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:: Grün aus der Krise: Traumrenditen für Energiesparer
Der Hamburger Professor Maximilian Gege hat ein bestechend einfaches Finanzkonzept entwickelt, das Sparern selbst in Krisenzeiten nicht nur sichere Zinsen sondern zudem einen maßgeblichen Beitrag zum Umweltschutz garantiert.
In seinem Buch "Unterwegs zu einem ökologischen Wirtschaftswunder" veranschaulicht er seine Ideen anhand konkreter Beispiele. Um weitere Anhänger für sein Konzept zu finden, wendet er sich nun mit einer Vortragsreihe an Öffentlichkeit und Politik.
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Wie das statistische Bundesamt vor kurzem mitteilte, sind die Umsätze der deutschen Industrie im Vergleich zum Vorjahr um 23,3 Prozent abgesackt - der stärkste Einbruch seit Beginn der Berechnungen im Jahr 1991.Die Bundesregierung hofft auf die Wirkung der Konjunkturprogramme. Die staatlichen Finanzspritzen werden jedoch von vielen Kritikern belächelt.
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"Schließlich ist weitaus mehr Kapital da, mit dem die Wirtschaft angekurbelt werden könnte", erklärt der Hamburger Umweltökonom Professor Dr. Maximilian Gege: "Würden nur gute sechs Prozent des privaten deutschen Geldvermögens - der Gesamtwert der Einlagen auf Sparbüchern, Schatzbriefen, Aktien/Fonds, Lebensversicherungen beläuft sich momentan auf 4,6 Billionen Euro - in den von ihm geplanten Zukunftsfonds eingezahlt werden, ergäbe sich ein finanzstarker Fonds mit einem Volumen von rd. 300 Milliarden Euro. Im Unterschied zu den meisten Angeboten des Geldmarktes garantiert Geges Konzept seinen Investoren eine fünfprozentige sichere Verzinsung.
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Angesichts der prekären Wirtschaftslage mögen solche Versprechen abenteuerlich klingen, Geges Konstrukt steht jedoch auf einem festen Fundament. Hintergrund: Aus dem Fonds werden ausschließlich Maßnahmen zur Energieeinsparung finanziert. Die Rückzahlung der gewährten Gelder können die Empfänger dabei vollständig aus den so gesparten Energiekosten leisten.
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Wie viel diese Kosten bei Unternehmen und Privathaushalten ausmachen, weiß Gege aus seiner täglichen praktischen Arbeit ganz genau: Er ist Vorsitzender von B.A.U.M. e.V., dem in Hamburg ansässigen Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management. B.A.U.M. ist mit über 500 Mitgliedern die größte Umweltinitiative der europäischen Wirtschaft.
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Laut Gege gibt es viel zu tun: Allein im privaten Bereich sind 12 Millionen Häuser und 27 Millionen Wohnungen in Deutschland sanierungsbedürftig. Aus dem Zukunftsfonds sollen Maßnahmen zur richtigen Dämmung, dem Einbau energiesparender Wärmeschutzfenster sowie neuste Heiztechnik in Kombination mit Erneuerbaren Energien und weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Energiebilanz bezahlt werden. Im zweiten Schritt sollen alte Energiefresser (Waschmaschinen, Kühlgeräte, Spülmaschinen, Trockner) gegen Energie- und wassersparende Geräte ausgetauscht werden, so Geges Plan.
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Weil der industrielle Sektor für den größten Teil des deutschen Energieverbrauchs verantwortlich ist, hat der Umweltökonom vor allem zahlreiche Maßnahmen für Unternehmen, insbesondere den Mittelstand, im Auge. Hier sollen besonders die Einrichtung neuer Beleuchtungssysteme, optimierte Druckluft, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, Abwärmenutzung, optimierte Kühlung, energiesparende Informationstechnologie, sparsame Elektromotoren und -pumpen ökologische Fahrerschulung sowie Energie- und CO2-sparende Kraftfahrzeuge gefördert werden.
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"Wir haben so quasi eine Triple-Win-Situation", freut sich Gege. Anleger, Mittelnehmer und die Umwelt profitieren: Der Investor, ob Haus- oder Wohnungsbesitzer, Mieter, Unternehmer oder öffentliche Einrichtung, investiert und hat schon im 1. Jahr mehr Geld in der Kasse. "Das Einsparpotenzial liegt bei durchschnittlich 50% der Energiekosten", weiß der Nachhaltigkeitsexperte. Viele Maßnahmen rechnen sich bereits nach wenigen Monaten. Hier sind durch die kurzen Amortisationszeiten Traumrenditen im hohen zweistelligen Bereich zu erzielen. Dabei werden die Wirtschaft angekurbelt, neue Stellen geschaffen und erhebliche Impulse für den Umweltschutz gesetzt. Und ganz nebenbei darf der Staat zusätzliche Mehrwertsteuereinnahmen in Höhe von ca. 50 Milliarden Euro sowie weitere Steuern und Sozialversicherungsabgaben sein Eigen nennen.
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Für weitere Informationen zum Zukunftsfonds wenden Sie sich bitte direkt an Maximilian Gege B.A.U.M. e. V. | Osterstraße 58 | 20259 Hamburg | Tel.: 040 / 49 07-1100 | Fax: 040 / 49 07-1199 | E-Mail: maximilian.gege@baumev.de
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