Beifall rauschte auf im Festival-Kino. Ein paar hundert Journalisten hatten zwei Stunden kaum einen Laut von sich gegeben, um keine Minute von "Die Trennung" von Asghar Farhadi zu verpassen.
Der Regisseur Andres Veiel erzählt von einem Land, das ich kenne: Von der Bundesrepublik der 60er Jahre. Es war ein verklemmtes, ein verdruckstes Land. Das große Schweigen über die Jahre zuvor, die verschämt und heroisierend zugleich die "Kriegsjahre" genannt wurden, lastete auf diesem Land.
Doku über die Macht der Konzerne. Der Film zeigt beeindruckend, wie eine Handvoll Konzerne darüber bestimmt, was wir essen und was wir über unser Essen wissen dürfen. Und wie wichtig es ist, dass Verbraucher sich gemeinsam dagegen wehren.