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:: Vom Glück zu sehen - eine Million Blindenheilungen in BanglaDesh


Die 14-jährige Hasna lebt in einem Slum der Millionenstadt Chittagong im Süden von Bangladesch. Sie hat nur zwei Jahre die Schule besucht. Danach musste sie als Haushaltshilfe in den Häusern der Reichen arbeiten.  Hasna "verdiente" 15 Cents am Tag. Mit 11 Jahren wurde sie blind und arbeitslos und wohnt seither im Haushalt eines älteren Bruders. Die Ursache ihrer Blindheit ist Unterernährung. Seit einer Woche kann sie wieder sehen.

Mohamed Salaudin ist 22 Jahre alt. Er ist seit eineinhalb Jahren am Grauen Star erblindet. Der frühere Tagelöhner lebt bei seiner Mutter eine Tagesreise von Chittagong entfernt auf einer Insel. Ihr Haus wurde von den jährlichen Fluten am Golf von Bengalen achtmal fortgespült und musste jedesmal neu aufgebaut werden. Salaudins Freunde haben Geld gesammelt, damit der Blinde eine Tagesreise mit einem Schiff in ein Augenlager fahren und sich einer Augenoperation unterziehen kann.

Jetzt kann auch er wieder sehen und sagt in unsere Fernsehkamera: "Bisher hat mich meine Mutter versorgt. Jetzt endlich werde ich sie versorgen. Das ist mein größter Wunsch." Dabei küsst er seiner Mutter und Rosi Gollmann von der deutschen Andheri-Hilfe die Füße. An Mohamed wurde die 999.999ste und bei Hasna die einmillionste Augenoperation durchgeführt. Als die deutsche Hilfsorganisation vor 24 Jahren die ersten Operationen organisierte, gab es fünf Augenärzte für 70 Millionen Menschen. Bis heute wurden 250 Augenärzte mit Spenden aus Deutschland ausgebildet. Aus Anlass der einmillionsten Augenoperation hat Bangladeschs Ministerpräsidentin Khaleda Zia allen Spendern in Deutschland und der Andheri-Hilfe gedankt.

In Bangladesch sind noch eine weitere Million Menschen blind. Jedes Jahr kommen etwa 60.000 neu Erblindete dazu. Bangladesch ist mit 880 Menschen pro Quadratkilometer das am dichtesten besiedelte Land der Welt. 140 Millionen Menschen leben heute auf einer Fläche von einem Viertel Deutschlands.

Seit 24 Jahren unterstützt die Bonner Andheri-Hilfe die Blinden in Bangladesch. Die wenigen reichen Augenpatienten müssen ihre Operationen selbst bezahlen. Die vielen Armen werden kostenlos behandelt oder operiert. Die Kosten von 50 Euro für eine Augenoperation übernimmt die Andheri-Hilfe in Bonn. Über 99 Prozent der Augenoperation sind erfolgreich.

Die einmillionste Augenoperation stand unter dem Motto: "A little done - but much to do: Wir haben ein bisschen geholfen, aber wir müssen noch viel mehr tun."




Zwei Filmberichte von Dr. Franz Alt, inklusive einem Grußwort von Richard v. Weizsäcker und einer Aufzeichnung von Rosi Gollmann zu Gast in der Johannes B. Kerner-Show
VHS - Januar 2003 - Gesamtlänge: 58 Minuten



Bestellen bei:
Andheri-Hilfe Bonn e.V.  - andheri.bonn@andheri.org
Schutzgebühr: 5 € zzgl. Versandkostenpauschale

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