser, Boden, um die Artenvielfalt und um das Überleben der Menschheit." Franz Alt

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26. Erneuerbare Energien sind kein Fass ohne Boden

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Lohnt es sich, auf Erneuerbare Energien zu setzen? Schließlich wird zur Herstellung von Wind- und Solaranlagen ebenfalls Energie gebraucht?

 

Das stimmt. Erneuerbare-Energien-Anlagen werden aber mit verhältnismäßig geringem Material- und Energieaufwand hergestellt. Schon nach kurzer Laufzeit haben die Anlagen die Energie für ihre Produktion, den Transport, den Auf- und Abbau sowie die Entsorgung wieder „eingespielt“. Diese sogenannte energetische Amortisationszeit beträgt bei Windkraftanlagen 3 bis 7 Monate, bei Solarthermieanlagen 5 bis 15 Monate, bei Geothermieanlagen 7 bis 10 Monate. Danach produziert jede dieser Anlagen mehr Energie, als für ihre Herstellung nötig war. Und dabei läuft jede von ihnen mindestens 20 Jahre. Im Laufe ihres Lebens produziert eine Windkraftanlage also 70-mal so viel Energie, wie in sie investiert wurde.

 

Und die fossilen Kraftwerke? Sie benötigen ständig neue Brennstoffe – Erdöl, Kohle, Gas oder Uran. Sie können sich deshalb nie energetisch amortisieren. Diese Energiebilanz gleicht einem Fass ohne Boden.

 

© Energiebilanzen Erneuerbarer Energien

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27. Genug Holz für eine warme Hütte

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Heizen mit Holz ist eine kostengünstige und klimafreundliche Alternative zu Erdöl und Gas. Dank moderner Verbrennungstechnik sind Scheitholzöfen und Holzpellet-Kessel ein besonders effizienter und sauberer Weg zu einem warmen Zuhause. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus verbraucht ca. 4,5 Tonnen Holzpellets im Jahr, die in einem Kellerraum von ca. 4,5 m² Größe gelagert werden können. Weil sie im Preis deutlich günstiger sind als Heizöl, rechnet sich der Umstieg bereits nach wenigen Jahren.

 

Holzpellets sind kleine Stäbchen, die aus Sägemehl und Holzresten gepresst werden. Sie werden zu 90 Prozent aus Nebenprodukten der Holzindustrie hergestellt. Jede Sekunde wächst in Deutschland Holz im Umfang eines Würfels mit 1,5 m Kantenlänge nach. Nur die Hälfte des Zuwachses wird in der Bauindustrie, zur Möbel- oder Papierherstellung eingesetzt. Und deren Reste eben auch zum Heizen.  

 

© Informationen über Erneuerbare Wärme

© Deutsches Pelletinsitut

© Animation: Heizen mit Holzpellets

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28. Nicht nur für Schwaben: Wind koscht nix

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Das schwäbische Traditionsunternehmen Gaugler und Lutz bringt es auf den Punkt: „Wind koscht nix.“ Die Ressourcen der Erneuerbaren Energien sind deutlich günstiger als fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Gas. Wind- und Wasserkraft, Sonnenstrahlung und Erdwärme sind sogar umsonst zu haben.

 

Die Technologien, um sie nutzbar zu machen, werden immer günstiger. Seit den 90er Jahren haben sich die Erzeugungskosten für eine erneuerbare Kilowattstunde durchschnittlich halbiert. Im Gegensatz dazu sind die Preise von Erdöl, Kohle, Erdgas und Uran deutlich angestiegen. Die Internationale Energieagentur erwartet mittelfristig Preise von mehr als 200 Dollar pro Barrel Rohöl. Das liegt vor allem daran, dass diese Energieträger immer knapper werden. Wind, Sonne und Co. sind dagegen unerschöpflich vorhanden.

 

Auch deshalb setzen Unternehmen wie Gaugler und Lutz auf die neuen Technologien. Die Schaumstoffe dieser Firma werden traditionell für Gymnastikmatten und Yogamatten verwendet – aber eben auch für die Füllung von Rotorblättern für Windenergieanlagen (Grafik 1).

 

© Bundesumweltministerium: Was kostet uns Strom aus Erneuerbaren Energien wirklich?

© Kostenentwicklung von fossilen Brennstoffen

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29. Erneuerbare Energien freuen den Bürgermeister

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Etwa 90 Städte, Gemeinden und Landkreise in Deutschland haben die Energieversorgung in die eigene Hand genommen. Sie setzen auf einen möglichst hohen Anteil an Erneuerbaren Energien. Das bringt Wertschöpfung vor Ort, neue Arbeitsplätze und Gewerbe­steuer­einnahmen.

 

Und das freut auch die Bürgermeister. „Erneuerbare Energien verbinden Ökologie und Ökonomie in hervorragender Weise“, stellt Hans Popp fest, der Bürgermeister der Stadt Merkendorf in Franken. Und Hannelore Reinbold-Mench, Bürgermeisterin der Gemeinde Freiamt im Schwarzwald sagt: „Die erneuerbaren Energien verschaffen unseren Landwirten eine weitere Einnahmequelle. Das gibt den Höfen neue Perspektiven und führt dazu, dass sich auch Hofnachfolger finden. Wenn die Landwirte hier bleiben, pflegen sie unsere Kulturlandschaft, und damit kann auch der Tourismus weiter bestehen.“

 

© www.kommunal-erneuerbar.de

Film: Kommunal Erneuerbar - So wird's gemacht

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30. Erneuerbare Energien passen in Deutschlands Zukunft...

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... Grundlastkraftwerke nicht

Der wachsende Anteil Erneuerbarer Energien verändert die Struktur der Stromerzeugung. Bis 2020 rechnet die Branche der Erneuerbaren Energien mit einem Anteil von 47 Prozent am deutschen Strombedarf. Die Stromnachfrage im Jahr 2020 wird durch einen vielseitigen Kraftwerkspark gedeckt, in dem Erneuerbare Energien das prägende Element sind. Traditionelle Grundlastkraftwerke werden durch Wind- und Sonnenanlagen abgelöst. Das Einspeiseverhalten der verbleibenden Kohle- und Gaskraftwerke und der Einsatz von Pumpspeichern wird zunehmend vom deren Angebot bestimmt. Ihre Auslastung geht in der Folge kontinuierlich zurück.

 

Eine Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke und zusätzliche Kohle-Grundlastkraftwerke sind nicht notwendig und sogar kontraproduktiv. Da sie nicht schnell regelbar sind und auf eine Betriebszeit von 7500 Stunden ausgelegt sind, passen sie weder technisch noch ökonomisch zu den Anforderungen des flexiblen Kraftwerkspark der Zukunft (Grafik 2).

 

© Hintergrundinformation: Erneuerbare Energien und Grundlastkraftwerke - ein Systemkonflikt?

© Branchenprognose: Stromversorgung 2020

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50 gute Gründe für Erneuerbare Energien (1-5) mehr

50 gute Gründe für Erneuerbare Energien (6-10) mehr

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