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Franz Alt "Krieg um Öl oder Frieden durch die Sonne"
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:: Nairobi: Außer Spesen nichts gewesen!
Wenn 6000 Experten der UNO 10 Tage lang über Klimafragen diskutieren, ist immer schon vorher absehbar, dass der Langsamste das Tempo bestimmt.
Die größten Klimasünder wie die USA und Australien tun gar nichts, die meisten Industriestaaten sagen, Indien und China müssen mit ins Boot des Kyoto-Prozesses - und Indien und China argumentieren: Sollen doch die Industriestaaten mal anfangen. Sie verschmutzen noch immer bis zu zehnmal mehr die Umwelt wie die Inder oder Chinesen.
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Alle haben Recht und kaum einer tut etwas. Unterschiedliche Interessen blockieren jeden effektiven Klimaschutz. Um das Klima wirklich zu schützen, wäre die größte gemeinsame internationale Anstrengung aller Zeiten nötig. Statt dessen wurde auch in Nairobi das Motto deutlich: Global diskutieren und national nichts tun.
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Die Reichen wollen ihren Kurs nicht ändern, die Armen wollen erst reich werden und die Ölförderstaaten und Russland wollen weiterhin möglichst viel Öl und Gas fördern und verkaufen.
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Es gibt nur diesen Fluchtweg aus dem Treibhaus: Die Welt braucht nationale Vorreiter, die ganz bewusst auf die Chance der Krise setzen und mit Umweltschutz- und Erneuerbare-Energien-Technologien die Geschäfte von morgen machen und zugleich Millionen neue Arbeitsplätze schaffen. Dabei kann das deutsche erneuerbare Energiengesetz den Weg weisen. In Deutschland werden heute 11 Prozent des Stroms erneuerbar produziert - von 170.000 Beschäftigten. Während die 89 Prozent nuklear-fossil produzierten Strom von lediglich 130.000 Menschen erzeugt werden.
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Der Grund: Die natürliche Energie wie Sonne und Wind stellt uns die Natur kostenlos im eigenen Land zur Verfügung. Jede Investition in erneuerbare Energien ist eine Investition in zukunftsfähige Arbeitsplätze. Den Stoff gibt es umsonst. Wer diesen Zusammenhang von Ökologie, Ökonomie und Sozialpolitik versteht, macht die Geschäfte von morgen. Wer ihn, wie Bush nicht versteht, wird ökonomisch, aber auch von den Wählern abbestraft.
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Kriege um Öl oder Frieden durch die Sonne? Die US-Wähler haben verstanden. Klimaschutzpolitik ist immer auch Friedenspolitik.Â
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Alle haben Recht und kaum einer tut etwas. Unterschiedliche Interessen blockieren jeden effektiven Klimaschutz. Um das Klima wirklich zu schützen, wäre die größte gemeinsame internationale Anstrengung aller Zeiten nötig. Statt dessen wurde auch in Nairobi das Motto deutlich: Global diskutieren und national nichts tun.
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Die Reichen wollen ihren Kurs nicht ändern, die Armen wollen erst reich werden und die Ölförderstaaten und Russland wollen weiterhin möglichst viel Öl und Gas fördern und verkaufen.
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Es gibt nur diesen Fluchtweg aus dem Treibhaus: Die Welt braucht nationale Vorreiter, die ganz bewusst auf die Chance der Krise setzen und mit Umweltschutz- und Erneuerbare-Energien-Technologien die Geschäfte von morgen machen und zugleich Millionen neue Arbeitsplätze schaffen. Dabei kann das deutsche erneuerbare Energiengesetz den Weg weisen. In Deutschland werden heute 11 Prozent des Stroms erneuerbar produziert - von 170.000 Beschäftigten. Während die 89 Prozent nuklear-fossil produzierten Strom von lediglich 130.000 Menschen erzeugt werden.
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Der Grund: Die natürliche Energie wie Sonne und Wind stellt uns die Natur kostenlos im eigenen Land zur Verfügung. Jede Investition in erneuerbare Energien ist eine Investition in zukunftsfähige Arbeitsplätze. Den Stoff gibt es umsonst. Wer diesen Zusammenhang von Ökologie, Ökonomie und Sozialpolitik versteht, macht die Geschäfte von morgen. Wer ihn, wie Bush nicht versteht, wird ökonomisch, aber auch von den Wählern abbestraft.
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Kriege um Öl oder Frieden durch die Sonne? Die US-Wähler haben verstanden. Klimaschutzpolitik ist immer auch Friedenspolitik.Â
Quelle:
Franz Alt 2006
Franz Alt 2006
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