Umwelt
© fotolia.com
© istockphoto.com
Mehr zum Thema Gesundheit auf der Sonnenseite:
|
Artikel 180 von 378
:: Wie gesund ist unser Wasser
Wasser ist unser kostbarstes Lebensmittel. Die Erkenntnis der Ernährungswissenschaftler, dass die Flüssigkeitsmenge, die der menschliche Körper pro Tag verliert (ca. 2 Liter) am besten mit reinem Wasser wieder aufgefüllt wird, hat sich herumgesprochen.
Wasser trinken macht fit, hält den Kreislauf in Schwung, verbessert die Durchblutung, entgiftet und entschlackt. Unser Körperwasser unterstützt den Stoffwechsel, transportiert Nährstoffe und regelt die Körpertemperatur.   Â
Â
Eine FORSA-Studie hat ergeben, dass die Wahl des Durstlöschers von Haushalt zu Haushalt verschieden ist: Vor allem bei jungen Leuten in Ostdeutschland ist Mineralwasser in Flaschen der Favorit; Verbraucher in den alten Bundesländern greifen eher zu Leitungswasser. Welches Wasser gesünder ist, lässt sich nicht pauschal sagen, denn die Qualität von Flaschen- und Leitungswasser steht zunehmend in der öffentlichen Kritik. So hat eine aktuelle Untersuchung der Zeitschrift Öko-Test ergeben, dass die Qualität von Mineralwasser in Deutschland heute schlechter ist als noch vor drei Jahren. Belastungen mit Schwermetallen wie Arsen und Uran sind der Grund für mittelmäßige bis mangelhafte Noten.    Â
Â
Nicht nur Mineral-, auch Leitungswässer werden zunehmend auf unerwünschte Inhaltsstoffe getestet. So ließ das Gourmet-Journal DER FEINSCHMECKER in deutschen Städten untersuchen, ob im Leitungswasser Medikamentenrückstände und Pestizide enthalten sind, für die in der Europäischen Trinkwasserverordnung bisher keine Grenzwerte festgesetzt sind. Zum anderen wollten die Journalisten wissen, ob das Trinkwasser in Deutschland frei von Schwermetallen wie Blei und Kupfer ist.
Â
Der Hintergrund: Versorger sind in Deutschland nur bis zum Hausanschluss für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich. Danach können Schwermetalle über veraltete Blei- oder Kupferleitungen ins Wasserglas gelangen. Bei den Tests konnten medizinische Rückstände wie Mittel gegen Epilepsie, Entzündungshemmer und vor allem verschiedene Röntgenkontrastmittel nachgewiesen werden. Bisher hatten Wissenschaftler Medikamentenrückstände vereinzelt in Abwasser oder Oberflächenwasser, nicht aber im Trinkwasser gefunden. Auch Kupfer war in den entnommenen Wasserproben enthalten.    Â
Â
Am ursprünglichsten ist Wasser sicher dort, wo es im Gebirge aus der Erde sprudelt. Aber die wenigsten leben auf einer Alm mit Quellwasseranschluss. Trotzdem muss bei uns keiner auf gesundes Wasser verzichten. Verbraucher, die auf Nummer sicher gehen wollen, können ihr Trinkwasser in den eigenen vier Wänden aufbereiten und TÜV-geprüfte Aktivkohleblockfilter nutzen.
