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:: Wir brauchen neue große Visionen der Nachhaltigkeit: denn Ideen beherrschen die Gesellschaft
Die Welt ist bekanntermaßen philosophisch gesehen Vorstellung und Idee. Meine Vermutung ist, dass wir Freunde der Nachhaltigkeit ein bisschen zu bescheiden sind, wenn es um den großen Wurf geht. Realpolitik braucht nämlich immer wieder mal geräumiges Denken, über den Mainstream hinaus. Ein gutes Beispiel für den Bedarf an neuen großen Ideen ist die Mobilität. Kolumne von Martin Unfried![]()
:: Erheblicher Anstieg des Meeresspiegels in einer Welt mit zwei Grad Erwärmung
Rund um die Welt ist mit einem Anstieg der Meere um einige Meter zu rechnen, wenn die globale Erwärmung fortschreitet. Selbst wenn die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius begrenzt wird, könnte der globale mittlere Meeresspiegel weiter ansteigen und bis 2300 um 1,5 bis 4 Meter höher liegen als heute, wie eine jetzt in Nature Climate Change veröffentlichte Studie zeigt. Als besten Schätzwert gibt sie 2,7 Meter an. Wenn aber der Ausstoß von Treibhausgasen stärker begrenzt wird, sodass die Erwärmung unter 1,5 Grad Celsius gehalten wird, könnte das laut der Studie den Meeresspiegel deutlich niedriger halten.![]()
:: Flusskraft fürs Stromnetz
Deutschland will die Energiewende. Doch wie sehen die Energiequellen der Zukunft aus? Alternativen zu den fossilen Brennstoffen und zur Atomkraft sehen die Forscher vom Fraunhofer IFF in Magdeburg allein in den erneuerbaren Ressourcen. Sie forschen nicht nur im Bereich der Windenergie oder Biomasseverwertung, sondern widmen sich nun auch verstärkt dem Thema Flusswasserkraft. Sie wollen herausfinden, mit welchen Methoden man die Energie aus der Fließgeschwindigkeit von Flüssen am besten nutzen kann.![]()
:: Mini-Projektor für Smartphones
Smartphones sind mitunter mühsam zu bedienen, denn das Display ist sehr klein. Künftig soll ein Projektor helfen: Steht das Handy etwa auf dem Tisch, wirft er das Display-Bild großformatig auf die Tischoberfläche. Über die Projektion kann der Nutzer das Smartphone ebenso bedienen wie über den Bildschirm selbst.![]()
:: Morgenstadt: Impulse für eine lebenswerte Stadt der Zukunft
Städte verbrauchen Energie und Rohstoffe, produzieren Müll und Schadstoffe, die Verkehrssysteme sind überlastet. Fraunhofer-Forscher haben sich nun im Innovationsnetzwerk "Morgenstadt" zusammengeschlossen, um nachhaltige urbane Technologien und Systeme zu entwickeln. Die Urbanisierung der Welt schreitet voran – nicht nur in Entwicklungsländern, auch bei uns in Europa. Schon heute leben mehr als die Hälfte aller Erdenbürger in Städten; 2030 werden es bereits 60 Prozent sein. Als verdichtete Orte menschlichen Zusammenlebens sind Städte ökologische und soziale Brennpunkte. Experten erwarten, dass sich der Bedarf an Stadtraum bis 2050 verdoppeln wird.![]()
:: Wachstumsdebatte: Suffizienz als Überlebensfrage
Allein mit Effizienz und neuen Technologien lässt sich das Energie- und Klimaproblem nicht lösen. Nach den gängigen Energiewende- und Klimaschutzszenarien sind bei einer geschickten Politik keine Einschnitte im Lebensstandard zu erwarten. Doch ohne den Konsum von fossilen Kraft- und Brennstoffen sowie von Fleischprodukten zu begrenzen, ist die Wende nicht zu schaffen. Auch wenn politische Mehrheiten für eine Suffizienzstrategie noch nicht absehbar sind, müssen die Grundlagen dafür jetzt erarbeitet werden. Von Manfred Linz, Wuppertal Institut.![]()
:: Zu früh in den Ruhestand?
Mehr als die Hälfte der deutschen Rentner hätte gerne länger gearbeitet. Arbeitsmüde mit 65? Keineswegs! Anlässlich des Tags der älteren Generation am 4. April 2012 zeigt eine vom Generali Zukunftsfonds - eine Einrichtung der Generali Deutschland - in Auftrag gegebene repräsentative forsa-Befragung: 54 Prozent der ehemals Erwerbstätigen zwischen 65 und 75 Jahren hätten ihren Beruf gerne länger ausgeübt.![]()
:: Nachhaltigkeitsrat fordert von Regierung Verbindlichkeit für Energieeffizienz
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) fordert die Bundesregierung in einem Fünf-Punkte-Katalog auf, den effizienten und sparsamen Umgang mit Energie endlich verbindlich und wirksam zu regeln. Das geht aus der Empfehlung hervor, die der Nachhaltigkeitsrat an die Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, für Bildung und Forschung sowie an den Bundesminister des Inneren gesandt hat.![]()
:: Wetterrekorde als Folge des Klimawandels
Das vergangene Jahrzehnt war eines nie dagewesener Wetterextreme. Dass diese Häufung nicht einfach nur Zufall ist, belegen jetzt Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Aus den vielen einzelnen Ereignissen fügt sich ein Bild zusammen. Zumindest bei extremen Regenfällen und extremen Hitzewellen ist der Zusammenhang mit der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung deutlich, so zeigen die Wissenschaftler in ihrer Analyse des Forschungsstands in der Fachzeitschrift Nature Climate Change. Weniger klar ist dagegen der Zusammenhang bei Stürmen, trotz der beobachteten Zunahme der Stärke von Hurricans.![]()
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