Zukunft
Eine Halbierung des Ölverbrauchs von PKWs bei einer nur 10%-igen Steigerung des Strombedarfs in rund 25 Jahren - Tomi Engel beschreibt, wie das mit E-Autos klappen könnte. Umgerechnet in Wattstunden liegt der Ölverbrauch für PKWs fast so hoch wie der gesamte Bruttostromerzeugung der Bundesrepublik, der sich in den letzten Jahren bei rund 600 TWh eingependelt hat - wohlgemerkt nur der Verbrauch in PKWs. Das Öl, das in LKWs und zum Heizen verbrannt sowie für andere Zwecke genutzt wird, ist darin nicht enthalten. Das Vorgehen empfiehlt sich dennoch, denn während man auf viele verschiedene Weisen Strom erzeugen kann (z.B. durch alle erneuerbaren Energien), ist bislang kein unproblematischer Ersatz für Öl in dieser Menge in Sicht.
Otto- und Dieselmotoren verbrauchen bekanntlich weniger Sprit außerorts als in Ortschaften pro 100 km Wegstrecke, doch bei E-Autos verhält sich das genau umgekehrt. Auf der x-Achse wird hier angegeben, wo zwischen 0% und 100% außerorts das Auto gefahren wird. Die y-Achse gibt an, wie viel dabei verbraucht wird, wobei der Spritverbrauch des Kangoos hier in kWh umgerechnet ist.
Im Vergleich Benziner-Kangoo/E-Kangoo (Cleanova) wird klar, dass selbst der "dreckige" deutsche Strommix von heute sauberer wäre als normale Verbrennungsmotore, selbst außerorts. Vor allem fällt aber auf, dass das E-Auto des Beziehers von Ökostrom kaum CO2 "emittiert", bis der Verbrennungsmotor nach 150 km anspringt. © Zum Vergrößern Grafiken anklicken! Alle Grafiken Craig Morris | heise.de/tp
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