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:: Neue Studie belegt: Instabiler Antarktischer Eisschild hat in der Vergangenheit zum rasanten Meeresspiegelanstieg geführt

Der Antarktische Eisschild hat zum Ende der letzten Eiszeit in kurzer Zeit sehr viel Eis verloren und damit den Meeresspiegel weltweit rasant um mehrere Meter ansteigen lassen. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam in einer Studie, die in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature veröffentlicht wird. Das Gemeinschaftsprojekt von Geologen und Klimawissenschaftlern belegt, dass ein instabiler antarktischer Eispanzer das Klima auf der Südhalbkugel schlagartig verändern kann und liefert gleichzeitig wichtige Hinweise dafür, wie sich der aktuelle Klimawandel auf die Eismassen am Südpol auswirken könnte.

:: Wird das Christkind Dauergast?

Klimawandel könnte für einen permanenten El Niño sorgen. Im Moment deuten viele Vorzeichen darauf hin, dass sich in den kommenden Monaten ein El Niño Ereignis entwickeln wird. Dies könnte im Zuge der zunehmenden Erderwärmung dauerhaft der Fall sein, auch wenn Beobachtungen der letzten Jahrzehnte bisher einen gegenläufigen Trend zeigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Vergleichsstudie, die ein internationales Forscherteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel durchgeführt hat. Die Ergebnisse sind in der internationalen Fachzeitschrift Climate Dynamics erschienen.

:: Medikamenten-Entsorgung: Verbraucherwissen mangelhaft

Arzneimittelrückstände im Wasser sind ein weltweites Umweltproblem. Auch in Deutschland werden mehr als 150 verschiedene Wirkstoffe in nahezu allen Gewässern nachgewiesen, bis hin zum Grund- und Trinkwasser. Die Spurenstoffe aus Schmerzmitteln, Antibiotika, blutdrucksenkenden Mitteln oder Psychopharmaka stammen meist aus häuslichen Abwässern – doch viele Verbraucher wissen gar nicht, dass sie die Verursacher sind. Eine repräsentative Befragung des ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung hat große Wissenslücken im Umgang mit Arzneimitteln ausgemacht.

:: Grüne Autoreifen - weit mehr als nur umweltschonend

Würden weltweit alle Fahrzeuge umgerüstet werden, ergäbe das 20 Milliarden Liter Treibstoff-Einsparung, was wiederum 50 Millionen Tonnen weniger CO2-Emissionen nach sich zieht.

:: Neben Energieeffizienz die Wassereffizienz von Gebäuden nicht aus dem Blick verlieren

Wichtiger Baustein in der grünen Gebäudetechnik: Grauwassernutzung. Durch die Verwendung von dezentral aufbereitetem Grauwasser mithilfe von GEP-Grauwasseranlagen lassen sich selbst in energetisch hochmodernen Wohngebäuden rund 10 % der gesamten Betriebskosten einsparen.

:: Der Klimawandel und das EEG

Am 13. April wird bereits der nächste Bericht des Weltklimarats vorgestellt, diesmal in Berlin. Es geht dabei um die Frage, ob und wie sich aus wissenschaftlicher Sicht der Klimawandel noch abschwächen lässt. Optimisten glauben noch immer,  dass sich das Klima bis zum Ende des Jahrhunderts um nicht mehr als zwei Grad erwärmen wird. Doch Realisten und Pessimisten erwarten eine Erhöhung der globalen Temperatur von bis zu sechs Grad.

:: Tierarzneimittel – ein neues Problem für das Grundwasser?

Antibiotika werden in der Intensivtierhaltung in großem Umfang eingesetzt, vor allem bei Schweinen und Geflügel, aber auch bei Rindern. Einen Großteil der Stoffe scheiden die Tiere im Kot und Urin unverändert wieder aus. Kommt derart belastete Gülle auf die Felder, gelangen die Arzneimittel auch in die Umwelt. Wie diese in der Umwelt wirken, ist nicht abschließend geklärt. Aber wie groß ist die Gefahr, dass die Arzneimittel vom Acker in das Grundwasser gelangen? Eine neue Studie des Umweltbundesamtes gibt zunächst Entwarnung: Auch unter besonders ungünstigen Standortbedingungen gelangen die Medikamente nur selten ins oberflächennahe Grundwasser.

:: Luftverschmutzung: Weltweit Todesursache Nummer eins

Immer mehr Autos, immer mehr Hochhäuser, immer mehr Holzkochstellen. Der weltweite technologische Fortschritt fordert seinen Preis: Abgase, Aerosole, Gifte. Die Folgen sind tödlich. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat soeben bestätigt, dass wegen dieses technischen Fortschritts jedes Jahr sieben Millionen Menschen durch Luftverschmutzung sterben. Drei Viertel davon in China und Indien.

:: Nehmen durch den Klimawandel regionale Wetterextreme zu?

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat neue Daten zum weltweiten Niederschlag vorgestellt. Sie führen Satellitenbeobachtungen über  dem Meer und Stationsdaten über Land zusammen. „Mit den jetzt verfügbaren  täglichen Informationen können wir weltweit sogar Anfang und Ende von Wetterextremen wie Starkregen oder Dürreperioden bestimmen, ihre Häufigkeiten  analysieren und Trends für Jahreszeiten oder Wachstumsperioden erkennen“,  erklärt Dr. Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes bei der jährlichen Klima-Pressekonferenz des DWD in Berlin.

:: Eisen, Cadmium, Blei & Co. – neuer 3D-Atlas macht Spurenmetalle im Ozean sichtbar

Ein neuer, digitaler 3D-Atlas verrät schon auf den ersten Blick, dass der Ozean ein langes Gedächtnis hat. In etwa 500 bis 2.000 Metern Tiefe zieht sich darin eine rote Fahne quer durch den Atlantischen Ozean und signalisiert: Hier unten schwimmt vermutlich ein großer Teil des Bleis, das vor der Einführung bleifreien Benzins in Nordamerika und Europa aus den Auspuffrohren unserer Autos quoll. Blei ist aber nur einer von vielen Spurenstoffen, deren Verteilung in den Weltmeeren erstmals in dieser Detailtiefe sichtbar wird.

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