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:: Die E 10-Hysterie

Weil die Ölkonzerne vor E 10 gewarnt haben, ließen sich Millionen deutsche Autofahrer bis zur Hysterie verrückt machen und lehnten den neuen, etwas ökologischeren Bio-Sprit ab: 10 % Ethanol im herkömmlichen Benzin sollten angeblich Motoren kaputt machen, seien umweltfeindlich und ohnehin viel zu teuer. Die „Bild“-Zeitung schrieb über „Öko-Wahnsinn“ und E10 „Öko-Plörre“. Selbst Wochen nach Einführung von E 10 ist die Angst davor noch immer gewaltig, wie jeder Tankstellenwart bestätigt.

:: Erneuerbare Energien brauchen erneuerbare Regierungen – Du sollst den Kern nicht spalten

Liebe Angela Merkel, der Tod ist ein Meister aus Deutschland. Die Kernspaltung wurde hierzulande entdeckt. Von einer Frau (Lise Meitner), einer Physikerin, in Berlin!  Leider waren Sie im letzten halben Jahr Atomkanzlerin. Aber jetzt haben Sie die wohl einmalige Chance zur Solarkanzlerin zu werden. Eine Frau, eine Physikerin, in Berlin! Das ist  d i e  Chance Ihrer jetzigen Krise ... Offener Brief an Angela Merkel von Franz Alt

:: Radikal wertkonservativ: Ein Schützenkönig wird Landes-Chef

"Winfried Kretzschmann ist so behäbig wie das Land", beruhigt uns die "Süddeutsche." Gastkommentar von Uli Gellermann

:: Zum Libyen-Konflikt: "Wer eingreift, muss durchgreifen"

Manche deutsche Zeitung - gern solche, die bisher den Afghanistan-Krieg mit freundlicher Duldung begleiten - macht sich im Libyen-Konflikt zur Kriegspartei: "Feige" und "verantwortungslos" nennt die "Zeit" die Raushaltung der deutschen Regierung. Ein Kommentar von Uli Gellermann

:: Atomparteien: Ja oder Nein?

Die panikartigen Reaktionen der Bundeskanzlerin auf die Fukushima-Katastrophe machen deutlich: Der Physikerin im Kanzleramt fürchtet sich mehr vor dem Machtverlust als vor der Atomkraft. Bis vor wenigen Tagen waren die die deutschen AKW nach Meinung der Bundeskanzlerin „die sichersten der Welt“. Mit dieser Begründung wollte sie unbedingt  längere AKW-Laufzeiten. Jetzt aber will dieselbe Kanzlerin sofort sieben AKW abschalten, um ihre Sicherheit zu überprüfen – obwohl Deutschland weder von einem Tsunami noch von einem Erdbeben heimgesucht wurde.

:: Plan für eine emissionsfreie Welt bis 2030

Die japanischen Atomkraftwerke gelten nach japanischer Einschätzung als die sichersten der Welt. Diese Fehleinschätzung führte jetzt mit einem Erdbeben der Stärke von 9,0  auf der Richter-Skala zu den schlimmsten Atomnotständen, die die Welt je gesehen hat. Es ist eingetreten, was nicht eintreten darf. Einen Vorschlag für die weltweite Systemumstellung liefern zwei renommierte US-Universitäten. Ein Kommentar von Hans-Josef Fell

:: Was kostet der Atomausstieg?

Bei der Menschenkette in Stuttgart am Samstag zeigten junge Leute ein Plakat mit der Aufschrift: „Brauchen wir erst ein zweites Tschernobyl?“ Es könnte sein, dass wir in Japan viel schneller ein zweites Tschernobyl erleben als sich das die Demonstranten vom Wochenende vorstellen konnten. Nach den Atom-Unfällen in Tschernobyl 1986, in Harrisburg 1974 und in Sellafield 1959 erleben wir jetzt in Fukushima die nächste große Atom-Katastrophe. Das ganze Ausmaß ist noch nicht absehbar.

:: Das Ende aller Atomträume

Die Erdbeben- und Tsunamikatastrophe hat unabsehbare Ausmaße. Sie hat aber auch die weiterhin vorhandene Störanfälligkeit von Atomkraftwerken in unserer Welt klar gemacht - und damit das Ende aller Atomphantastereien eingeleitet. Ein Kommentar des Solarmedia-Autors Guntram Rehsche.

:: Atomkatastrophe in Japan - Erneuerbar statt atomar!

Mit der heutigen Menschenkette nimmt Baden-Württemberg seinen Atomausstieg selbst in die Hand. Und bei der Landtagswahl haben wir den Atomausstieg selbst in der Hand. Unser Motto: Abwählen! Abtreten! Abschalten! Das heißt: Wer längere Laufzeiten für AKW will, wird kürzere Regierungszeiten bekommen. Franz Alts Rede bei der Anti-Atom-Demo in Stuttgart vor 60.000 Demonstranten.

:: E10: Chaos an der Tankstelle oder Verkehrspolitik?

In Brasilien, in den USA und in Frankreich fahren Millionen Autos mit Bio-Sprit oder mit einem Mix aus Bio- und herkömmlichem Benzin. Nur in Deutschland gibt es jetzt bei der Einführung von Bio-Sprit E10 Chaos an den Tankstellen.  Die Gründe sind nicht technischer, sondern ausschließlich politischer Natur.

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Franz Alt im Anleger TV

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