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:: Wangari Maathai - Mutter der Bäume
ARTE | 06.07.08 | 18:15 Uhr
Wiederholung: 12.07.08 | 06:45 Uhr
Wiederholung: 12.07.08 | 06:45 Uhr
"Wangari Maathai - Mutter der Bäume" ist das spannende Portrait einer Frau, die beweist, dass mann mit dem eigenen Verstand und gemeinsamer Tatkraft nicht nur Bäume versetzen, sndern die Welt verändern kann.
Wangari Maathai erlangt Weltruhm als Gründerin der panafrikanischen Bewegung Greenbelt Movement, als Widerstandskämpferin und jahrzehntelange Streiterin für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Als "Mutter der Bäume" ist sie für die Aufforstung von über 35 Millionen Bäumen in Kenia und in 13 anderen afrikanischen Ländern verantwortlich. Im Dezember 2004 wird sie als erste afrikanische Frau mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Ein globales Zeichen, Umwelt- und Friedensengagement zusammen zu sehen. Die Dokumentation begleitet diese außergewöhnliche Persönlichkeit an die prägenden Stationen ihres Lebens.
Wangari Maathais Biografie spiegelt das Schicksal Kenias wider: Ihre Kindheit, zerrissen zwischen der traditionellen Kultur ihres Volkes und den aufgezwungenen vermeintlich "besseren" Werten der Kolonialisierung. Ihre Jugend, geprägt vom erbitterten Kampf gegen die Kolonialherrschaft in der Mau-Mau-Bewegung. Ihr Studium, angetrieben von den revolutionären, offenen Gedanken der USA in den 60er Jahren. Ihre Arbeit - ein scheinbar endloser Kampf gegen die politische und private Unterdrückung der diktatorischen Moi-Regierung.
Mit anfänglich sieben Bäumen am 5. Juni 1977 schafft Wangari nicht nur eine neue Grundlage für die Wälder Kenias, sondern pflanzt auch ein neues Selbstverständnis in den Köpfen der afrikanischen Frauen.
Von Frau zu Frau, von Kommune zu Kommune und später von Land zu Land halten sie und ihre starken Mitstreiter Aufklärungs- und Weiterbildungsseminare. Teils mit viel Gesang und Lachen diskutieren die Seminarteilnehmer die schwerwiegenden Probleme Afrikas und die Ausbeutung der Natur. Wangari emanzipiert ihre Landsfrauen und -männer, die Zügel wieder selber in die Hand zu nehmen, denn "nur, wenn wir auf unsere Umwelt achten, können wir überleben", sagt sie.
"Mutter der Bäume" ist eine spannende Reise einer engagierten Frau, die beweist, dass man mit dem eigenen Kopf und gemeinsamer Tatkraft nicht nur "Bäume versetzen kann."
Wangari Maathai erlangt Weltruhm als Gründerin der panafrikanischen Bewegung Greenbelt Movement, als Widerstandskämpferin und jahrzehntelange Streiterin für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Als "Mutter der Bäume" ist sie für die Aufforstung von über 35 Millionen Bäumen in Kenia und in 13 anderen afrikanischen Ländern verantwortlich. Im Dezember 2004 wird sie als erste afrikanische Frau mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Ein globales Zeichen, Umwelt- und Friedensengagement zusammen zu sehen. Die Dokumentation begleitet diese außergewöhnliche Persönlichkeit an die prägenden Stationen ihres Lebens.
Wangari Maathais Biografie spiegelt das Schicksal Kenias wider: Ihre Kindheit, zerrissen zwischen der traditionellen Kultur ihres Volkes und den aufgezwungenen vermeintlich "besseren" Werten der Kolonialisierung. Ihre Jugend, geprägt vom erbitterten Kampf gegen die Kolonialherrschaft in der Mau-Mau-Bewegung. Ihr Studium, angetrieben von den revolutionären, offenen Gedanken der USA in den 60er Jahren. Ihre Arbeit - ein scheinbar endloser Kampf gegen die politische und private Unterdrückung der diktatorischen Moi-Regierung.
Mit anfänglich sieben Bäumen am 5. Juni 1977 schafft Wangari nicht nur eine neue Grundlage für die Wälder Kenias, sondern pflanzt auch ein neues Selbstverständnis in den Köpfen der afrikanischen Frauen.
Von Frau zu Frau, von Kommune zu Kommune und später von Land zu Land halten sie und ihre starken Mitstreiter Aufklärungs- und Weiterbildungsseminare. Teils mit viel Gesang und Lachen diskutieren die Seminarteilnehmer die schwerwiegenden Probleme Afrikas und die Ausbeutung der Natur. Wangari emanzipiert ihre Landsfrauen und -männer, die Zügel wieder selber in die Hand zu nehmen, denn "nur, wenn wir auf unsere Umwelt achten, können wir überleben", sagt sie.
"Mutter der Bäume" ist eine spannende Reise einer engagierten Frau, die beweist, dass man mit dem eigenen Kopf und gemeinsamer Tatkraft nicht nur "Bäume versetzen kann."
Quelle:
ARTE 2008
ARTE 2008
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