Â
Die Technik wird an der Spüle installiert, arbeitet ohne Chemie und entnimmt dem Wasser Schadstoffe wie Schwermetalle, Medikamentenrückstände oder Pestizide, ohne dass Mineralien herausgefiltert werden. Ein deutscher Hersteller dieser Technik ist die Carbonit Filtertechnik GmbH. Durch den Filter-Einsatz erhält man hygienisch einwandfreies Trinkwasser, vergleichbar mit einem stillen Mineralwasser, mit dem auch der Geschmack von Tee oder Kaffee wieder voll zur Geltung kommt.Â
Â
Â
Medizincocktail im Trinkwasser
Überreste von Arzneimitteln gefährden dieWasserqualitätÂ
Synthetische Medikamente sind ein fester Bestandteil unseres Alltags. In Deutschland werden jährlich zirka 33.000 Tonnen Arzneien verbraucht. Der Mensch scheidet jedoch bis zu 95 Prozent der Wirkstoffe wieder aus; 4.000 Tonnen Heilmittel landen jedes Jahr ungenutzt in der Toilette. Zusammen mit Medikamentenresten aus Krankenhäusern, pharmazeutischer Forschung und Produktion gelangen sie über das Abwasser in kommunale Kläranlagen. Aufgrund ihrer geringen biologischen Abbaubarkeit, hohen Wasserlöslichkeit sowie geringen Sorptionsfähigkeit lassen sie sich mit herkömmlichen Methoden der Wasseraufbereitung wie Flockung, Sandfiltration oder Chlorung nicht oder nur in geringem Umfang entfernen. Und werden schließlich, gelöst im gereinigten Abwasser, in Oberflächengewässer eingeleitet, die zu 30 Prozent der Trinkwassergewinnung dienen.   Â
Â
Â
Arzneien im Grundwasser
Arzneireste finden aber auch ihren Weg in Grundwässer, die die restlichen zwei Drittel der Trinkwassergewinnung in Deutschland tragen. Adsorbiert an Klärschlamm gelangen sie auf landwirtschaftlich genutzte Flächen und versickern dort oder werden durch Leckagen in der Kanalisation eingetragen. Besonders Grundwässer werden jedoch bei der Trinkwassergewinnung häufig nur sehr einfach aufbereitet. Für Wasserversorger besteht kein Anlass, Arzneirückstände gezielt aus Oberflächen- und Grundwässern zu entfernen, da bislang in keiner Trinkwasserverordnung weltweit Höchstmengen für Spuren von Medikamenten festgelegt sind.  Â
Â
Â
Langzeitrisiken kaum erforscht
Noch liegen die Konzentrationen im Trinkwasser gefundener Rückstände – vor allem von Schmerzmitteln, Mitteln zur Senkung von Blutfettwerten, Antibiotika sowie Rheuma- und Röntgenkontrastmitteln – unter denen einer therapeutischen Anwendung beim Menschen. Dennoch bestehen bei vielen Wissenschaftlern große Unsicherheiten, da die Langzeitwirkung bei lebenslanger Aufnahme sowie bei Kindern oder Schwangeren noch nicht erforscht ist. Vermutet wird unter anderem ein Zusammenhang zwischen hormonell wirkenden Spuren im Trinkwasser und der sinkenden Spermienzahl bei Männern. Bewiesen werden konnte ein solcher Zusammenhang bislang nur bei der durch Östrogene der Antibabypille ausgelösten Verweiblichung männlicher Fische.    Â
Â
Als sichere Lösung für Zuhause sollten Verbraucher auf Wasserfiltergeräte mit Aktivkohle (z. B. Carbonit) zurückgreifen. Aktivkohlefilter arbeiten ohne Chemie und filtern neben Medikamentenrückständen auch Schwermetalle, Bakterien oder Pestizide. Â
Â
Eine FORSA-Studie hat ergeben, dass die Wahl des Durstlöschers von Haushalt zu Haushalt verschieden ist: Vor allem bei jungen Leuten in Ostdeutschland ist Mineralwasser in Flaschen der Favorit; Verbraucher in den alten Bundesländern greifen eher zu Leitungswasser. Welches Wasser gesünder ist, lässt sich nicht pauschal sagen, denn die Qualität von Flaschen- und Leitungswasser steht zunehmend in der öffentlichen Kritik. So hat eine aktuelle Untersuchung der Zeitschrift Öko-Test ergeben, dass die Qualität von Mineralwasser in Deutschland heute schlechter ist als noch vor drei Jahren. Belastungen mit Schwermetallen wie Arsen und Uran sind der Grund für mittelmäßige bis mangelhafte Noten.    Â
Â
Nicht nur Mineral-, auch Leitungswässer werden zunehmend auf unerwünschte Inhaltsstoffe getestet. So ließ das Gourmet-Journal DER FEINSCHMECKER in deutschen Städten untersuchen, ob im Leitungswasser Medikamentenrückstände und Pestizide enthalten sind, für die in der Europäischen Trinkwasserverordnung bisher keine Grenzwerte festgesetzt sind. Zum anderen wollten die Journalisten wissen, ob das Trinkwasser in Deutschland frei von Schwermetallen wie Blei und Kupfer ist.
Â
Der Hintergrund: Versorger sind in Deutschland nur bis zum Hausanschluss für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich. Danach können Schwermetalle über veraltete Blei- oder Kupferleitungen ins Wasserglas gelangen. Bei den Tests konnten medizinische Rückstände wie Mittel gegen Epilepsie, Entzündungshemmer und vor allem verschiedene Röntgenkontrastmittel nachgewiesen werden. Bisher hatten Wissenschaftler Medikamentenrückstände vereinzelt in Abwasser oder Oberflächenwasser, nicht aber im Trinkwasser gefunden. Auch Kupfer war in den entnommenen Wasserproben enthalten.    Â
Â
Am ursprünglichsten ist Wasser sicher dort, wo es im Gebirge aus der Erde sprudelt. Aber die wenigsten leben auf einer Alm mit Quellwasseranschluss. Trotzdem muss bei uns keiner auf gesundes Wasser verzichten. Verbraucher, die auf Nummer sicher gehen wollen, können ihr Trinkwasser in den eigenen vier Wänden aufbereiten und TÜV-geprüfte Aktivkohleblockfilter nutzen.
