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:: Die befreiten Kinder
Auf mehr als 40 Mio. schätzt man die Zahl der arbeitenden Kinder in Indien. Ihre Kindheit ist einfach zu beschreiben: sie haben keine. Viele Kinder werden vom Fabrikbesitzer geschlagen, Mädchen häufig sexuell mißbraucht.
Die Andheri-Hilfe hat der Kinderarbeit in Indien den Kampf angesagt. Mehr als 50.000 Kinder hat sie aus Fabriken befreit und Übergangsschulen für sie eingerichtet, in denen die seelisch und körperlich kranken Kindern auf die staatlichen Schulen vorbereitet werden.
Die deutsche Hilfsorganisation Andheri-Hilfe hat in Indien 50.000 Kinderarbeiter aus Fabriken befreit und für sie Schulen gebaut. Die fünf- bis dreizehnjährigen Kinder arbeiteten zuvor in Streichholzfabriken, Steinbrüchen und Textilfabriken bis zu 12 Stunden am Tag. Durchschnittlich erhielten sie täglich 50 PfennigLohnÂ
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Die Gründerin der Andheri-Hilfe in Bonn, Rosi Gollmann: "Ein Boykott von Produkten durch Kinderarbeit in den Industriestaaten ist nicht ausreichend. Viel wichtiger ist es, vor Ort dafür zu sorgen, daß die Kinder durch Schulbildung eine sinnvolle Lebensperspektive erhalten."
Franz Alt berichtet über den Kampf der Andheri-Hilfe gegen die Kinderarbeit in Südindien. In ganz Indien gibt es etwa 40 Millionen Kinderarbeiter und Straßenkinder.
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ARD-Zuschauer haben in den letzten Jahren 28 Millionen Mark für die Arbeit der Andheri-Hilfe gespendet. Die Befreiung eines arbeitenden Kindes und seine Vorbereitung auf die Schule kostet etwa 100 Mark.
DVD mit drei Filmen über die Arbeit der Andheri-Hilfe Bonn:
„Entwicklung ist weiblich“
„Die befreiten Kinder“Â
„Khadizas Weg zum Licht“
Bestellen bei:
Andheri-Hilfe Bonn e.V. -  andheri.bonn@andheri.org
Schutzgebühr: 5 € zzgl. Versandkostenpauschale
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