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:: ICC Berlin - 10:00 Uhr
Eine Million Arten vom Aussterben bedroht
Eine Studie von 19 Biologen aus sieben Ländern kommt zum Schluss, dass schon 2050 jede vierte Art ausgestorben sein könnte. Die Studie wurde am 8. Januar 2004 im "Wissenschaftsmagazin "Nature" veröffentlicht. Wenn nicht rasch rigorose Maßnahmen zum Klimaschutz ergriffen werden, muss mit einer globalen Erwärmung um etwa 1,8 Grad Celsius bis 2050 gerechnet werden. Chris Thomas, Artenschutzexperte der Universität Leeds in England, schreibt: "Unter der Annahme, dass sich unsere Ergebnisse hochrechnen lassen, legt die Studie nahe, dass deutlich mehr als eine Million Arten in Folge des Klimawandels vom Aussterben bedroht sind."
Der Klimawandel kommt so schnell, dass viele Arten ihm nicht folgen können - die Klimazonen verschieben sich zu rasch.
Die Ökologie ist die intelligentere Ökonomie, weil sie die Folgen immer mitbedenkt. Die Ökologie ist nichts anderes als intelligente Langzeitökonomie. Eine Schlüsselfrage für eine gute Zukunft heißt: Welche Wirtschaft braucht die Natur? Eine zukunftsfähige Umweltwirtschaft muss ökologisch sein oder sie wird gar nicht sein.
Schon Eugen Roth wusste: "Zu fällen einen schönen Baum - braucht"s eine halbe Stunde kaum. Zu Wachsen bis man ihn bewundert, braucht er - bedenk" es, ein Jahrhundert."
Auskunft:
Landesverband Berlin der Gartenfreunde e.V.
Christine Voss
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