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:: Mobil ohne Auto - Neue Verkehrswege in die Zukunft


Toyota Prius | 3. Generation mit Solardach © toyota.de
Toyota Prius | 3. Generation mit Solardach © toyota.de

 

Weltweit werden viel zu viele, zu große Autos produziert, die umweltschädlich sind. Die Welt braucht kleinere und umweltfreundlichere Autos. Die Zukunft gehört dem Elektroauto, dem Wasserstoffauto, dem Pflanzenölauto und – bei größeren Strecken – dem besser ausgebauten, bequemeren und servicefreundlicheren öffentlichen Verkehr. Auch in den ständig wachsenden Millionenstädten wird der Schienenverkehr zunehmen.

 

 

Seit dem Zweiten Weltkrieg wurden in Westdeutschland 620.000 Menschen im Straßenverkehr getötet - das sind mehr Verkehrstote als Hannover Einwohner hat. In dieser Zeit wurden über 22 Millionen Westdeutsche durch Autos verletzt, das sind mehr Menschen als in Nordrhein-Westfalen heute leben.

 

Während seit 1945 beinahe 100.000 Km Straßen gebaut wurden, schrumpfte das Schienennetz um 12. 000 Km, 4.500 Bahnhöfe wurden geschlossen. Umweltverschmutzung, Verkehrstote, Staus: Wenn alle fahren, geht gar nichts mehr.

 

Die Verkehrspolitik aller Industriestaaten steckt In der Sackgasse. Gibt es einen Ausweg in die Zukunft? Franz Alt zeigt Modelle einer humaneren Verkehrskonzeption und einer intelligenteren Mobilität für die nächsten Jahrzehnte.

 

Der Transport von Waren und Personen kann sicherer, ökonomischer und ökologischer organisiert werden . Drei Viertel des heutigen Autoverkehrs können durch die Bahn ersetzt werden. Die neue Verkehrspolitik löst einen Boom in der Bauwirtschaft aus und schafft hunderttausende von Arbeitsplätzen. Die Verkehrspolitik der Schweiz zeigt wie in ganz Europa künftig Mobilität humaner und rationaler als heute organisiert werden kann.

 

Die gesamte Automobilbranche steht vor einer Runderneuerung

Die gesamte Autobranche muss sich fit machen für neue  Technologien.  Warum sollen die heutigen Autobauer künftig nicht U-Bahnen, S-Bahnen, Straßenbahnen, Busse, Elektroautos, Bahnhöfe  und Schienen bauen? Autokonzerne müssen Mobilitätskonzerne werden, wenn sie Zukunft haben wollen. Und nur dann kommen wir auch aus der Staugesellschaft heraus.

 

Das heißt: Zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit müssten Hunderttausende Arbeiter für neue Aufgaben umgeschult werden. Zudem müssen Forschung, Lehre und Entwicklung moderner Mobilitätstechnologien an unseren Universitäten gefördert werden, um moderne Antriebe rasch in die Serienreife zu bekommen. Das ist die Lösung des heutigen Autodesasters und nicht weitere Steuermilliarden für Opel, die doch nur VW und Audi schaden.

 

Die  strategischen Partner eines künftigen grünen Autokonzerns Opel könnten die großen deutschen Stromkonzerne sein, die in den letzten Jahren Milliarden Euro verdient, aber kaum investiert haben. Sie könnten damit Opel lässig aus der Krise und in eine gute, grüne Zukunft führen. Sie wären die natürlichen Geburtshelfer einer dezentralen, elektrischen Zukunftsmobilität. Millionen Autobatterien können in Zukunft nachts, wenn die Fahrzeuge Stehzeuge sind, gespeicherten Ökostrom aus Sonne und Wind zur Verfügung stellen (Das Elektroauto als Stromspeicher).

 

So könnte in Deutschland die Basis einer zukunftsorientierten, modernen Industriepolitik aussehen. Und dieses Konzept wäre für den Steuerzahler kostenlos.

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