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Das Eco|Consult-Team um Geschäftsführer Ulrich Pfeiffer und Trainingsleiterin Anita Löffler besteht aus erfahrenen Trainern und Trainerinnen, die bundesweit tätig sind. © ecofahr.com
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:: Neue Fahrkultur

Ein Eco-Kombi-Training vermittelt eine sparsamere und dennoch zügige Fahrweise. Studien beweisen: 20% weniger Kraftstoffverbrauch für die Flotte; Halbierung der Unfallzahlen durch vorausschauendes Fahren; Souverän und zügig ans Ziel gelangen; mehr Ruhe und Energie für die Menschen! Das effiziente Schulungsprogramm zur neuen Fahrkultur!

Erst fordert Bundespräsi­dent Horst Köhler „ten­denziell höhere“ Spritpreise. Dann erklärt Wirt­schaftsminister Rainer Brüderle „die Benzinprei­se sind schon sehr hoch“. Und danach empört sich die Öffentlichkeit über den Benzinpreis-Ruck nach oben.

 

Fest steht eines, und das betrifft Unternehmen wie private Haushalte gleichermaßen: Wirklich billig wird Energie nie mehr werden und insgesamt müssen alle mit steigenden Kraftstoffkosten rechnen. Wir haben uns deshalb ein aktuelles Eco-Kombi-Training vor Ort angesehen und erklärt, welche Kos­tenreduzierungen möglich sind.

 

„Hockenheimring, das klingt ja erst mal nach Formel 1 und nicht nach Spritsparen und Fahrsicherheits-Übungen.“ Doch das ADAC Fahrsicherheits-Zentrum Hocken­heimring mitten im Areal der Rennstrecke ist eine Anlage mit 110.000 Quadratmetern Trainingsfläche, die vieles möglich macht.

 

Auf Gefällstrecken, Gleitflächen, Kreisbah­nen und mit drei Dynamikplatten lassen sich nahezu alle Verkehrs- und Straßenbe­dingungen simulieren und so die sichere Fahrweise trainieren. „Beim halbtägigen Pkw-Kompakt-Training vermitteln erfahre­ne Trainer unter anderem richtige Lenktech­nik, sichere Gefahrenbremsung und schnel­les Ausweichen“, erklärt Steffen Nordmann, Leiter des ADAC Fahrsicherheits-Zentrum Hockenheimring.

 

Mit diesem Angebot wendet sich das Kompakt-Training an Angestellte und Fah­rer in Unternehmen, die mit Firmenwagen unterwegs sind. „Gerade diese Zielgruppe guter, routinierter Vielfahrer wird im Trai­ning für Gefahren sensibilisiert und übt hier das Meistern möglicher Gefahrensituatio­nen“, unterstreicht Nordmann die Tatsa­che, dass auch sichere Fahrer immer wieder mal eine Auffrischung gebrauchen können.

 

So wird zum Beispiel beim Abfangen eines ausbrechenden Autos schnell deutlich, ob der Fahrer korrekt hinter dem Lenkrad sitzt oder ob er schnell genug reagiert und gegenlenkt. „Oft sitzen die Teilnehmer beim ersten Durchgang wie versteinert im sich drehenden Auto und sind nur noch Passa­giere“, erzählt ein erfahrener Trainer aus der Praxis, „die glauben sogar, sie hätten reagiert und gelenkt“. Die Situation ist halt so unge­wohnt, dass die realistische Selbsteinschät­zung aussetzt.

 

Nach mehreren Durchgängen werden dann die Arme gelenkiger und die Teilnehmer verstehen wie man ein ausbre­chendes Heck stabilisiert. So werden Refle­xe trainiert und das Fahrkönnen gesteigert. Am Ende soll niemand mehr von seinem Auto überrascht werden, denn es gilt: Jeder verhinderte Unfall spart dem Unternehmen Kosten und erspart dem Fahrer persönliches Leid.

