Umwelt
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:: Kommt die Flugbenzinsteuer?
Flugbenzinsteuer? Emissionshandel? Ticketabgabe? Welches ist das beste Instrument für den Klimaschutz? Fakt ist: Seit 15 Jahren werden diese Fragen diskutiert. Passiert ist nichts.
Fakt ist auch, dass in Europa heute doppelt so viel geflogen wird wie 1990. Die EU muss laut Kyoto-Protokoll ihre CO2-Emissionen senken - da kommt sie um höhere Flugpreise nicht herum. Denn die Billigfliegerei heizen das Treibhaus noch mehr auf.
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In Nairobi wurde deutlich: Die Entwicklungsländer machen beim Klimaschutz erst mit, wenn die Industriestaaten mehr tun als bisher.
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Doch bisher ist es sowohl ein ökologischer wie ein sozialer Skandal, dass auf Kerosin in Flugzeugen keine Steuer erhoben wird. Die EU-Staaten wollen laut Kyoto-Protokoll 2012 insgesamt acht Prozent weniger CO2 emittieren als 1990, aber sie haben erst 0,6 Prozent erreicht.
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Also will EU-Umweltkommissar Stavros Dimas noch im Dezember die Klimaschutzauflagen für die EU verschärfen. Alle Flugzeuge, die in der EU starten oder landen müssen für ihre Flüge Verschmutzungsrechte vorlegen. Diese Rechte müssen erworben, also bezahlt werden.
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CO2 aus Flugzeugen in 10.000 Metern Höhe ist zwei- bis dreimal mehr klimazerstörend, als aus Autos am Boden. Auch Verkehrsminister Tiefensee sprach sich jetzt dafür aus, den Luftverkehr "in den Klimaschutz einzubeziehen". Endlich - möchte man sagen. Die Bundesregierung will sich als EU-Führer 2007 damit profilieren.
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Entscheidend ist freilich, mit welchen Instrumenten der Klimaschutz und wie stark er einbezogen wird in den Flugverkehr. Bis jetzt sind noch alle Fragen offen. Aber es bewegt sich etwas.
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Übrigens: Angela Merkel hatte sich gegenüber den Organisatoren des "Globalen Ökologischen Marschallplans" 1997 erstmals für eine Flugbenzinsteuer eingesetzt. Die damalige Umweltministerin wurde damals von Helmut Kohl rasch zurückgepfiffen wie zuvor schon Klaus Töpfer.2007 kann sie nun selbst entscheiden!
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Absehbar ist jedoch schon heute, dass es Widerstand von südeuropäischen Tourismusländern geben wird.Â
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In Nairobi wurde deutlich: Die Entwicklungsländer machen beim Klimaschutz erst mit, wenn die Industriestaaten mehr tun als bisher.
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Doch bisher ist es sowohl ein ökologischer wie ein sozialer Skandal, dass auf Kerosin in Flugzeugen keine Steuer erhoben wird. Die EU-Staaten wollen laut Kyoto-Protokoll 2012 insgesamt acht Prozent weniger CO2 emittieren als 1990, aber sie haben erst 0,6 Prozent erreicht.
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Also will EU-Umweltkommissar Stavros Dimas noch im Dezember die Klimaschutzauflagen für die EU verschärfen. Alle Flugzeuge, die in der EU starten oder landen müssen für ihre Flüge Verschmutzungsrechte vorlegen. Diese Rechte müssen erworben, also bezahlt werden.
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CO2 aus Flugzeugen in 10.000 Metern Höhe ist zwei- bis dreimal mehr klimazerstörend, als aus Autos am Boden. Auch Verkehrsminister Tiefensee sprach sich jetzt dafür aus, den Luftverkehr "in den Klimaschutz einzubeziehen". Endlich - möchte man sagen. Die Bundesregierung will sich als EU-Führer 2007 damit profilieren.
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Entscheidend ist freilich, mit welchen Instrumenten der Klimaschutz und wie stark er einbezogen wird in den Flugverkehr. Bis jetzt sind noch alle Fragen offen. Aber es bewegt sich etwas.
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Übrigens: Angela Merkel hatte sich gegenüber den Organisatoren des "Globalen Ökologischen Marschallplans" 1997 erstmals für eine Flugbenzinsteuer eingesetzt. Die damalige Umweltministerin wurde damals von Helmut Kohl rasch zurückgepfiffen wie zuvor schon Klaus Töpfer.2007 kann sie nun selbst entscheiden!
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Absehbar ist jedoch schon heute, dass es Widerstand von südeuropäischen Tourismusländern geben wird.Â
Quelle:
Franz Alt 2006
Franz Alt 2006
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