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:: Neue Fahrkultur
Ein Eco-Kombi-Training vermittelt eine sparsamere und dennoch zügige Fahrweise. Studien beweisen: 20% weniger Kraftstoffverbrauch für die Flotte; Halbierung der Unfallzahlen durch vorausschauendes Fahren; Souverän und zügig ans Ziel gelangen; mehr Ruhe und Energie für die Menschen! Das effiziente Schulungsprogramm zur neuen Fahrkultur!
Erst fordert BundespräsiÂdent Horst Köhler „tenÂdenziell höhere“ Spritpreise. Dann erklärt WirtÂschaftsminister Rainer Brüderle „die BenzinpreiÂse sind schon sehr hoch“. Und danach empört sich die Öffentlichkeit über den Benzinpreis-Ruck nach oben.
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Fest steht eines, und das betrifft Unternehmen wie private Haushalte gleichermaßen: Wirklich billig wird Energie nie mehr werden und insgesamt müssen alle mit steigenden Kraftstoffkosten rechnen. Wir haben uns deshalb ein aktuelles Eco-Kombi-Training vor Ort angesehen und erklärt, welche KosÂtenreduzierungen möglich sind.
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„Hockenheimring, das klingt ja erst mal nach Formel 1 und nicht nach Spritsparen und Fahrsicherheits-Übungen.“ Doch das ADAC Fahrsicherheits-Zentrum HockenÂheimring mitten im Areal der Rennstrecke ist eine Anlage mit 110.000 Quadratmetern Trainingsfläche, die vieles möglich macht.
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Auf Gefällstrecken, Gleitflächen, KreisbahÂnen und mit drei Dynamikplatten lassen sich nahezu alle Verkehrs- und StraßenbeÂdingungen simulieren und so die sichere Fahrweise trainieren. „Beim halbtägigen Pkw-Kompakt-Training vermitteln erfahreÂne Trainer unter anderem richtige LenktechÂnik, sichere Gefahrenbremsung und schnelÂles Ausweichen“, erklärt Steffen Nordmann, Leiter des ADAC Fahrsicherheits-Zentrum Hockenheimring.
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Mit diesem Angebot wendet sich das Kompakt-Training an Angestellte und FahÂrer in Unternehmen, die mit Firmenwagen unterwegs sind. „Gerade diese Zielgruppe guter, routinierter Vielfahrer wird im TraiÂning für Gefahren sensibilisiert und übt hier das Meistern möglicher GefahrensituatioÂnen“, unterstreicht Nordmann die TatsaÂche, dass auch sichere Fahrer immer wieder mal eine Auffrischung gebrauchen können.
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So wird zum Beispiel beim Abfangen eines ausbrechenden Autos schnell deutlich, ob der Fahrer korrekt hinter dem Lenkrad sitzt oder ob er schnell genug reagiert und gegenlenkt. „Oft sitzen die Teilnehmer beim ersten Durchgang wie versteinert im sich drehenden Auto und sind nur noch PassaÂgiere“, erzählt ein erfahrener Trainer aus der Praxis, „die glauben sogar, sie hätten reagiert und gelenkt“. Die Situation ist halt so ungeÂwohnt, dass die realistische SelbsteinschätÂzung aussetzt.
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Nach mehreren Durchgängen werden dann die Arme gelenkiger und die Teilnehmer verstehen wie man ein ausbreÂchendes Heck stabilisiert. So werden RefleÂxe trainiert und das Fahrkönnen gesteigert. Am Ende soll niemand mehr von seinem Auto überrascht werden, denn es gilt: Jeder verhinderte Unfall spart dem Unternehmen Kosten und erspart dem Fahrer persönliches Leid.