 

Baustein „Sparen“

Sparen gehört auch zum Inhalt des zwei­ten Bausteins beim Eco-Kombi-Training, gemeint ist das Erlernen des Eco-Fahrweise, die richtig angewandt eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs von bis zu 20 Prozent möglich macht. Ulrich Pfeiffer, Geschäfts­führer von Eco-Consult, hat bereits zusam­men mit seinem Team rund 80.000 Fahrer geschult und erklärt den Erfolg so: „Neben dem Vermitteln der Eco-Tipps schafft unse­re Schulung bei den Teilnehmern eine Art neue Fahrkultur, das führt zum gelasse­neren und dennoch zügigen Autofahren.“

 

In der Praxis spart diese entspannte Fahr­technik nicht nur Treibstoff und Nerven, sondern sie reduziert auch den Verschleiß von Bremsen, Reifen und Kupplung. Das Eco-Fahrtraining wird auf öffentlichen Stra­ßen im realen Verkehr gefahren und dauert einen halben Tag, es passt so perfekt zum vierstündigen Pkw-Kompakt-Training. Die Kombination ist nicht nur deshalb so sinn­voll, weil sich die Kernbereiche Sicherheit und Treibstoff-Effizienz ergänzen, sondern auch weil die unterschiedlichen Anforde­rungen an die Teilnehmer einfach mehr Spaß machen. Und mit Spaß lernt es sich bekanntlich am besten.

 

Die Gesamtdauer des Eco-Kombi-Trai­nings beträgt acht Stunden. Geschult wird auf den eigenen Fahrzeugen der Teilnehmer, und einzige Voraussetzung ist ein Bordcom­ puter zur Ermittlung des Durchschnitts­verbrauchs. Für die Schulung einer Zwölf-­Personen-Gruppe einer Firma beträgt der Nettopreis rund 2.000 Euro. Preis mindernd kann sich auswirken, dass manche Berufs­genossenschaften einen Teil der Trainings­kosten übernehmen. Ebenso wie schon ein einziger verhinderter Unfall das Sicher­heitstraining rechtfertigt, wird sich das Eco­Fahrtraining je nach Anzahl der gefahrenen Kilometer nach wenigen Monaten amorti­siert haben. Spätestens dann heißt es für das Unternehmen: Sprit sparen, Kosten sparen und die Umwelt schonen.

 

Individuelle Inhalte

Neben dem festen Paket Eco-Kombi­Training bietet das ADAC Fahrsicherheits­zentrum Hockenheimring zusätzlich auch individuelle Themen und Trainingsinhal­te. „Wir können ein spezielles Problem im Fuhrpark analysieren und das Training exakt auf den Kunden abstimmen“, erläu­tert Betriebs-Leiter Hans Keck.

 

„Dazu kann zum Beispiel das Thema Ladungssicherheit gehören oder bei zu vielen Park-Remplern eine Schulung zum besseren Einschätzen der Fahrzeug-Maße“. Außerdem empfiehlt sich das Fahrsicherheits-Zentrum als geeig­neter Ort für Firmen-Events, Incentives und Produktpräsentationen.

 

Dass die neue Fahrkultur von Eco­Consult Wirkung zeigt, belegt die Mitfahrt bei der Schulung einer größeren Gruppe. Im konkreten Fall reduzierte sich der Ver­brauch bei den 50 Teilnehmern schon wäh­rend des Kurses durchschnittlich um 17 Prozent. Ein überzeugendes Ergebnis und umso erstaunlicher, da sich die gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit um drei Pro­zent erhöhte. Das ist ein deutlicher Beleg dafür, dass wirtschaftliches Fahren auf kei­nen Fall langsames Fahren bedeutet. Zudem schont die gleichmäßigere Fahrweise der Fahrer nicht nur das Sprit-Budget, sondern auch die Nerven und die seiner Mitfahrer.

 

Das Beispiel macht klar, dass ein Eco­Training für Firmen in jedem Fall lohnend ist. Und es wird nur einmal trainiert, dafür gründlich. Dieser Anstoß genügt, danach behalten die Teilnehmer die neue Fahrweise für immer bei, weil es sich so viel entspann­ter und sicherer fährt. Das heißt eine Amor­tisation ist bereits nach wenigen Monaten möglich.

 

Besonders wichtig für Langstrecken- Fahrer ist der Ansatz, dass beim Eco-Kom­bi-Training keine feste „optimale“ Auto­bahn-Geschwindigkeit verlangt oder vorge­schrieben wird. Maßgabe ist: Möglichst im Verkehrsfluss mitschwimmen und Spitzen sowie starke Bremsmanöver vermeiden. Man kann also auch mit Geschwindigkeiten deutlich über 100 km/h noch gleichmäßig fahren und Treibstoff sparen.

Quelle:

Mit freundlicher Genehmigung von

fuhrpark + management | Thomas Wüsten 2010

Eco|Consult 2010

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