Umwelt
Mehr zum Thema Arbeit auf der Sonnenseite:
|
Artikel 226 von 368
:: Holz schafft Arbeit!
Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft ist ein bislang stark unterschätzter volkswirtschaftlicher Riese. Holzfensterproduktion sichert heimische Arbeitsplätze.
Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft zählt nach EU-Definition mehr Beschäftigte als die Automobilindustrie und macht mehr Umsatz als etwa der Maschinen- und Anlagenbau. Mehr als 1,3 Millionen Menschen haben im Cluster Forst und Holz ihren Arbeitsplatz – und zwar in rund 185.000 Betrieben mit einem jährlichen Gesamtumsatz von etwa 181 Milliarden Euro. Dies ergab die erste bundesweite „Clusterstudie Forst- und Holzwirtschaft Bundesrepublik Deutschland 2005“ der Universität Münster.
Darüber hinaus leistet die Branche einen überproportionalen Beitrag zur Qualifikation und Ausbildung in Deutschland. Allein die Zimmerei- und Tischlerbetriebe bildeten 2004 über 34.000 Lehrlinge aus. Projektleiter und Forstwissenschaftler Professor Andreas Schulte fordert deshalb von Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft, diesen Wirtschaftsbereich konkurrenz- und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.
Â
Forst und Holz als regionale Job-Maschine
Dass die Betriebe der Forst- und Holzwirtschaft gerade auch die regionale Wirtschaft stärken, zeigt unter anderem das Beispiel der Holzfenster-Hersteller. Denn Holzfenster werden überwiegend in regionalen Mittelstandsbetrieben produziert. In den rund 5.000 Betrieben des deutschen Fenster- und Fassadenbaus fertigen mehr als 20.000 Beschäftigte jährlich rund 2,9 Millionen Fenstereinheiten aus Holz oder Holz-Aluminium.
Â
Für die Produktion eines Holzfenster werden überdies mehr Arbeitskräfte benötigt als für ein vergleichbares Fenster aus PVC. Der Grund dafür: Die Holzfensterfertigung lässt sich weitaus weniger automatisieren. Untersuchungen zufolge sind für die Herstellung von 10.000 Holzfenstern etwa 35 Mitarbeiter nötig, für dieselbe Anzahl an PVC-Fenstern dagegen nur 19. Wer Holzfenster oder Holz-Aluminium-Fenster bevorzugt, unterstützt damit also auch heimische Arbeitsplätze.
Darüber hinaus leistet die Branche einen überproportionalen Beitrag zur Qualifikation und Ausbildung in Deutschland. Allein die Zimmerei- und Tischlerbetriebe bildeten 2004 über 34.000 Lehrlinge aus. Projektleiter und Forstwissenschaftler Professor Andreas Schulte fordert deshalb von Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft, diesen Wirtschaftsbereich konkurrenz- und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.
Â
Forst und Holz als regionale Job-Maschine
Dass die Betriebe der Forst- und Holzwirtschaft gerade auch die regionale Wirtschaft stärken, zeigt unter anderem das Beispiel der Holzfenster-Hersteller. Denn Holzfenster werden überwiegend in regionalen Mittelstandsbetrieben produziert. In den rund 5.000 Betrieben des deutschen Fenster- und Fassadenbaus fertigen mehr als 20.000 Beschäftigte jährlich rund 2,9 Millionen Fenstereinheiten aus Holz oder Holz-Aluminium.
Â
Für die Produktion eines Holzfenster werden überdies mehr Arbeitskräfte benötigt als für ein vergleichbares Fenster aus PVC. Der Grund dafür: Die Holzfensterfertigung lässt sich weitaus weniger automatisieren. Untersuchungen zufolge sind für die Herstellung von 10.000 Holzfenstern etwa 35 Mitarbeiter nötig, für dieselbe Anzahl an PVC-Fenstern dagegen nur 19. Wer Holzfenster oder Holz-Aluminium-Fenster bevorzugt, unterstützt damit also auch heimische Arbeitsplätze.
Quelle:
Initiative ProHolzfenster e.V. 2006
Initiative ProHolzfenster e.V. 2006
|
Artikel 226 von 368
















