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Ein rostender Bagger an einem Starnd in Griechenland. © natchoo.org
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:: Natchoo stellt wilde Müllkippen im Internet an den "virtuellen Pranger"

Ein rostender Bagger an einem Strand in Griechenland. Dort gehört er nicht hin, findet Natchoo.

"Natchoo" ist ein merkwürdiges Kunstwort, das dem Roman "Eine Handvoll Venus" entstammt. In der Handlung des Buches tauchen "Consies" oder "Conservationists" auf, frei übersetzt mit "Natschus", den Naturschützern. So wurde der Name "natchoo.org" geboren für ein Projekt gegen wilde Müllkippen und verschandelte Natur.

 

Abfallhaufen am Strand, achtlos weggeworfene Autoreifen im Naturschutzgebiet, Myriaden Plastikflaschen, die auf dem Meer treiben - den Gründern von Natchoo platzte der Kragen beim Anblick solcher Urlaubsszenen. Sie entwickelten die schicke Internetseite www.natchoo.org, auf der Benutzer Fotos von Umweltsünden an den "virtuellen Pranger" stellen können.

 

"Natchoo möchte", so Gründer Konstantinos Koulaouzidis, "den Fokus auf die wahrnehmbarste aller Umweltsünden richten, die mit allen Sinnen erlebbar, also zu sehen, zu riechen, zu fühlen und sogar manchmal zu schmecken ist: Müll." Sind die schmutzigen Bilder online, macht Natchoo die zuständigen Behörden darauf aufmerksam.

 

Solange sie nicht reagieren, stehen die Schandflecken sichtbar am Pranger. Ist der Müll beseitigt, kann der Ort als sauber markiert werden. "Die Seite ist eine Herzensangelegenheit", sagt Koulaouzidis, der weitere Funktionen in die Internetseite integrieren will. Bald soll es zum Beispiel möglich sein, Bilder via Handy mit GPS-Koordinaten direkt an Natchoo zu senden.

 

Infos:

Natchoo

Einsteinstraße 28, 81675 München. Tel.: (089) 21587040

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