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:: Gletscher haben Fieber
Die Klimaforscher streiten noch, ob der Bergrutsch am Matterhorn etwas mit dem Klimawandel zu tun habe. Einig sind sich die Klimaforscher allerdings, dass die Gletscher an hohem Fieber leiden und sie wegen des Treibhauseffektes schmelzen. Bis zum Ende des Jahrhunderts können bis auf den Jungfrau-Gletscher alle Alpen-Gletscher verschwunden sein. Alpengletscher sind wie das Eis an den Polen Anzeiger des Klimawandels.
In diesem Jahr nahm die Eisdecke des Aletsch-Gletschers bei Grindelwald allein im Juni um drei Meter ab - der heiße Juli wird ähnliche Messdaten bringen. Seit 140 Jahren - seit Beginn des Industriezeitalters schmilzt der Aletsch- Gletscher. Im Winter 1859/60 maß der Eisblock noch 26,5 Kilometer, heute noch knapp 23,5 Kilometer. Noch nie schmolz der Gletscher so rasch wie im Sommer 2003.
Der Leiter des Naturschutzzentrums Villa Cassel im Kanton Wallis, Lauda Albrecht, sagt: "Dass der Gletscher im Sommer schmilzt, ist normal. Aber dass er jedes Jahr mehr und schneller schmilzt, dass jedes Jahr ein neues Extremjahr ist, da ist nicht normal."
Seit 1985 hat die gesamte Fläche aller Alpengletscher um 20 Prozent abgenommen. Das Tempo hat eine nie dagewesene Dimension erreicht. Das weltweite schmelzen des Eises belegt den Klimawandel, der zu zwei Drittel durch das Verbrennen von Kohle, Gas und Öl bewirkt wird. Gletscher zeigen nicht kurzfristige Wetterphänomene, sie sind vielmehr das Langzeitgedächtnis des Klimas, eine Art Fieberthermometer des Klimas.
Gletscherarchiv
Die Gesellschaft für ökologische Forschung aus München, die auch wegweisende Ausstellungen wie »Schöne neue Alpen und Alptraum Auto realisiert hat, baut mit dem Gletscherarchiv eine alpenweite Fotodokumentation historischer und aktueller Gletscheraufnahmen auf, die den bestürzenden Rückzug vieler Gletscher illustrieren.
Pro Natura Zentrum Aletsch in der Villa Cassel
Das Pro Natura Zentrum Aletsch in der Villa Cassel liegt im Kanton Wallis mitten in der grossartigen Gebirgslandschaft rund um das Naturreservat Aletschwald und den Grossen Aletschgletscher. Zugleich ist es Ihr Tor zu dem neuen UNESCO-Weltnaturerbe-Gebiet Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn.
Dezember 2001: Von nun an ist das Aletschgebiet Teil des UNESCO-UNESCO-Weltnaturerbes Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn, dem ersten seiner Art in den Alpen. Damit wurden unsere langjährigen Bemühungen für den Schutz einer einzigartigen Landschaft belohnt. Mehr dazu auf der UNESCO-Weltnaturerbe-Webseite
Der Leiter des Naturschutzzentrums Villa Cassel im Kanton Wallis, Lauda Albrecht, sagt: "Dass der Gletscher im Sommer schmilzt, ist normal. Aber dass er jedes Jahr mehr und schneller schmilzt, dass jedes Jahr ein neues Extremjahr ist, da ist nicht normal."
Seit 1985 hat die gesamte Fläche aller Alpengletscher um 20 Prozent abgenommen. Das Tempo hat eine nie dagewesene Dimension erreicht. Das weltweite schmelzen des Eises belegt den Klimawandel, der zu zwei Drittel durch das Verbrennen von Kohle, Gas und Öl bewirkt wird. Gletscher zeigen nicht kurzfristige Wetterphänomene, sie sind vielmehr das Langzeitgedächtnis des Klimas, eine Art Fieberthermometer des Klimas.
Gletscherarchiv
Die Gesellschaft für ökologische Forschung aus München, die auch wegweisende Ausstellungen wie »Schöne neue Alpen und Alptraum Auto realisiert hat, baut mit dem Gletscherarchiv eine alpenweite Fotodokumentation historischer und aktueller Gletscheraufnahmen auf, die den bestürzenden Rückzug vieler Gletscher illustrieren.
Pro Natura Zentrum Aletsch in der Villa Cassel
Das Pro Natura Zentrum Aletsch in der Villa Cassel liegt im Kanton Wallis mitten in der grossartigen Gebirgslandschaft rund um das Naturreservat Aletschwald und den Grossen Aletschgletscher. Zugleich ist es Ihr Tor zu dem neuen UNESCO-Weltnaturerbe-Gebiet Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn.
Dezember 2001: Von nun an ist das Aletschgebiet Teil des UNESCO-UNESCO-Weltnaturerbes Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn, dem ersten seiner Art in den Alpen. Damit wurden unsere langjährigen Bemühungen für den Schutz einer einzigartigen Landschaft belohnt. Mehr dazu auf der UNESCO-Weltnaturerbe-Webseite
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