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:: Die Verpackungen haben Einfluss auf ökologische Lebensmittel

Sie möchten den ökologischen Landbau voranbringen und selbst etwas dafür tun? Sie sind auf der Suche nach guten Ideen dafür? Oder kennen Sie vielleicht schon geeignete Aktionen und Projekte, wissen aber nicht, wie Sie sie am besten umsetzen können? Oder wollen Sie einfach als Verbraucher Informationen? Dann sind Sie bei www.oekolandbau.de richtig.
Die ökologische Lebensmittel-Branche hatte sich zurückliegend intensiv mit Fragen um Verpackungen und Verpackungssysteme für ökologische Lebensmittel befasst. Hierbei spielten Fragen des Umweltschutzes, Fragen von Materialübergängen aus der Verpackung in das Lebensmittel (Integrität) als auch Fragen der Geschmacksbeeinträchtigung eine Rolle. Der Beitrag setzt sich im Schwerpunkt mit der Frage der Auswirkungen von Verpackungen auf Zusammensetzung und Geschmack von ökologischen Lebensmittel auseinander.

Am Beispiel von Getränkeverpackungen werden Zusammenhänge zur Migration von Substanzen aus Packstoffen und zur geschmacklichen Wirkung von Packmaterialien erörtert. Es wird verdeutlicht, dass Verpackungen einen Einfluss auf die Integrität ökologischer Lebensmittel haben können und somit einer intensiven Betrachtung bedürfen. Ökologische Lebensmittel werden heute praktisch in allen auch im konventionellen Bereich üblichen Verpackungsmaterialien und Systemen angeboten. Dem war nicht immer so. Mit dem System "Acht für Alle" bemühte man sich noch vor einigen Jahren ein Mehrweg-System mit Glas für die Naturkostbranche zu entwickeln.

Die Verbände für ökologischen Landbau hatten und haben Richtlinien für das Verpacken von ökologischen Lebensmitteln verfasst. Das Ziel dieser Bestimmungen für Ökolebensmittel findet sich einfach und klar in den IFOAM Basis Richtlinien (www.ifoam.org ) formuliert: "Die Verpackung für ökologische Lebensmittel hat möglichst geringe negative Einflüsse auf das Produkt und die Umwelt!" Die IFOAM formuliert hierzu einen Standard: "6.5.1 Verpackungsmaterial darf das ökologische Produkt nicht kontaminieren..".

Es werden hierbei zwei Ebenen angesprochen. Erstens geht es um die Produktqualität und um deren mögliche Beeinflussung durch Migrationen aus oder in das Verpackungsmaterial, und zweitens um die Umweltwirkung der Verpackung und des Verpackungssystems. Im Folgenden bezieht sich die Betrachtung beispielhaft überwiegend auf Getränkeverpackungen.
Zusammenfassung
Die Branche für ökologische Lebensmittel hatte sich zurückliegend intensiv mit Fragen um Verpackungen und Verpackungssysteme befasst. Hierbei spielten Fragen des Umweltschutzes, Fragen von Materialübergängen aus der Verpackung in das Lebensmittel (Integrität) als auch Fragen der Geschmacksbeeinträchtigung eine Rolle.

Besondere Beachtung finden sollte die Integrität von Öko-Lebensmitteln. Kein Stoff kommt so intensiv mit dem Öko-Lebensmittel in Berührung wie die Verpackung! Hier ist Sorgfalt geboten!

Es steht der Branche einfach gut an, für die Reinheit der Öko-Lebensmittel von chemischen Fremdstoffen zu sorgen. Es reicht nicht eine Reduktion von Pestizideinträgen auf dem Acker anzustreben. Auch diese Pestizide sind offiziell ungefährlich, zumindest solange sie sich unter den Höchstwerten bewegen. Sich darauf zu beschränken, könnte sich als Fehler erweisen. Dem kritischen Verbraucher ist egal, wo die Dinge herkommen. Er erwartet von der Branche für ökologische Lebensmittel deutlich mehr Verantwortung als z. B. von den konventionellen Kollegen.

Die Veränderung der Geschmacksstoffe und deren Wechselwirkungen mit den Verpackungen darf keinesfalls vernachlässigt werden. Wer sich mit Premium-Produkten profilieren will, darf hier keine falschen Kompromisse eingehen.


Die fünf zentralen Fragen zu Öko-Lebensmitteln
Öko-Landbau - was heißt das?
Wie erkenne ich Bio-Lebensmittel?
Wo kann ich Bio-Lebensmittel kaufen?
Warum sind Bio-Lebensmittel teurer?
Alles Bio - stimmt das auch?


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