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:: Wen wir in Libyen und Arabien brauchen: einen BEN WISCH

Jetzt wollen uns die USA über die Studie eines Think Tanks nur sagen: Das in Libyen kennen wir alles, das haben wir alle im Irak erlebt. Wenn man die Polizei und die Armee auflöst, ergibt sich Chaos. Da sagt uns ein US-Amerikaner ganz leicht lächelnd: „Wie im Irak die Anhänger Saddam Husseins könnten Pro Gaddhafi Elemente einen Guerillakrieg gegen die neuen Machthaber in Tripolis anzetteln.“ Das Ziel: Chaos und eine spätere Rückkehr an die Macht. Gastkommentar von Rupert Neudeck

:: Energiebosse ohne Energie

Die alten Energiekonzerne bekommen jetzt immer größere Probleme. Obwohl sie seit langem hätten wissen können, dass der Ausstieg aus der Kernenergie kommt, waren sie überhaupt nicht darauf vorbereitet. Noch weniger aber sind sie auf das absehbare Ende von Erdöl und Erdgas eingestellt. Das Hauptproblem von E.on, RWE, Vatenfall und EnBw ist nicht das Auslaufmodell Atomkraft, sondern die Kurzsichtigkeit und Zukunftsunfähigkeit ihrer Bosse.

:: 50 Jahre – Die Mauern fallen, wenn sich die Fundamente bewegen

Mochten es letzte Skrupel Walter Ulbricht (SED) gewesen sein, offen die Rolle eines Schergen Breschnews zu spielen, die ihn am 15. Juni 1961 zu seinem berüchtigten Satz veranlassten “Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten”.(1) Die Menschen Berlins machten am 13.August 1961 die eindeutige und letzte Erfahrung mit diesem Beton-Sozialisten: „Nee, Skrupel hat der Spitzbart nicht!“  Zwei Monate später waren die Worte des damaligen DDR-Staatsratsvorsitzenden Schall und Rauch. Am 13. August 1961 ließ er die Todesmauer zwischen Menschen hochziehen. Zerstörung der Einheit eines Volkes, Zerstörung sämtlicher menschlicher Beziehungen, Zerstörung eines Weges zu einem friedlichen Miteinander von Ost und West. Kalter Krieg! Ein Bericht von Wolfgang Theophil und Hans-Udo Sattler

:: Deutschlands Energieriese wankt

Jahrzehnte lang galten sie als Sieger: die großen deutschen Energiekonzerne. Sie haben jedes Jahr viele Milliarden Gewinne eingefahren und immer mehr Energie verkauft. Faktisch waren die Großen Vier ( Eon, RWE, Vattenfall und EnBW) die Energie-Besatzungsmächte in Deutschland.

:: USA – Wie faschistoides Gedankengut Amerikas Establishment durchdringt

Die Spuren der Bush-Ära sind im „Land der Freien und Heimat der Tapferen“(1) noch allgegenwärtig. Eine beklemmende Situation entstand, bei der viele Konservative auch nach dem Wahlkampf feindselig waren und blieben und den neu gewählten Präsidenten Obama zu blockieren versuchen.  Es begann schon 2009, als eine unversöhnliche Opposition bei dem milliardenschweren Wirtschaftsrettungsplan geschlossen gegen ihn stimmte. Die Konservativen wollten am liebsten zurück in die Achtziger. (17) Ein Bericht von Hans-Udo Sattler

:: GOOD BYE USA! Der Abschied einer Supermacht

Selbst wenn die USA in den nächsten Tagen nicht pleite sein sollten: Die letzte verbliebene Supermacht ist am Ende. Nicht nur die vierzehn Billionen Dollar Schulden des Landes, nicht nur die Verschuldung von mehr als einer Billion ausgerechnet bei der Volksrepublik China, auch und gerade die Art, in der die Vereinigten Staaten mit ihrer wirtschaftlichen Misere umgehen, verweisen auf eine Lust am Untergang, die nur noch mit den letzten Tagen der Sowjetunion vor zwanzig Jahren vergleichbar ist. Ein Kommentar von Uli Gellermann

:: Kulturelle Fragen: Atomgeschäfte, Dienstwagen, Poesie

Ich hab langsam das Gefühl, dass viele denken: “Och die Atomkraft, die ist abgehakt. Jetzt geht es gemütlich im Kuschelstil in Richtung Erneuerbare, weil ja alle irgendwie ganz dufte dafür sind.” Das ist natürlich Mumpitz. Gar nix ist abgehakt. Leider sehen wir, wie in Sachen Anti-AKW- Kultur schon wieder geschlampt wird. Die Kündigungen bei Atomkonzernen beispielsweise gehen bereits wieder zurück, kaum ist Fukushima aus den Nachrichten. Kolumne von Martin Unfried

:: Stuttgart 21: Das dümmste Großprojekt?

Fortschritt sieht anders aus: Vor 15 Jahren fuhr die Bahn in zwei Stunden und fünf Minuten von  Stuttgart nach München. Heute braucht sie für dieselbe Strecke zwei Stunden und 19 Minuten. Doch mit Hilfe von Stuttgart 21 soll ja jetzt bald alles wieder schneller gehen: ganze 26 Minuten schneller soll die gleiche Strecke werden. Aber dafür will die Bahn viele Milliarden Euro investieren.

:: Der Klimawandel - Sind wir noch zu retten?

18 Wissenschaftler der Meeresspiegel-Arbeitsgruppe des Weltklimarats der UNO streiten sich zurzeit um den nächsten Bericht über den Zustand des Weltklimas. Hauptstreitpunkt ist der Anstieg des Meeresspiegels bis 2100. Die bisherigen Ergebnisse weichen um über fünf Meter voneinander ab.

:: Japans Premierminister will aus der Atomkraft aussteigen

„Fukushima markiert den Anfang vom globalen Ausstieg aus der Atomkraft. Die japanische Regierung zieht die einzig vernünftige Konsequenz aus der Atomkatastrophe. Das ist ein guter Tag für das japanische Volk und der Beginn für eine weltweite Energiewende.

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