Zukunft
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:: Der Klimakrieg in Heiligendamm
Endlich wird offen gestritten. Endlich wird das wichtige Thema Klimaschutz nicht mehr diplomatisch unter den Teppich des Vergessens oder Verdrängens gekehrt. Die gesamte Menschheitsgeschichte zeigt: Fortschritt gibt es nur durch zivilisierten Streit und offene Auseinandersetzung.
Und nur durch klare Positionen der Kanzlerin ("Bestimmte Positionen der USA sind nicht verhandelbar.") hat George W. Bush am ersten Tag erste Zugeständnisse gemacht. Die "Überlebensfrage der Menschheit" (Merkel) muss auf der Ebene der UNO und nicht im Kreis von 15 Ausgewählten, wie Bush es will, behandelt werden. Was alle betrifft, muss von allen behandelt werden.
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Es wäre gar nichts gegen einen Gipfel der 15 zu sagen, wenn ein Regierungschef, der wirklich Klimaschutzziele will oder Angela Merkel dazu eingeladen hätten. Aber Georges Bushs Einladung zu folgen, hieße den Bock zum Gärtner zu machen. Drogendealer werden kaum erfolgreich den Drogenhandel bekämpfen wollen. Bushs eigener Vorschlag war nichts als eine Frechheit. Wenn er wirklich Klimaschutz will, soll er Merkels Vorschlägen noch in Heiligendamm zustimmen. Wer - außer der US-Ölwirtschaft - hindert ihn daran?
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Heiligendamm darf nicht zum Schein-Heiligendamm werden.
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Nachdem tausende Wissenschaftler nach jahrelanger Vorarbeit uns sagen, dass wir noch 15 Jahre Zeit haben, um wenigstens das Schlimmste zu verhindern, wäre es ein Verbrechen an künftigen Generationen und an den Menschen der "Dritten Welt", die große Chance des G8-Gipfels verstreichen zu lassen, ohne verbindliche Klimaschutzziele zu beschließen.
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Über die Instrumente kann und muss man weiter streiten, aber ohne klare Zielvorgabe im Klimaschutz und ohne deutliche Erhöhung der Hilfe für Afrika, wäre Heiligendamm den ganzen Aufwand nicht wert gewesen.
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Noch ist der Ausgang des Klimakrieges zwischen USA und Europa offen! Wenn Bush gewinnt, hat die Welt verloren, auf der auch Bushs Kinder und Enkel leben.
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Sowohl der Papst wie auch Bischof Wolfgang Huber von der evangelischen Kirche, haben sich G 8-kritisch geäußert. Die friedlichen Demonstranten in Heiligendamm repräsentieren die große Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland und wahrscheinlich der ganzen Welt.
Der eigentliche Blockierer in Heiligendamm heißt George W. Bush.
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Es wäre gar nichts gegen einen Gipfel der 15 zu sagen, wenn ein Regierungschef, der wirklich Klimaschutzziele will oder Angela Merkel dazu eingeladen hätten. Aber Georges Bushs Einladung zu folgen, hieße den Bock zum Gärtner zu machen. Drogendealer werden kaum erfolgreich den Drogenhandel bekämpfen wollen. Bushs eigener Vorschlag war nichts als eine Frechheit. Wenn er wirklich Klimaschutz will, soll er Merkels Vorschlägen noch in Heiligendamm zustimmen. Wer - außer der US-Ölwirtschaft - hindert ihn daran?
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Heiligendamm darf nicht zum Schein-Heiligendamm werden.
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Nachdem tausende Wissenschaftler nach jahrelanger Vorarbeit uns sagen, dass wir noch 15 Jahre Zeit haben, um wenigstens das Schlimmste zu verhindern, wäre es ein Verbrechen an künftigen Generationen und an den Menschen der "Dritten Welt", die große Chance des G8-Gipfels verstreichen zu lassen, ohne verbindliche Klimaschutzziele zu beschließen.
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Über die Instrumente kann und muss man weiter streiten, aber ohne klare Zielvorgabe im Klimaschutz und ohne deutliche Erhöhung der Hilfe für Afrika, wäre Heiligendamm den ganzen Aufwand nicht wert gewesen.
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Noch ist der Ausgang des Klimakrieges zwischen USA und Europa offen! Wenn Bush gewinnt, hat die Welt verloren, auf der auch Bushs Kinder und Enkel leben.
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Sowohl der Papst wie auch Bischof Wolfgang Huber von der evangelischen Kirche, haben sich G 8-kritisch geäußert. Die friedlichen Demonstranten in Heiligendamm repräsentieren die große Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland und wahrscheinlich der ganzen Welt.
Der eigentliche Blockierer in Heiligendamm heißt George W. Bush.
Quelle:
Franz Alt 2007
Franz Alt 2007
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