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Baustein „Sparen“
Sparen gehört auch zum Inhalt des zweiÂten Bausteins beim Eco-Kombi-Training, gemeint ist das Erlernen des Eco-Fahrweise, die richtig angewandt eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs von bis zu 20 Prozent möglich macht. Ulrich Pfeiffer, GeschäftsÂführer von Eco-Consult, hat bereits zusamÂmen mit seinem Team rund 80.000 Fahrer geschult und erklärt den Erfolg so: „Neben dem Vermitteln der Eco-Tipps schafft unseÂre Schulung bei den Teilnehmern eine Art neue Fahrkultur, das führt zum gelasseÂneren und dennoch zügigen Autofahren.“
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In der Praxis spart diese entspannte FahrÂtechnik nicht nur Treibstoff und Nerven, sondern sie reduziert auch den Verschleiß von Bremsen, Reifen und Kupplung. Das Eco-Fahrtraining wird auf öffentlichen StraÂßen im realen Verkehr gefahren und dauert einen halben Tag, es passt so perfekt zum vierstündigen Pkw-Kompakt-Training. Die Kombination ist nicht nur deshalb so sinnÂvoll, weil sich die Kernbereiche Sicherheit und Treibstoff-Effizienz ergänzen, sondern auch weil die unterschiedlichen AnfordeÂrungen an die Teilnehmer einfach mehr Spaß machen. Und mit Spaß lernt es sich bekanntlich am besten.
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Die Gesamtdauer des Eco-Kombi-TraiÂnings beträgt acht Stunden. Geschult wird auf den eigenen Fahrzeugen der Teilnehmer, und einzige Voraussetzung ist ein Bordcom puter zur Ermittlung des DurchschnittsÂverbrauchs. Für die Schulung einer Zwölf-ÂPersonen-Gruppe einer Firma beträgt der Nettopreis rund 2.000 Euro. Preis mindernd kann sich auswirken, dass manche BerufsÂgenossenschaften einen Teil der TrainingsÂkosten übernehmen. Ebenso wie schon ein einziger verhinderter Unfall das SicherÂheitstraining rechtfertigt, wird sich das EcoÂFahrtraining je nach Anzahl der gefahrenen Kilometer nach wenigen Monaten amortiÂsiert haben. Spätestens dann heißt es für das Unternehmen: Sprit sparen, Kosten sparen und die Umwelt schonen.
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Individuelle Inhalte
Neben dem festen Paket Eco-KombiÂTraining bietet das ADAC FahrsicherheitsÂzentrum Hockenheimring zusätzlich auch individuelle Themen und TrainingsinhalÂte. „Wir können ein spezielles Problem im Fuhrpark analysieren und das Training exakt auf den Kunden abstimmen“, erläuÂtert Betriebs-Leiter Hans Keck.
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„Dazu kann zum Beispiel das Thema Ladungssicherheit gehören oder bei zu vielen Park-Remplern eine Schulung zum besseren Einschätzen der Fahrzeug-Maße“. Außerdem empfiehlt sich das Fahrsicherheits-Zentrum als geeigÂneter Ort für Firmen-Events, Incentives und Produktpräsentationen.
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Dass die neue Fahrkultur von EcoÂConsult Wirkung zeigt, belegt die Mitfahrt bei der Schulung einer größeren Gruppe. Im konkreten Fall reduzierte sich der VerÂbrauch bei den 50 Teilnehmern schon wähÂrend des Kurses durchschnittlich um 17 Prozent. Ein überzeugendes Ergebnis und umso erstaunlicher, da sich die gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit um drei ProÂzent erhöhte. Das ist ein deutlicher Beleg dafür, dass wirtschaftliches Fahren auf keiÂnen Fall langsames Fahren bedeutet. Zudem schont die gleichmäßigere Fahrweise der Fahrer nicht nur das Sprit-Budget, sondern auch die Nerven und die seiner Mitfahrer.
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Das Beispiel macht klar, dass ein EcoÂTraining für Firmen in jedem Fall lohnend ist. Und es wird nur einmal trainiert, dafür gründlich. Dieser Anstoß genügt, danach behalten die Teilnehmer die neue Fahrweise für immer bei, weil es sich so viel entspannÂter und sicherer fährt. Das heißt eine AmorÂtisation ist bereits nach wenigen Monaten möglich.
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Besonders wichtig für Langstrecken- Fahrer ist der Ansatz, dass beim Eco-KomÂbi-Training keine feste „optimale“ AutoÂbahn-Geschwindigkeit verlangt oder vorgeÂschrieben wird. Maßgabe ist: Möglichst im Verkehrsfluss mitschwimmen und Spitzen sowie starke Bremsmanöver vermeiden. Man kann also auch mit Geschwindigkeiten deutlich über 100 km/h noch gleichmäßig fahren und Treibstoff sparen.
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