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:: 50 Jahre – Die Mauern fallen, wenn sich die Fundamente bewegen
Mochten es letzte Skrupel Walter Ulbricht (SED) gewesen sein, offen die Rolle eines Schergen Breschnews zu spielen, die ihn am 15. Juni 1961 zu seinem berüchtigten Satz veranlassten “Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten”.(1) Die Menschen Berlins machten am 13.August 1961 die eindeutige und letzte Erfahrung mit diesem Beton-Sozialisten: „Nee, Skrupel hat der Spitzbart nicht!“ Zwei Monate später waren die Worte des damaligen DDR-Staatsratsvorsitzenden Schall und Rauch. Am 13. August 1961 ließ er die Todesmauer zwischen Menschen hochziehen. Zerstörung der Einheit eines Volkes, Zerstörung sämtlicher menschlicher Beziehungen, Zerstörung eines Weges zu einem friedlichen Miteinander von Ost und West. Kalter Krieg! Ein Bericht von Wolfgang Theophil und Hans-Udo Sattler![]()
:: USA – Wie faschistoides Gedankengut Amerikas Establishment durchdringt
Die Spuren der Bush-Ära sind im „Land der Freien und Heimat der Tapferen“(1) noch allgegenwärtig. Eine beklemmende Situation entstand, bei der viele Konservative auch nach dem Wahlkampf feindselig waren und blieben und den neu gewählten Präsidenten Obama zu blockieren versuchen. Es begann schon 2009, als eine unversöhnliche Opposition bei dem milliardenschweren Wirtschaftsrettungsplan geschlossen gegen ihn stimmte. Die Konservativen wollten am liebsten zurück in die Achtziger. (17) Ein Bericht von Hans-Udo Sattler![]()
:: GOOD BYE USA! Der Abschied einer Supermacht
Selbst wenn die USA in den nächsten Tagen nicht pleite sein sollten: Die letzte verbliebene Supermacht ist am Ende. Nicht nur die vierzehn Billionen Dollar Schulden des Landes, nicht nur die Verschuldung von mehr als einer Billion ausgerechnet bei der Volksrepublik China, auch und gerade die Art, in der die Vereinigten Staaten mit ihrer wirtschaftlichen Misere umgehen, verweisen auf eine Lust am Untergang, die nur noch mit den letzten Tagen der Sowjetunion vor zwanzig Jahren vergleichbar ist. Ein Kommentar von Uli Gellermann![]()
:: Kulturelle Fragen: Atomgeschäfte, Dienstwagen, Poesie
Ich hab langsam das Gefühl, dass viele denken: “Och die Atomkraft, die ist abgehakt. Jetzt geht es gemütlich im Kuschelstil in Richtung Erneuerbare, weil ja alle irgendwie ganz dufte dafür sind.” Das ist natürlich Mumpitz. Gar nix ist abgehakt. Leider sehen wir, wie in Sachen Anti-AKW- Kultur schon wieder geschlampt wird. Die Kündigungen bei Atomkonzernen beispielsweise gehen bereits wieder zurück, kaum ist Fukushima aus den Nachrichten. Kolumne von Martin Unfried![]()
:: Stuttgart 21: Das dümmste Großprojekt?
Fortschritt sieht anders aus: Vor 15 Jahren fuhr die Bahn in zwei Stunden und fünf Minuten von Stuttgart nach München. Heute braucht sie für dieselbe Strecke zwei Stunden und 19 Minuten. Doch mit Hilfe von Stuttgart 21 soll ja jetzt bald alles wieder schneller gehen: ganze 26 Minuten schneller soll die gleiche Strecke werden. Aber dafür will die Bahn viele Milliarden Euro investieren.![]()
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