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:: Hoffnung Europa - Mit der EU ein Modell für eine bessere Welt?


Europa hat ein schlechtes Image. Verfassungskrise, Haushaltskrise, Akzeptanzkrise! So schreiben es die Europäischen Zeitungen.  Europa hat ein gutes Image, wenn man sich außerhalb Europas umhört.

 

 

Die 10 Asean-Staaten Südostasiens zum Beispiel orientieren sich neu nach dem Vorbild Europas. "Hoffnung Europa" wird für immer mehr Menschen und Regierungen das Zukunftsmotto.

 

Der Ruf Europas ist außerhalb der EU weit besser als innerhalb Europas. Europa ist sozial und ökologisch eher in Balance als die USA. Die sozial-ökologische Marktwirtschaft als gesellschaftlich-politisches Zukunftsmodell hat für die meisten Menschen auf der Welt eher Vorbildcharakter als der Brutal-Kapitalismus der USA. Eine der wichtigsten Zukunftsfragen heißt: Wollen wir weiterhin gnadenlos konkurrieren, um billiger zu werden oder wollen wir mehr kooperieren um besser zu werden? Das letztere Modell gibt Europa Zuversicht, Identität und Selbstbewusstsein.

 

"Hoffnung Europa - Strategie des Miteinander" heißt auch die neueste Publikation der "Global Marschallplan Initiative". 43 Autoren aus der ganzen Welt setzen völlig neue Akzente für Europa.

 

Beispiele:

  • Hoffnung Europa von Frithof Finkbeiner, Franz Fischler, Franz Josef Radermacher und Josef Riegler
  • Welt in Balance von Prinz El Hassan bin Talal
  • Europa - mehr als eine Hoffnung von Dorothea Zimmer
  • die Richtung Europas - Der Weg zum Frieden von Freddy Thielmanns
  • Warum ich an Europa glaube von Margot Wallström
  • Europa - eine Friedenshoffnung von Adam Giereck
  • Europa neu erfinden von Ulrich Beck
  • Europa in der Verantwortung von Huschmand Sabet
  • Die Europäische Union: Ein Modell für die Welt von Hazel Henderson
  • Der Europäische Traum von Jeremy Rifkin
  • Welt im europäischen Gleichgewicht von Jo Leinen
  • Europa - ergreife deine Chance von Josef Riegler
  • Zukunft schaffen - Europa gestalten von Benita Ferrero-Waldner
  • Europa als Exportschlager von Michael Otto

Endlich, endlich, möchte man sagen, neue Perspektiven für unseren Kontinent, der nach 1945 und erst recht nach 1989 eine friedliche, soziale und - in Ansätzen - auch eine positive Entwicklung genommen hat. Europa ist der Friedenskontinent in der Welt. Europa ist eine Friedensmacht.

 

Schon Konrad Adenauer, einer der Väter der Europäischen Vereinigung, wusste: "Die Einheit Europas war ein Traum weniger. Sie wurde eine Hoffnung für viele. Sie ist heute eine Notwendigkeit für alle."  In Europa leben heute mit 450 Millionen Menschen mehr Einwohner als in den USA und Russland zusammen. Die Union ist die größte Handels Macht der Welt. Sie ist weltweit der größte Warenexporteur (973 Milliarden Euro - ein Fünftel des gesamten Weltexports).

 

Die EU leistet armen Ländern umfangreichere Hilfe als alle anderen Geber. 56 Prozent der weltweiten Entwicklungshilfe leisten die EU und ihre Mitgliedsländer. Außerdem ist die Union der größte Importeur von Waren und Erzeugnissen aus den am wenigsten entwickelten Ländern. Die Europäische Union ist dabei, eine gemeinsame Sicherheits- und Außenpolitik zu entwickeln.

 

Das Experiment der europäischen Integration ist einmalig in der Welt und vorbildlich. Genau deshalb drängen immer mehr Staaten in diese friedliche Staatengemeinschaft. Je mehr die EU eine Weltgemeinschaft von Frieden, sozialer Sicherheit, Freiheit, ökonomischem und technologischem Fortschritt wird, desto ansteckender werden diese Werte einer Vielfalt von Kulturen und Völkern.

 

Das Buch "Hoffnung Europa" wurde von Angelika Bail, die das Buch mit den Autoren in fünf Monaten zusammenstellte, in Berlin und von Franz Alt und Josef Riegler in Brüssel vor dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss vorgestellt.

  • Die Europäische Integration ist das wohl wichtigste Erfolgsmodell der Geschichte. Europa ist der Hoffnungsträger der Zukunft.
  • Europas Legitimitätsbasis sind seine Grundwerte: Seine religiöse und kulturelle Geschichte, der Schutz der Menschenrechte, die Errungenschaften der französischen Revolution und der Aufklärung, der Schutz der Schwachen, Friedensarbeit und die Bewahrung der Schöpfung.
  • Europa hat eine große Verantwortung für die Welt, hauptsächlich für die Dritte Welt, vor allem für seinen Nachbarkontinent Afrika. Europa ist - im Sinne des globalen Marschallplan - verantwortlich dafür, dass die Globalisierung sozial und ökologisch gestaltet wird.

Noch ist vieles Traum und nicht Wirklichkeit. Aber Europa ist auch ein Traum. Der frühere Abgeordnete Mercedes Eckerer: "Europa braucht Zeit. Unsere Zeit."

 

 

Buchtipp:

"Hoffnung Europa - Strategie des Miteinander"

Global Marshall Plan Initiative

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