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:: SusCon 2010 wartet mit zahlreichen Highlights auf

SusCon 2010 wird zwei Tage lang Treffpunkt von Biodiversitäts- Experten aus aller Welt und wartet mit zahlreichen Highlights auf. Vom 15. bis 16. Juni steht das Nürnberger Messegelände ganz im Zeichen der Biodiversität. Entscheidungsträger und namhafte Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft tauschen sich zwei Tage lang darüber aus, wie das Thema "Biologische Vielfalt" zukünftig in Geschäftsprozesse von Unternehmen und in die Gesellschaft stärker eingebunden werden soll.

:: Wo Hitzewellen vermehrt zum Gesundheitsrisiko werden könnten

In Flusstälern Südeuropas und entlang der Mittelmeerküste könnten Hitzewellen in diesem Jahrhundert besonders stark das Gesundheitsrisiko erhöhen. Dies zeigt eine Studie zweier ETH-Wissenschaftler.

:: Tanken wir künftig an der Steckdose?

Ein Benzinauto ist unglaublich ineffizient. Sieben Achtel des Treibstoffs werden für Leerlauf, Kraftübertragung und die Reifen eingesetzt. Nur ein Achtel erreicht die Räder, die das Auto bewegen. Und davon erwärmt noch die Hälfte die Reifen, die Luft und den Straßenbelag. 95% des Gewichts steckt im Auto und nicht im Menschen selbst. Um 70Kg Mensch zu bewegen, werden also bis zu eineinhalb Tonnen Blech transportiert.

:: Kopenhagen-Vereinbarung verfehlt 2°C-Klimaziel

Die zur Kopenhagen-Vereinbarung eingereichten Selbstverpflichtungen der Länder, ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren, werden die globale Erwärmung nicht auf zwei Grad Celsius begrenzen. Tatsächlich bedeuten sie einen Anstieg der globalen Mitteltemperatur um mehr als drei Grad Celsius in diesem Jahrhundert. Das berichtet ein Forscherteam um Joeri Rogelj und Malte Meinshausen vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in der aktuellen Ausgabe des Journals „Nature“.

:: Energietechnologien 2050 - Prioritäten für die Energieforschung der Zukunft

Um dem Klimawandel und der Verknappung der natürlichen Ressourcen zu begegnen, müssen für die zukünftige Energieversorgung innovative Technologien gefördert werden. Die Studie "Energietechnologien 2050 – Schwerpunkte für Forschung und Entwicklung" wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie BMWi erstellt und zeigt neue Akzente aus der Perspektive einer öffentlichen Förderung für die Forschung und Entwicklung im Bereich nicht-nuklearer Energietechnologien auf.

:: Forscher wollen Treibhausgas CO2 mit Sonnenenergie nutzbar machen

Kohlendioxid mit Hilfe von Sonnenlicht als Energieträger nutzbar zu machen, dieses Ziel verfolgt ein neues Forschungsprojekt zum Recycling von Treibhausgasen. Dabei wollen Forscher von BASF, EnBW Energie Baden-Württemberg AG, der Universität Heidelberg und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) CO2 in einen Kraftstoff für Brennstoffzellen oder umgerüstete Verbrennungsmotoren umwandeln – ein Schritt in Richtung umweltfreundliche Verkehrstechnologien und zugleich eine Alternative zu den bestehenden Plänen der CO2-Speicherung.

:: Der Frieden wird berechenbarer

In dieser Woche erhielt die Welt ein verspätetes Ostergeschenk: Einen neuen Vertrag über atomare Abrüstung. Seine Einhaltung wird sogar überprüft. Nach acht Jahren abrüstungspolitischer Ignoranz durch Präsident George W. Bush ist das ein Erfolg.

:: Ökobonus ermöglicht sozialen Ausgleich beim Klimaschutz

Studie im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung. Effektiver Klimaschutz würde fossile Energie deutlich verteuern. Damit daraus im In- wie im Ausland keine sozialen Schieflagen entstehen, müssen Klima- und Sozialpolitik aus einem Guss sein. Strikte Grenzen für den Ausstoß von Klimagasen, ein umfassender Emissionshandel und ein aus dessen Erlösen gezahlter globaler Ökobonus für alle Menschen bieten dazu einen Ansatz.

:: Elektroantriebe auf dem Vormarsch - Asien liegt vorn!

Die Ära der Elektro-Autos hat begonnen. Beim Autosalon in Genf dreht sich in dieser Woche alles um den zukunftsfähigen und umweltfreundlichen Antrieb. Die deutschen Autobauer haben diese Autozukunft jedoch allesamt verschlafen, obwohl hierzulande Werner von Siemens vor 125 Jahren schon weltweit das erste E-Auto gefahren ist.

:: Atomenergie ist unbeherrschbar

Die Häufung von Störfällen und Pannen in deutschen Atomkraftwerken macht deutlich: Die Nutzung der Atomenergie zur Stromgewinnung ist mit unbeherrschbaren Risiken behaftet. Deutsche Reaktoren gehören nicht, wie die Energiekonzerne gern behaupten, zu den sichersten und modernsten der Welt. Vielmehr sind die Atommeiler technisch veraltet und die Betriebsführung ist fehlerbehaftet. Sie entsprechen nicht dem Stand von Wissenschaft und Technik und sind völlig unzureichend gegen Einwirkungen von Außen geschützt. Ein Konzept zur Stilllegung der 17 Atomkraftwerke in Deutschlandinnerhalb der 17. Wahlperiode. Von Hans-Kurt Hill

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