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:: Europa profitiert vom Klimaschutz, wenn es jetzt handelt
RECIPE (Report on Energy and Climate Policy in Europe), eine europäische Studie zu den Kosten des Klimaschutzes, zeigt erstmals konkret: • Gefährliche Folgen des Klimawandels können nur durch frühzeitiges Handeln zu überschaubaren Kosten vermieden werden • Europa profitiert von Vorreiterrolle, sogar wenn andere Länder weiter zögern • Kostenverteilung des Klimaschutzes überfordert keine Weltregion, Finanztransfers in Schwellenländer halten Gesamtkosten niedrig • Klimawandel ist nur noch zu begrenzen, wenn Maßnahmen vor 2020 greifen.![]()
:: Klimawandel bringt Monsun durcheinander
Neues Monsun-Modell weist auf Möglichkeit abrupter Veränderungen hin. Ein sich selbst verstärkender Effekt erhält derzeit Monsunwinde aufrecht, könnte die Luftzirkulation über Land und Meer jedoch auch unterbrechen. Die regelmäßigen Niederschläge des Monsuns könnten dann von einem aufs andere Jahr oder über Monate innerhalb einer Saison ausbleiben.![]()
:: Wasser sammeln und sparsamer nutzen steigert landwirtschaftliche Erträge
Besseres Wassermanagement auf Ackerflächen könnte die globale landwirtschaftliche Produktion um etwa ein Fünftel steigern. Darauf deuten die Ergebnisse einer Modellstudie von deutschen und schwedischen Forschern. Doch selbst intensives Wassermanagement auf bestehenden Anbauflächen wird nicht ausreichen, um die Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung bei fortschreitendem Klimawandel zu sichern, berichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Environmental Research Letters“.![]()
:: Korallenriffe erwirtschaften 170 Milliarden Dollar
Laut einer aktuellen Studie des UN-Umweltprogramms UNEP über die Kosten und Nutzen des Klimaschutzes hängt mit den Korallenriffen eine jährliche Wirtschaftsleistung von 170 Milliarden Dollar zusammen. Danach ist die akute Bedrohung der Riffe durch den Klimawandel eine Gefahr für die wirtschaftliche Existenz von einer halbe Milliarde Menschen.![]()
:: Schützen ist preiswerter als zerstören
In dieser Woche wurde bekannt, dass der Klimawandel für die Menschheit viel teurer werden wird als bisher angenommen. Bislang hatte die UNO jährliche Kosten zwischen 50 und 170 Milliarden Dollar errechnet. Nun aber haben gleich drei international renommierte wissenschaftliche Institute errechnet, dass die Kosten mehr als das zehnfache betragen werden. Die Horror-Rechnung kommt rechtzeitig vor der Klima-Konferenz im Dezember in Kopenhagen. Ein Weckruf!![]()
:: Umwälzung der Erde – Konflikte um Ressourcen
„Seal a Deal“ – schließt einen Pakt zur Rettung der Welt! Der Generalsekretär der Vereinten Nationen meinte es ernst: Die Weltwirtschaft müsse sauberer, grüner und nachhaltiger werden; sie sei zu schmutzig, zu schwarz und nicht zukunftsfähig. Er suchte Unterstützung für seine Vertragsidee dort, wo er starke Verbündete vermutet – in der Wirtschaft. Vorwort von Professor Udo E. Simonis zu "Umwälzung der Erde - Konflikte um Ressourcen" - Jahrbuch Ökologie 2010.![]()
:: Kippelemente bleiben „heißes“ Thema
Der Fachartikel „Tipping elements in the Earth’s climate system“ („Kippelemente im Klimasystem der Erde“) gehört im Bereich Geowissenschaften zu den meist zitierten der vergangenen zwei Jahre. Das Medienunternehmen Thomson Reuters hat den im Februar 2008 im Magazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ erschienenen Artikel als „New Hot Paper“ identifiziert.![]()
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