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:: Wie teuer wird „Stuttgart 21“ aus Sicht des erfahrenen Bahnexperten?
Herr Professor Bodack – welche Vorteile bringt uns „Stuttgart 21“?
Karl-Dieter Bodack: Wenig. Im Schnitt unterm Strich und im Durchschnitt sind die Fahrgäste in den Zügen eine halbe Minute schneller in Stuttgart. 30 Sekunden schneller. Das muss man in Relation zu mindestens 10 Milliarden Kosten einschließlich der Neubaustrecke Ulm-Stuttgart sehen. Zehn Milliarden für eine halbe Minute.![]()
:: Was haben Konsumverhalten und Kaufkriterien mit Klimaschutz zu tun?
Wer mit dem CO2-Rechner seine CO2-Bilanz erstellt, wird nach seinem Kaufverhalten und seinen Kaufkriterien gefragt. Zwei harmlos klingende Fragen mit umfassendem Hintergrund, wie Stephan Schunkert, Erfinder des CO2-Rechners und Mitbegründer und Geschäftsführer der gemeinnützigen KlimAktiv erläutert.![]()
:: "Energiezukunft - eine Frage der Moral - Der Markt ist ökologisch blind"
Sein persönlicher Wendepunkt war das Reaktorunglück von Tschernobyl. Seitdem kämpft der Journalist und Buchautor Franz Alt unermüdlich für einen grundlegenden Umbau unserer Energiewirtschaft hin zuden vier großen E: EnergieEffizienz und Erneuerbare Energien. FranzAlt ist der vehemente Fürsprecher einer neuen Ethik - Ein Gespräch.![]()
:: Deutschland fehlt eine Energieeffizienzpolitik
In Deutschland verbrauchen Haushalte und Industrie seit einigen Jahren weniger Energie. Von einer Kehrtwende kann aber keine Rede sein. Das geht hervor aus der im Juli vom Umweltbundesamt veröffentlichten Studie Energieeffizienz in Zahlen, die der Berliner Energieexperte Hans-Joachim Ziesing gemeinsam mit Forschern des Öko-Instituts und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung erstellt hat. Im Interview erklärt der promovierte Volkswirt, wo es Effizienzfortschritte gab und was nötig ist, damit die Bundesregierung ihre Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsziele erreicht.![]()
:: "Wir brauchen eine intelligente Ökosteuer"
Das Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie (WI) feiert sein 20. Jubiläum. Der Präsident des Instituts, Uwe Schneidewind, fordert einen neue „intelligente" ökologische Steuerreform, um die Energiewende zu beschleunigen. Die Energie soll dadurch jedes Jahr um etwa so viel teurer werden, wie die Energieeffizienz – etwa der Autoflotte oder der Haushaltsgeräte – zugenommen hat. Es geht also um moderate Aufschläge von einem oder zwei Prozent pro Jahr, die aber dauerhaft die Richtung anzeigen. Die Einnahmen sollen genutzt werden, um die Lohnnebenkosten zu senken.![]()
:: 43 Notfallpläne gegen die Angst
Atomarer Super-GAU, Klimawandel, internationaler Terror, Euro-Krise: Das alles macht uns ängstlichen Deutschen so viel Angst wie noch nie. Das ist fatal, denn Angst lähmt und macht unfrei. Aber wie kann man sich seinen Ängsten stellen, ohne von ihnen in die Flucht geschlagen zu werden? Wie schaffen wir es, unsere Ängste als ersten Schritt Richtung Mut zu begreifen?![]()
:: Dalai Lama: Nur die Wahrheit macht frei!
Am liebsten würde der Dalai Lama in Zukunft „als einfacher Mönch in einem Kloster leben“. Aber dafür sind dann die Erwartungen und die Projektionen von Millionen an „Seine Heiligkeit“ auf der ganzen Welt denn doch zu groß. Viele sehen in ihm einen Erlöser. Das bedrückt ihn. Ein Gott kann sich nicht einfach selbst abschaffen. Selbst bei diesem für Buddhisten ganz ernsthaften Thema tut er, was er am liebsten tut: lachen. Offenbar eine göttliche Tugend. Der Friedensnobelpreisträger im Gespräch mit Franz Alt![]()
:: "Das Auto ist ein Armutsmodell"
Heiner Monheim ist Professor für Raumentwicklung an der Universität Trier (Deutschland), engagiert sich in Bürgerinitiativen, seit er 16 ist, und studierte Soziologie, Geographie, Geschichte, Politik, Stadt- und Regionalplanung. Monheim war im Bundesministerium für Raumordnung und Bauwesen tätig, ist Mitgründer des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) und des Verkehrs Club Deutschland (VCD). Interview von Andreas Hobi mit Heiner Monheim![]()
:: Interview mit Wataru Iwata aus Fukushima am 19. August 2011
Während in hiesigen Medien hauptsächlich über sinkende Radioaktivitätswerte rund um das am 11. März durch ein Erdbeben und einen Tsunami größtenteils zerstörte Akw Fukushima Daiichi berichtet wird, leben die Einwohner Japans in ständiger Sorge, da sich die Strahlung immer mehr ausbreitet. Nach wie vor ist das havarierte Atomkraftwerk Wind und Wetter ausgesetzt, die Menge an verstrahltem Kühlwasser nimmt zu, und was sich derzeit im Untergrund in den Bereichen der Kernschmelzen und des Grundwassers abspielt, weiß niemand. Interview mit Wataru Iwata, Mitglied der Bürgerinitiative CRMS in Fukushima.![]()
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