Â
Die Technik wird an der Spüle installiert, arbeitet ohne Chemie und entnimmt dem Wasser Schadstoffe wie Schwermetalle, Medikamentenrückstände oder Pestizide, ohne dass Mineralien herausgefiltert werden. Ein deutscher Hersteller dieser Technik ist die Carbonit Filtertechnik GmbH. Durch den Filter-Einsatz erhält man hygienisch einwandfreies Trinkwasser, vergleichbar mit einem stillen Mineralwasser, mit dem auch der Geschmack von Tee oder Kaffee wieder voll zur Geltung kommt.Â
Â
Â
Medizincocktail im Trinkwasser
Überreste von Arzneimitteln gefährden dieWasserqualitätÂ
Synthetische Medikamente sind ein fester Bestandteil unseres Alltags. In Deutschland werden jährlich zirka 33.000 Tonnen Arzneien verbraucht. Der Mensch scheidet jedoch bis zu 95 Prozent der Wirkstoffe wieder aus; 4.000 Tonnen Heilmittel landen jedes Jahr ungenutzt in der Toilette. Zusammen mit Medikamentenresten aus Krankenhäusern, pharmazeutischer Forschung und Produktion gelangen sie über das Abwasser in kommunale Kläranlagen. Aufgrund ihrer geringen biologischen Abbaubarkeit, hohen Wasserlöslichkeit sowie geringen Sorptionsfähigkeit lassen sie sich mit herkömmlichen Methoden der Wasseraufbereitung wie Flockung, Sandfiltration oder Chlorung nicht oder nur in geringem Umfang entfernen. Und werden schließlich, gelöst im gereinigten Abwasser, in Oberflächengewässer eingeleitet, die zu 30 Prozent der Trinkwassergewinnung dienen.   Â
Â
Â
Arzneien im Grundwasser
Arzneireste finden aber auch ihren Weg in Grundwässer, die die restlichen zwei Drittel der Trinkwassergewinnung in Deutschland tragen. Adsorbiert an Klärschlamm gelangen sie auf landwirtschaftlich genutzte Flächen und versickern dort oder werden durch Leckagen in der Kanalisation eingetragen. Besonders Grundwässer werden jedoch bei der Trinkwassergewinnung häufig nur sehr einfach aufbereitet. Für Wasserversorger besteht kein Anlass, Arzneirückstände gezielt aus Oberflächen- und Grundwässern zu entfernen, da bislang in keiner Trinkwasserverordnung weltweit Höchstmengen für Spuren von Medikamenten festgelegt sind.  Â
Â
Â
Langzeitrisiken kaum erforscht
Noch liegen die Konzentrationen im Trinkwasser gefundener Rückstände – vor allem von Schmerzmitteln, Mitteln zur Senkung von Blutfettwerten, Antibiotika sowie Rheuma- und Röntgenkontrastmitteln – unter denen einer therapeutischen Anwendung beim Menschen. Dennoch bestehen bei vielen Wissenschaftlern große Unsicherheiten, da die Langzeitwirkung bei lebenslanger Aufnahme sowie bei Kindern oder Schwangeren noch nicht erforscht ist. Vermutet wird unter anderem ein Zusammenhang zwischen hormonell wirkenden Spuren im Trinkwasser und der sinkenden Spermienzahl bei Männern. Bewiesen werden konnte ein solcher Zusammenhang bislang nur bei der durch Östrogene der Antibabypille ausgelösten Verweiblichung männlicher Fische.    Â
Â
Als sichere Lösung für Zuhause sollten Verbraucher auf Wasserfiltergeräte mit Aktivkohle (z. B. Carbonit) zurückgreifen. Aktivkohlefilter arbeiten ohne Chemie und filtern neben Medikamentenrückständen auch Schwermetalle, Bakterien oder Pestizide. Â
Quelle:
CARBONIT Filtertechnik GmbH 2007
CARBONIT Filtertechnik GmbH 2007
|
Artikel 180 von 378
















